10 Jahre Kyudoverein in Waldniel

(reported by a participant Jeroen Hoppenbrouwers)

In the weekend of 18-20 Aug we celebrated the 10-year anniversary of the Ryu Sui Kan dojo in Waldniel. After we had the regular training on Friday, Saturday morning started with measuring our bow strength, and arrow weight etc…

This was to determine nice equal team to compete in as it was Taikai day. At the end of the day we had some fun shooting as we were trying to hit some moving balloons. The Sunday. Of course .. a gasshuku isn’t complete without eating together. Again… as always the food was absolutely delicious. We trained/ worked hard in the dojo, but could not have done that without all the work that was done in the kitchen. It was a wonderful weekend with many archers. I have never seen the dojo this full. Having trained with everybody for 3 days it was fun to see the differences in styles between the countries. We were all doing the same thing, but clearly each country had their own way of doing so. For me it was the first time to see it so clearly… nice. Personally I had a great time training with everybody again and it sure was pleasure celebrating this anniversary.

Thank you Kameo sensei and Heike for a wonderful weekend.

Kangeiko 2023

Am Wochenende 21./22. Januar unter Minus-Temperatur fand das Kangeiko (Winter-Training) in Waldniel mit dem Gast-Lehrer Gerald Zimmermann aus Schweiz statt. Wir hatten vor dem Kangeiko ungewöhnlich milde Temperatur für den Winter, aber es wurde richtig kalt rechtzeitig. Am Freitag kamen einige Teilnehmer aus Niederland und Frankfurt.

Am Samstag wurde der 1. Tag mit dem Yawatashi durch Ite Gerald, Daiichi Kaizoe Beate, Daimi Kaizoe Michael eröffnet. Alle Teilnehmern erst zwei Pfeile (Hitote) in der Gruppe geschossen und anschließend von zwei Lehrer (Gerald und Shige) jeweilige Korrekturen erhalten. Am Nachmittag führte Gerald ein Mochimato-Sharei mit zwei Kaizoe durch (Daiichi Kaizoe Mari, Daini Kaizeo Angie). Anschließend haben die Teilnehmer in Standform geschossen und die individuelle technische Korrekturen erhalten. Es war für alle Teilnehmer eine Herausforderung in der Kälte ganzen Tag im ungeheizten Raum zu trainieren, aber es ist halt „Übung“ in der unterschiedlichen Bedingungen und Gegebenheiten.

Am Sonntag hat Shige das Yawatashi mit dem Kaizoe vorgeschossen (Daiichi Kaizoe Nobue, Daini Kaizoe Jonas) Anschließend haben wir morgens TaiHai und nachmittags Schießtechnik geübt. Es gab einige, die erstmal den Kimono anhatten. Deshalb hatten wir die Zeit genommen, Tasuki-Sabaki und Hada-Nugi und -Ire Training zwischendurch zu üben.

Wir wünschen die Teilnehmer viele Erfolg

Gasshuku NL Nr2

am 19./20. November 22 hat ein Wochenend-Gasshuku mit 14 Teilnehmer aus Niederland stattgefunden. am 1. Tag hatten sie die Bewegung für Dojo Helfer und Kaizoe und auch intensive TaiHai trainiert.

Am 2. Tag war der Schwerpunkt „Schießtechnik“ – Kai (Tsumeai und Nobiai) und Tenouchi. Obwohl der Temperatur sehr niedrig war (zwischen 1-5°C) haben die Teilnehmer sehr fleißig trainiert und die Kälte überwunden.

Dansk Sommer-Gasshuku

schon 2. Mal fand das Gesschuku mit Däne von 12. bis 14. August in diesem Jahr in Waldniel statt. Insgesamt 10 Teilnehmer kamen abends am Freitag angekommen und nach dem Abendessen haben die Teilnehmer in der Nacht geschossen.

Am beiden Tage starteten wir mit dem Morgen Gymnastik im Dojo. Unter ca. 30 Grad haben einige Teilnehmer im Kimono geschossen und Sharei geübt. Es ist natürlich nicht die optimalste Bedingung mit dem Kimono, deshalb lohnt es sich zu üben.

Durchgehend wurden die Teilnehmer versorgt von @heikeskitchen und waren sehr glücklich mit dem Training und Essen.

Pfingsten Gasshuku

vom 4. bis 6. Juni fang das Gasshuku mit den Teilnehmer aus Frankfurt statt. Das Wetter war hervorragend angenehm durch Wochenende.

Am 1. Tag kamen die Teilnehmer um die Mittagszeit zusammen und gemeinsam mit Sharei das Gasshuku begonnen. Am Nachmittag waren wir durch die Stadt spazieren vor dem Abendessen. In der Nacht haben wir wie immer in Casual Stil geschossen.

Am 2. Tag kamen vier weitere Teilnehmer aus unseren Verein zur Materialkunde, die von Michael und Beate vorgetragen wurde. Es hat kurzeitig richtig gegossen und war sehr schöne Ambiente im Regen zu schiessen aber nicht wirklich amused in Regel die Pfeile abzuholen.

Am 3. Tag hatten wir nach dem Frühstück erst gemeinsam die Gartenpflege gemacht und weiterhin im Kimono geschossen.

NL Gasshuku 2022

In der einer der schönsten Jahreszeit fand das Gasshuku mit Niederländer in Waldniel statt. Bereits kamen vier Personen zum Vereinstraining am Freitag. Am Samstag kam insgesamt 15 Personen (eine Person war leider corona positive getestet) gegen Mittag an und erst schönes Wetter und blühende Kirschblüte unter 18°C genossen. Die Schwerpunkte für Samstag waren TaiHai, insbesondere Nutzung von der Körpermasse in der Bewegung und im Hassetsu.

Am Sonntag haben wir Focus auf die Schießtechnik (mit dem extra Widerstand) gelegt und anschließend haben alle Teilnehmer individual Korrekturen bekommen.

Dansk+ Gasshuku 2021

am letzten September-Wochenende kamen acht Schützen aus Kopenhagen, drei aus Berlin und eine aus Hamburg nach Waldniel zusammen.

Bereits am Freitag reisten alle Gasshuku-Teilnehmer nach Waldniel an und gemeinsam miteinander zwischen unseren Mitglieder und den Gästen begrüßt und an der Feuerstelle eine gemütliche Runde gemacht.

Am 1. Tag haben wir erst in Kimono das TaiHai „intensiv“ geübt. Am Nachmittag haben wir durchgehend mit dem Thema Schießtechnik beschäftigt. Es war auffällig, dass viele Teilnehmer falsches Zielbild hatten und so schwer getan haben diese umzustellen. Aus diesem Grund wurden zusätzlich Theorie Stunden über Einflüsse für Trefferbild gemacht.

Am 2. Tag begann das Gasshuku wieder mit dem TaiHai in Kimono, um die Vortagskorrektur umzusetzen. Die Berliner müssten direkt nach dem Mittagsessen auf dem Heimweg sein. Am Nachmittag hatten wir keine Wettkampfsübng gemacht.

Sommer Gasshuku 2021

Am 28./29. August fand das Sommer Gasshuku mit den Gäste aus Frankfurt in Ryu-Sui-Kan Kyudojo in Waldniel statt. Es war aber relative frisch für den Sommer aber alle Teilnehmer haben angenehm im Kimono das Sharei praktiziert.

Am Sonntag fand die Kyu-Prüfung statt. Shintaro hat erfolgreich den neuen Grad 3.Kyu erreicht. Anschließend haben wir den Wettkampf trainiert. Jede schätzt die gesamte Trefferzahl von gesamten geschossenen Pfeile vor dem Wettkampf. Shintaro schätzte 2 Pfeile mehr als das Ergebnis. Damit hat er nicht nur die Prüfung bestanden, sondern auch das Wettkampfspiel auch gewonnen.

1. Gasshuku des Jahres 2021

am 17./18. Juli fand das 1. Gasshuku 2021 mit den Gäste aus Hamburg in Waldniel statt. Obwohl wir in Viersen sehr niedrige 7-Tage Inzidenz hatten (unter 10/100.000 Einwohner), hatten alle Teilnehmer vorab getestet.

Das Wetter spielte auch mit, insbesondere am Sonntag mit dem Kimono-Training 😉 Mit 26°C war es noch sehr angenehm im Vergleich zum Vorjahr unter 33-34°C.

Spätsommer-Gasshuku

Am Wochenende 19./20. September fand das Spätsommer-Gasshuku mit 14 Teilnehmer in Ryu-Sui-Kan Kyudojo statt. Am beiden Tagen hatten wir mit dem Wetter riesig glück und genossen das Spätsommer-Feeling.

Meisten Teilnehmer aus Frankfurt hatten kein Trainingsangebot seit Mitte März. Das heißt hatten Sie endlich die Möglichkeit nach der 6 Monate-Pause mit dem Bogen zu schießen.

am 1. Tag praktizieren wir die Zeremonie im Kimono und TaiHai für Keikogi-Träger. Da viele Makiwara-Schützen dabei waren, die gerade den Schießstil gewechselt haben, verteilt man sich überall um Dojo.

Abends hatten wir wunderschöne und lustige Gespräch mit der 4-gänge Menü von heikesKitchen. Anschließend hatten einige Schützen bis zur Mittenacht in smart casual geschossen.

Am 2. Tag praktizierten wir die Sharei im Kimono und den TaiHai im Keikogi nach dem Morgengymnastik und Frühstück. Nach der Mittagspause fand die Kyu-Prüfung zum 5. Kyu statt. Zum Schluss hatten wir den Wettkampf und man gibt die Schätzung für die gesamte Trefferzahl von allen Teilnehmer. Der Gewinner leider Jemand, der sehr pessimistisch eingeschätzt hat 😉

Sommer-Gasshuku im Ryu-Sui-Kan Dojo

Nach den Corona-Lockerungen konnte das erste Gasshuku in diesem Jahr unter besonderen Schutzmaßnahmen durchgeführt werden. Der Mindestabstand musste eingehalten werden und falls dies nicht möglich war, mussten Mund-Nase-Bedeckungen getragen werden. Darüber hinaus musste die Ausrüstung vor und nach dem Training desinfiziert werden.

Zu dem Gasshuku konnten wir 5 Kyudoka aus Hamburg und 1 Kyudoka aus den Niederlanden willkommen heißen. Mit den 4 Teilnehmern aus Waldniel waren somit 10 Kyudoka anwesend.

Samstag

Der erste Tag startete mit Morgengymnastik, Gartenarbeit und der Reinigung des Dojo. Dies machen wir, um nicht nur uns, sondern auch das Dojo und den Schießplatz optimal auf das Training vorzubereiten und eine Atmosphäre der Konzentration zu schaffen.

Das Gasshuku wurde mit einem Yawatashi durch Shige als Ite, Angie als Daiichi Kaizoe Jonas als Daini Kaizoe eröffnet.
Danach wurde in 3 Tachi für 2 Runden das Motchi Mato Sharei trainiert. Obwohl alle die grundsätzlichen Bewegungsabläufe im Motchi Mato Sharei wissen, fällt die eigentliche Ausführung des Sharei oft sehr leblos und mechanisch aus. Shiges Feedback zum Taihai und zur Ausführung des Sharei war deshalb sehr wertvoll.

Nach der Mittagspause, in der wir von Heike (heikeskitchen) mit diversen Köstlichkeiten verwöhnt wurden, starten wir in das freie Training im Keiko Gi mit individuellen Korrekturen im Hinblick auf das Taihai. Auch nach dem Abendessen stand das Dojo offen für das Schießen im Casual Style.

Sonntag

Der zweite Tag wurde ebenfalls durch ein Yawatashi durch Shige als Ite, Jonas als Daiichi Kaizoe und Angie als Daini Kaizoe eingeleitet. 

Anschließend trainierten wir das Hitotsu Mato Sharei. Hierbei schießen alle Schützen auf 1 Mato, was eine gute Koordination der Bewegungen zwischen den Schützen erfordert. Aus diesem Grund erläuterte Shige vor Beginn des Trainings den grundsätzlichen Bewegungsablauf und das Timing. Außerdem erklärte er wichtige Punkte, die bei einem kleinen Shajo zu beachten sind.

Wie auch am Tag zuvor erhielten wir nach der ersten Runde entsprechendes Feedback von Shige, welches wir in der folgenden Runde anwenden sollten. 

Nach der Mittagspause und dem leckeren Mittagsessen von Heike (heikeskitchen), begann die letzte Trainingseinheit im Keiko-Gi. Wir schlossen das Gasshuku mit einem 4-Pfeile Team Wettkampf ab, der die letzten Reserven der Schützen forderte.

An beiden Tagen war es mit 36 °C ein sehr intensives und anstrengendes Training in einer lockeren aber auch konzentrierten Atmosphäre. 

Bericht von Angie & Jonas

Sommer-Gasshuku 2019

Ein intensives Wochenend-Gasshuku fand am 3./4.August statt. Das Hauptthema war die Übung mit dem Kimono. Interessanterweise waren die Teilnehmer genau 50% Männer und 50% Frauen, was nicht immer so gut ausgewogen ist. Diese sechs Schafe aus Hamburg haben im Jahr 2015 das Kyudo angefangen und sind zwischen 4. und 2. Dan.

Das Gasshuku begann mit der Morgen-Gymnastik im Dojo vor dem Frühstück. Danach arbeiteten wir gemeinsam im Garten, um unsere Körper aufzuwärmen und den Geist zu berühren. Die Kimono-Anfänger haben sehr fleißig trainiert, so dass sie am 2. Tag schon gut in der Gruppe harmonisch durchführen konnten. Abends haben wir im Smart-Casual Look geschossen. Einige Schützen haben ernsthaft die Anweisung „nur Dogi“ gefolgt 😉

Am 2. Tag hat das Training mit dem Yawatashi begonnen mit zwei Kaizoe, die zwar erfahrene Kimono-Träger sind, aber erstmal diese Rolle gespielt haben. Wir haben weiterhin das Sharei trainiert trotz des heißen und feuchten Wetters an dem Wochenende. Manchmal sah der Boden so aus, als ob drei Schnecken gerade durchmarschiert wären 🙂

Es gibt nie die schlechteste oder beste Zeit, mit dem Kimono zu üben. Es ist immer gut, wenn die Teilnehmer motiviert sind und leidenschaftlich üben.

Pfingsten-Gasshuku 2019

Insgesamt 13 Teilnehmer kamen aus Berlin, Hamburg, Frankfurt und Köln, um das Pfingst-Wochenende gemeinsam zu verbringen. Davon 6 aus dem Norden und 7 aus dem Süden / 7 in Shomen-Stil und 6 im Shamen-Stil / 7 Deutsche und 6 Japaner, jedoch sehr ungleich in der Verteilung der Geschlechter: 11 Frauen und 2 Männer.

5 Teilnehmer reisten bereits am Vortag nach Waldniel an und wir haben den Abend am Kennenlern-Tisch gemeinsam verbracht.

Der 1. Tag des Gasshukus begann um 8 Uhr mit der Morgensgymnastik im Dojo vor dem Frühstück. Danach haben wir gemeinsam Dojo- und Gartenpflege vorgenommen. Vor 11 Uhr trafen die restlichen Teilnehmer ein und das Gasshuku wurde mit einem Yawatashi (1.Kaizoe Andrea, 2. Kaizoe Yoko) begonnen. Anschließend führten die Teilnehmen das Hitote Gyosha in TaiHai-Form durch. Nach dem Mittagessen teilten wir die Teilnehmer in zwei Gruppen ein. Eine blieb im Dojo und die andere ging im Naturschutzgebiet spazieren. Abends hatten wir ein kulinarisches Abendessen von Heikes.Kitchen. Später gab es das traditionelles „Nachtschießen“ in der Dämmerung.

Gasshuku 2. Tag: wie am Vortag begann das Gasshuku mit einem Yawatashi (1. Kaizoe Sayaka H, 2. Kaizoe Minh Anh), anschließend Mochimato-Sharei durch die Teilnehmer. Nach dem Mittagessen teilte sich die Gruppe in Dojo und Wanderung im Nachbarland Niederlande (Stevensweert) auf. Nach dem Abendessen haben wir im Dunkeln geschossen. Es gab lustige Theaterspiele und mehrere Mitspieler im Dojo, da ununterbrochen gelacht und gekichert wurde.

Gasshuku 3. Tag: Nach dem ausgiebigen Frühstück begann das Gasshuku wieder mit einem Yawatashi (1. Kaizoe Nobue, 2. Kaizoe Angie). Nach dem Mochimato-Sharei trainierten wir den Wettkampf in TaiHai.

Danke für die Teilnahme und die gemeinsame schöne Zeit.

Dansk Gasshuku

Am Wochenende vom 26. bis 28. April 2019 fand ein Wochenende-Gasshuku mit Gästen aus København statt.

Am Freitag kam zuerst eine Gruppe von 6 Personen früh nach Waldniel und sie nahmem am regulären Vereinstraining teil. An der Feuerstelle hinter dem Dojo wurde der Abendsnack (Sandwiches mit Grillkäse/gebratenen Kräuterseitlingen oder Süßkartoffeln) von HeikesKitchen serviert. Kurz vor 23 Uhr kamen die restlichen Gäste in Waldniel an.

Am 2. Tag wurde das Training mit einem Solo-Yawatashi eröffnet. Anschließend haben alle Teilnehmer das Mochimato-Sharei praktiziert. Es war eine Herausforderung für alle, da man sich in einem kleinen Raum bewegen muss und einige Schützen erstmal in der Form geschossen haben. Die zweite Herausforderung war, dass die Teilnehmer nur in der klimatisierten Halle trainieren und dementsprechend nicht vorbereitet waren in der natürlichen Umgebung (Nass und Kalt = 70% Feuchtigkeit / 12°C) zu schießen. Das Hauptthema des Tages war „Tenouchi“. Abends hatten wir ein 6-Gänge Menu von HeikesKitchen genossen. Nach dem Nacht-Schießen haben einige Leute noch fröhlich mit dem Sake an einem Tisch gesessen. In der kurzen Zeit sind drei Flaschen leer geworden.

Am 3. Tag haben wir wie am Vortag das Training begonnen und anschließend das Sonkyo und einzelne Bewegungen vom TaiHai praktiziert. Zum Schluss haben wir einen kleinen Wettkampf (jeder schießt 4 Pfeile) geschossen, in den man die gesamte Trefferzahl schätzen sollte. Der jüngste Schütze Dag schätzte die genaue Trefferzahl!

Gasshuku am Oster-Wochenende

Von 19. bis 22. April 2019 fand das Oster-Gasshuku @Ryu-Sui-Kan Kyudojo statt. Am 1. Tag kamen 6 Frankfurter nach Waldniel angereist und haben zusammen mit den anderen  Gästen aus den Niederlande, aus Wadenburg und unseren Vereinsmitgliedern das Gasshuku begonnen. Das Wetter war richtig sommerlich! Nach dem Abendessen (Pizza & Caesars Salad a la Heikeskitchen) haben wir bis Spätabend geschossen.

Erstes Programm am 2. Gasshuku-Tag war die Garten- und Dojo-Pflege. Alle haben sich überall auf dem Dojo-Gelände verteilt und gemeinsam gearbeitet. Nach dieser Aufwärmung wurde das Training mit dem Yawatashi eröffnet (Ite Shige, Daiichi-Kaizoe Beate, Daini-Kaizoe Mari). Anschließend wurde das Sharei in Form eines Mochimato durch die Teilnehmer praktiziert. Am Abend machten wir ein Osternfeuer hinter dem Dojo zusammen mit einer Sake-Runde.

Das Abendschießen startet mit konzentrierten TaiHai-Durchgängen. Mit der zunehmenden Mengen des Sakes und der Zeit wurde es immer lustiger. Beate brauchte zwei Kaizoe beim Schießen. Der Daiichi Kaizoe stützte Beate’s rechten Fuß mit ihrem rechten Fuß und der Daini Kaizoe stützte Beate’s linken Fuß mit seiner linken Hand.

Am 3. Tag, dem Osternsonntag trainierten wir bis 14 Uhr und anschließend gingen wir auf den Premium-Wanderweg Galgenvenn mit zwei Hunden zusammen spazieren. Durchgehend hatten wir super Laune in den sommerlichen Temperaturen von 25-27° C. Abends hatten wir ausgiebiges Abendessen von Heikeskitschen und saßen draußen bis Spätabend OHNE geschossen zu haben!

Am letzen Tag praktizierten wir das Sondertraining „Helfer beim Enkin-Verfahren“ nach dem TaiHai-Durchgang. Anschließend versuchten alle am Nachmittag an individuellen Korrekturen zu arbeiten. Mari trainierte fleißig mit der Bogen-Maschinen.

Filme vom Oster-Gasshuku

Herbst-Gasshuku

Das Herbst-Gasshuku fand mit etwas frischem aber schönem herbstlichen Wetter am Wochenende vom 19.10. bis 21.10. in Waldniel statt. Die Teilnehmer kamen aus Berlin, München, Köln und Friesland in den Niederlanden. Diesmal gab es etliche plötzliche und überraschende Änderungen vor und während des Gasshukus.

Am Freitag kam Rosa bereits früh am Nachmittag nach Waldniel und hat einige nette Ecken und Einwohner in Waldniel kennengelernt und das Dojo gefunden ohne zu wissen, welche Hausnummer das ist. Sie hatte nach dem Ankunft vorbildlich im Garten gearbeitet. Abends hat sie beim Vereinstraining zusammen mit unseren Mitgliedern und Besuch aus Niederlande mitgeschossen.

Der 1. Gasshuku-Tag begann um 8:30 Uhr im Dojo mit der Morgen-Gymnastik. Nach dem Frühstück haben wir bis zum Mittagessen intensiv Sharei (TaiHai und Schießen) praktiziert. Am Nachmittag wanderten wir im Naturschutzgebiet in Schwalmbruch. Bis zum Abendessen haben wir das Schießen mit den schönen herbstlichen Farben im Garten genossen. Abends gab es fünf Gänge Menü (Erbsen-Suppe, Avocado-Salat, Birne und Käse Brot, Ravioli mit Käsefüllung und Tiramisu-Torte) von HeikesKitchen. Das Nachschießen ging danach etwas  zurückhaltend bis ca. 23:00 Uhr.

Am 2. Gasshuku-Tag begann das Morgen-Gymnastik schon um 8:00 Uhr. Nach dem Frühstück machten wir einen Spaziergang durch Waldniel. Die verbesserte Durchführung des Shareis war deutlich zu sehen im Vergleich zum Vortag. Nachmittags hatten wir vier Durchgänge Hitote-Gyosha in der Wettkampfform geübt. Zum Schluss mussten drei Schützen in Form eines Enkin-Verfahrens stechen, um 2. und 3. Platz zu definieren. Mit den Abschluss-Cakes endet das Herbst-Gasshuku.

Wochenend-Workshop

Am Wochenende dem 15./16.09.2018 fand der Workshop „ein bisschen alles über Kyudo“ für Mitglieder statt. Der Inhalt bestand unter anderem aus:

  • Einrichtung und Herstellung des Kyudojo.
  • Kyudo-Geschichte und Einfluss von den japanischen Kultur.
  • Herstellung der Zielscheiben.
  • Pflege, Arten und Funktionen der Kyudo-Geräte (Yumi, Ya, Kake).
  • Prüfungen / Wettkämpfe im Kyudo

Am 1. Tag haben die Teilnehmer erstmal selbst die Zielscheiben abgerissen und neue drauf geklebt, ein bisschen mehr über die Dojo-Einrichtungen, Kyudo-Geschichte und Geräte „theoretisch“ kennengelernt. Zwischendurch genossen wir den Apfelkuchen und indische Gerichte zum Abend von Heikes Kitchen. Es war auch eine besondere Erfahrung (Gewohnheit bewusst brechen) abends in Smart Casual zu schießen.

Am nächsten Tag haben wir uns auf Wunsch von Mitgliedern um 9:00 Uhr getroffen und vor dem Workshop gemeinsam Dojo-Gelände gepflegt. Anschließend wurde der Vortrag fortgesetzt und „zwischendurch“ geschossen. Es war ein herrliches Spätsommer / Frühherbst Wetter. Alle Teilnehmer haben lang gedehnte Zeit mit dem Kyudo + genossen.

Geschenk von Workshop-Teilnehmer.

Kyudo Boot Camp

Am Wochenende vom 7. bis 9. September fand das Kyudo „Boot Camp“ in Waldniel statt.

Zwei Teilnehmer (Beate und Michael) sind am Freitag bereits angereist und haben an dem Vereinstraining teilgenommen. Während des Training wurde drei Länder (Japan, Indien, Italien) Teigtaschen von Heikes Kitchen im Dojo serviert. Nach dem Training begann das Boot-Camp mit Grand Prestige 75cl von Hertog Jan Arcen (NL), das super süffig, geschmackvoll, jedoch dabei sehr mild ist. Da das Bier hochprozentig (10%) und mit einem Korken verschossen ist, kann es bis zu 10 Jahre im Keller gelagert werden.

Am nächsten Tag begann das Boot-Camp um 8:30 Uhr mit einer Runde Jogging vor dem Frühstück (2,71 km). Um den Tag durchzuhalten gab es japanisches Frühstück mit Miso-Suppe, Natto (fermentierte Soya-Bohnen) mit Reis, Ofen-Pilzen, Rührei, eingelegtem Gemüse und geräucherter Makrele. Danach wurde das Training mit dem WaterRower (Rudergerät) praktiziert, um die Nutzung des ganzen Körpers zu lernen. Gegen Mittagszeit wurde das Schießen mit Mochimato-Sharei eröffnet. Der Schwerpunkt war die natürliche Bewegung durch kontrollierte Atmung und Hanare durch Hikiwake. Zwischen dem Training gab es japanisches Melonpan (Melonenbrot) zum Kaffee. Vor dem Abendessen haben wir Seilspringen praktiziert, wieder um die Ganzkörperkoordination zu trainieren. Anschließend wurde das Mitori-Keiko durch verschiedene Filme praktiziert.

Am 2. Tag begann das Boot-Camp wie am Vortag mit Jogging (3,06 km), japanischem Frühstück und dem Training mit dem WaterRower. Am Nachmittag wurde das Mochimato-Sharei mit Gensoku no Maai (Wechsel der Schützen befindet sich an der Honza und Shai gleichzeitig) wiederholend praktiziert. Der Schwerpunkt war Kihontai durch Entspannung und Betonung und Übergang der Bewegung. Kurz vor der Abreise wurde das matcha chiffon cake von Heikeskitchen serviert.

Mit dem ganzkörperlichen Krafttraining inkl. kräftigem Bier 🙂 konnten die Schwachstellen erkannt und diese gezielt trainiert werden.

International Summer Gasshuku

An international Gasshuku took place on the weekend (17.- 19. Sep) at the Ryu-Sui-Kan Kyudojo. All guests arrived on Friday evening and joined the training of the clubs members. For a short time, we had five nationalities training together (JP, DE, NL, DK, LV) 

The 1st day of the Gasshuku started with morning gymnastics in the dojo. All Gasshuku participants tried the Japanese delicacy „Natto“ at the Japanese styled breakfast. The morning session started with Mochimato-Sharei and shooting continuously in TaiHai, in order to set the consciousness to the center. After lunch with „Veggie-Burger“ from HeikesKitchen, we practiced the shooting with focusing on the extension of Zanshin. In the late afternoon, we made a small walk around our small town Waldniel. Before dinner we practiced free shooting with a little bit casual style under the sun, coming into the dojo. After the four courses menu from HeikesKitchen, we practiced the free shooting in smart casual style until late night. 

The 2nd day of the Gasshuku started again with morning gymnastics. After the breakfast, we started practicing the Mochimato-Sharei like the day before with focus on the body and mind in space. Additionally we trained the movement and mind-setting of Shajo-Kakari (general helper in Shajo) and part of Kaizoe (personal helper for archer). After the lunch, we practiced free shooting to experiment and experience the feelings. After the whole program of the Gasshuku, we had coffee time with the Danish speciality aebleskiver, which were eaten mainly by wasps.  

It was a harmonized the international Gasshuku weekend.See you soon @ Ryu-Sui-Kan.

The Gasshuku takes place upon request. Please contact to dojo@kyudo-in-waldniel.de

 

Sommer-Gasshuku

Am 11./12. August fand das Sommer-Gasshuku im Ryu-Sui-Kan statt. Einige Leute reisten bereits am Freitag nach Waldniel und haben an dem normalen Vereinstraining teilgenommen. Anschließend haben Sie das freie Schießen genossen.   

„Das Sommer“ Gasshuku hat mit einer angenehmen Temperatur um 18°C begonnen. Im Vergleich zur Hitze in den letzten Tagen war es ein etwas „frischer“ Start am Samstag. Alle Teilnehmer haben erst mit dem Mochimato-Sharei in 3er Gruppen geschossen. Es ist immer herausfordernd, im kleinen Raum sich zu bewegen und die Positionen im gesamten Raum und in der Gruppe zu finden. Man konnte sehen, dass sich die Teilnehmer mittlerweile an diese Räumlichkeit gewöhnt haben.

Nach einer kleinen Wanderung am dem Flüsschen Schwalm haben wir die kulinarische Küche von Heikes.Kitchen in Form eines 5-Gänge Menü genossen.

Das traditionelle „Nachtschießen“ in Smart Casual ging fast bis Mitternacht.

Am 2. Tag begann das Gasshuku mit der Morgengymnastik „Fünf-Tibeter Plus+“ im Dojo vor dem Frühstück. Der Schwerpunkt am Vormittag war intensive Kaisoe- und Schießübung. Am Nachmittag haben wir ein Mini-Wettkampf in 3er Gruppen inkl. Izume trainiert.

 

Juni-Gasshuku

Vom 8. bis 10. Juni fand das Juni-Gasshuku mit 9 Teilnehmern aus Frankfurt und Pöcking statt.  

Der 2. Tag begann mit der Morgengymnastik vor dem Frühstück. Anschließend haben wir gemeinsam in der Sonne für die Dojo- und Gartenpflege geschwitzt. Es ist herausfordernd in dem Zustand im Kimono zu schießen. Deswegen ist es zu Recht eine gute Übung für alle. Nach dem Mittagsessen sind wir nach Roermond (NL) gefahren und haben dort eine Bootsfahrt am Maasplassen genossen. Obwohl die Wettervorhersage eher schlecht war, schien die Sonne auf unser Boot. Am Spätnachmittag und sowohl nach dem Abendessen von HeikesKitchen haben wir fleißig bis Mitternacht in Smart-Casual trainiert.

Die Teich-Bewohner feuerten die Gäste tatkräftig die ganze Nacht durch an!

 

Der 3. Tag begann mit Schoko-Bananen- bzw. Käse-Spinat-Rollen am Frühstückstisch und anschließend ging das intensive Training (besonderes für die Knie) im Kimono weiter. Nach dem Mittagessen wurde der 3. Durchgang der Bundesliga von der offiziellen Mannschaft „Weidenruten“ (Christoph/Irmgard/Michael/Frank) und eine Fake-Mannschaft (bestehend aus 9 Personen) geschossen. Die echte Mannschaft hatte zum Schluss „ein Treffer“ mehr!

Bis zum nächsten Gasshuku!

Frauen- Gasshuku

Am Wochenende dem 26./27.Mai hat ein Gasshuku erstmals mit nur weiblichen Teilnehmern stattgefunden. Dementsprechend wurden die Trainingsinhalte wie auch die kulinarischen Teile angepasst.  Es ist herauszufordern, bei knapp 30° C im Kimono zu schießen, jedoch ist es deswegen eine extrem gute Übung, das Hadanugi mit nassgeschwitztem Arm und das Tasuki-gake mit voll beschlagener Muneate zu praktizieren. Nach dem Mittagessen machten wir ein Ausflug nach Kasteel de Kaverberg in NL mit dem Auto + Fähre. Abends hatten wir zur erfolgreich absolvierten Prüfung in Tokyo von Mari (3. Dan) und Sayaka (1. Dan) angestoßen. Nach dem Abendessen hatten wir ein Sonder-Mitori-Keiko-Training mit der Hilfe einer Geige.

Am nächsten Tag begann der Tag natürlich wieder mit Süßigkeiten. Durchgehend haben wir in Kimono geschossen und ein Sondertraining mit Frauen spezifischen Schießverhalten trainiert.

Ein Frauen-Gasshuku ist besonders, es wird viel gelacht, aber nicht gejammert.

Ostern-Gasshuku mit Berliner und Frankfurter

Am etwas frischen Oster-Wochenende vom 30.03. bis 01.04. kamen drei Berliner und drei Frankfurter zum Gasshuku. Die Schwerpunkte des 1. Tages waren die ausführlichen Einzelbewegungen des Dojo-Helfers und dem Kaizoe und die Koordination zwischen Ite und beiden Kaizoes. Es gibt keine Standform für die Dojo-Helfer und den Kaizoe, jedoch kann der Steher genauso gut die Rolle spielen wie der Kniende. Abends wurde im Vergleich zu sonstigen Gasshukus etwas zurückhaltend geschossen. Jedoch ging das Abendgespräch etwas länger….

Am 2. Tag begann der Tag mit Morgengymnastik vor dem Frühstück. Der Schwerpunkt des 2. Tages war die Umsetzung der Übung vom Vortag im Sharei, praktisch auch kombiniert mit Steher. Nach dem Mittagessen fand ein kleiner Ausflug zur Tüschenbroicher Mühle statt. Abends gab es ein 4-Gänge-Menü von Heike’s kitchen und dann ging das Abendgespräch weiter… ohne zu schießen. Es kann an den intensiven Sharei-Übungen mit dem  entsprechenden Muskelkater liegen.

Am 3. Tag begann der Tag mit Kendo-Übungen vor dem Frühstück. Der Schwerpunkt war weiterhin intensives und konzentriertes Sharei (2x Yawatashi, Mochimato- & Hitotsumato-Sharei). Der Kaizoe in der Standform ging so gut, dass es keinen ungewöhnlichen Eindruck gemacht hat. 

Nach dem Training hat Sayaka eine original Unterkleidung (Winter-Weste) aus Japan stilvoll präsentiert.

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Frühling-Gasshuku mit Berliner Plus

An einem schönen Frühlingswochenende fand das 1. Gasshuku 2018 im Ryu-Sui-Kan Dojo mit Berliner Gästen statt. Zusätzlich kamen am Freitag Gäste aus Hamburg (Sorin) und Lübeck (Manfred) vorbei, die auf dem Weg zum Kader-Training in Frankfurt waren. Bei leicht niedrigeren Temperaturen brauchten die Gäste etwas mehr Zeit körperlich und geistig am Ort anzukommen. Nach einem Abendsnack mit spirituellen Getränken wurden sie langsam lockerer. Das Training endete ca. 23:00 Uhr, jedoch ging es in gemütlicher Runde deutlich länger und wir haben die letzte Nacht vor der Sommerzeitumstellung genossen.

Am 2. Tag schien die Sonne so kräftig beim Frühstück, dass wir vor dem Training eine Stunde durch unsere „Musterhaus-Siedlung“ spaziert sind. Vormittags ging es um das Thema „Sharei und Kaizoe“ und anschließend um intensive Schießübungen unter der strahlenden Sonne. Auch ist unser Teichbeschützer Asa-Arashi (Schildkröte) aus dem Winterschlaf aufgewacht und beobachte das Schießen der Gäste. Am Abend wurden wir mit einem 4-Gänge Menü von HeikesKitchen beglückt. Trotz der Müdigkeit vom Vortag haben sie noch den letzten Abend mit etwas Nachtschießen genossen.

Am 3. Tag hatten wir eben noch besseres Wetter. Es war deutlich sichtbar, dass die drei Tauben die Orientierung im Raum und den Takt in der Gruppe gefunden haben und Miteinander und füreinander geschossen haben. 

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Es ist vermutlich das erst mal, dass alle Gäste „納豆-Natto“ (vergorene Sojabohnen) zum japanischen Frühstück probiert und für lecker befunden haben.

2017 Sommer-Gasshuku

Am Wochenende 19./20. August fand das Sommer-Gasshuku statt. Der Samstagvormittag begann mit der traditionellen Garten- und Dojo-Pflege vor dem Training. Dabei haben uns  zwei Albinos (Spinne und Schmetterling) im Garten beobachtet. Nach der Ankunft der zweiten Gruppe aus Frankfurt, haben einige Freiwillige einen Ausflug zum Premiumwanderweg Molenplas (Mühlenteich) in Niederland gemacht. In diesem Gebiet leben Wildpferde und Kühen frei auf Wiesen und am Wasser. Nach dem Sommer Menü (Feigensalat, Weißwein-Muscheln, Artischocken, Paprika-Tarte, Grüntee-Kuchen) haben die Schützen bis Mitternacht geschossen.

Kontrast zwischen Tag und Nacht 

Am 2. Tag begann der Tag vor dem Frühstück mit Gymnastik bei frischen Temperaturen für Sommer (14,8°C) für die Teichbewohner und die Kyudo-Schützen. Der Schwerpunkt des Tages war Sharei für Anfänger und Fortgeschrittene. Das Tasuki hilft nicht nur beim Schießen, sondern auch beim Essen. 

Obwohl der Mensch sich nicht ändert, bekommt man einen völlig unterschiedlichen Eindruck zwischen Keiko-Gi, Kimono und Zivile-Outfit.

2. Takeyumi Wochenende

Am Wochenende, dem 30./31. Juli kam ein Ehepaar (Yoko & Musa) aus Frankfurt wieder nach Waldniel, um 1. den Bogen von Musa abzuholen, der noch gerichtet werden musste und 2. einen neuen Bewohner für den Teich vorbeizubringen. Dieser hatte 20 Jahre lang im Badezimmer gelebt.

Nach dem 1. Tag wurde es bestätigt, dass die Neuformung des Bogens mit der Hitze erfolgreich war.

Am 2. Tag hat die Schildkröte in der vollen Natur die erste Nacht überlebt und war glücklich im Teich geschwommen.

Am Nachmittag hatten wir 7 Schützen vom Düsseldojo zu Gast. Yoko & Musa haben zusammen mit ihnen geschossen und sind glücklich mit neuem Bogen nach Hause gefahren.

Die neue Schildkröte ist vom Kame-Kichi auf „Asa-Arashi“ (Morgen Sturmwind) umbenannt worden. Das Asa-Arashi weht blitzartig und dynamisch von nichts durch den Baum, der aber unbeeindrückt würdevoll da steht. Sie wird nun Gott für Yamichi (Pfeilweg), der uns beobachtet und für gute Schüsse unterstützt.
-Der Trainer-

1. Takeyumi Wochenende

Am Wochenende, dem 22./23. Juli kam ein Ehepaar (Yoko & Musa) aus Frankfurt, um Ihre neuen Bögen kennen zu lernen. Am Samstag haben sie erst die Basisbehandlung (Normalzustand, verschiedene auf und abspannen Methoden, Formkorrektur usw.) und allgemeine Information (Harigao, Tsurudori, Hikinari, Klimabedingungen usw.) gelernt und die passende Sehnenwicklung und Nockenschlitz hergestellt, um sicher und effektiv die Energie auf den Pfeil zu übertragen. Jeder Bogen ist ein Unikat und verhält sich unterschiedlich. Am nächsten Tag hat Yoko erstmals mit dem neuen Bogen auf Volldistanz geschossen.

Es ist keine Frage, dass der Industriebogen (mit Carbon oder Glasfaser) stabil und konstant performt und besser trifft. Jedoch ist es sehr schwer wieder mit dem Industriebogen zu schießen nach der Schießerfahrung mit dem Bambusbogen.

Je öfter und länger man den Bogen betrachtet, umso intensiver lernt man den Bogen kennen. Er ist aber kein Partnerersatz, sondern eher ein Kleinkind, das viel Aufmerksamkeit und Erziehung bracht. So kann man mit dem Partner kommunizieren, um Neidgefühl gegenüber den Bogen zu reduzieren. – Der Trainer –