Corona-Cup

Am Samstag, 12.09.2020, einen Tag vor der 29. Deutschen Enteki-Einzel-Meisterschaft fand in Düsseldorf beim Kyudojo Aderdamm der Corona-Cup, 29. Deutsche Enteki-Meisterschaft, Team, statt. Für mich nicht nur mein erster Wettkampf überhaupt, sondern auch zum ersten Mal das Schießen auf 60 Meter Entfernung. Von 12:00 Uhr bis 14.00 Uhr gab es ein freies Training.

Fast alle anwesenden Schützen hatten schon Enteki-Erfahrung – außer zweien. Aber auch andere nicht so erfahrene Kyodoka nahmen gerne an der Einführung in die Technik und den Wettkampfablauf durch Shigeyasu Kameo, den Kampfrichter, teil. Dann durften wir die ersten Schüsse ausführen. Ins Kai kommen, Tsumeai und Nerai ausführen, dann den Bogenarm heben indem man die Schulter aus der Horizontalen in eine zum Ziel hin himmelwärts gekippte Haltung bringt. Das Ziel verschwindet hinter der linken Hand. Ich fühle mich ziellos.

Erst wenn die richtige Position gefunden ist ins Nobiai gehen. Für mich mit meinen zwei Jahren Kyudoerfahrung eine Herausforderung. Durch die Änderung der Haltung ein zeitlich verlängertes Kai und kein Ziel in Sicht. Ich blicke in den Himmel – mein Pfeil sollte durch diese Haltung eine höhere parabelförmige Flugbahn nehmen damit sein Flug dadurch verlängert wird und er im mehr als doppelt so weit entfernten O-Mato auftrifft. Erst jetzt beginnt das Nobiai. Zum Himmel und zur Erde-nach schräg links oben und schräg rechts unten. Neu-ungewohnt. Schrittweise komme ich meinem Ziel näher. Nach acht Pfeilen habe ich tatsächlich zwei mal getroffen.

In der folgenden Pause durften wir uns am coronageeigneten Buffet erfrischen. Das Wetter könnte besser nicht sein. Sonne, ein laues Lüftchen, Spätsommerfeeling. Eine friedliche entspannte Stimmung hat diesen Wettkampf begleitet. Als mein Tatchi nach der Vergabe der Nummern feststeht haben wir uns schnell zusammengefunden und zwei Durchgänge gemeinsam geschossen. Ich durfte Omae sein und obwohl ich die anderen nicht sehen konnte hatte ich das Gefühl, dass wir ein gutes Team sind. Durch das gemeinsame Training konnten wir uns kennenlernen und wenn wir auch mit der Trefferquote teilweise vielleicht nicht zufrieden waren hatten wir doch als Team eine gute Basis.

Die zwei mal vier Wettkampfpfeile haben wir dann in guter Stimmung durchgezogen. Zu Beginn des Tages freute ich mich auf eine gemeinsame Zeit mit neuen Erfahrungen und netten Begegnungen. Dank der frischen Luft ein erster gemeinsamer Kyudo-Event seit langem. Über meinen kleinen Beitrag zur Gesamtwertung freue ich mich um so mehr. Mein erster Eintrag unter Erfolge im Kyodo-Pass ist ein 1. Platz beim Corona-Cup.

Unglaublich und doch wahr. Dank des Teams!

Kyodo in Waldniel e.V. hat mit (von links nach rechts) Joachim Meyer, Jonas Reich, Christoph Wallraffen, Dagmar Ninnemann, Sabine Kückemanns, Angie Reich und Shigeyasu Kameo an dem Wettkamp teilgenommen. Christoph Wallraffen belegte mit seinem Team den 2. Platz.

Das Team (von rechts nach links) Thomas Stier, Peter Fey und Dagmar Ninneman

Das Team vom 2. Platz (von links nach rechts) Robert Oehlke, Thomas Arndt und Christoph Wallraffen

Dagmar Ninnemann

Vereinstisch Feb. 2019

Am 15.02.2019 fand der Vereinstisch nach dem Freitagstraining im Vereinssitzt in Waldniel statt. Das Training selbst machte sehr viel Spaß, aber es wird noch schöner, wenn man anschließend zusammen sitzen und über die verschiedenen Themen sprechen kann.

Einige Mitgliedern erleben den ersten Winter im freien Dojo „Ryu Sui Kan“. Sie sagten während des Training unter 4° C: „Wir sind doch abgehärtet durch den Winter. Es fühlt sich nicht mehr so kalt an“. Einige Leute feiern gerade den Karneval, wir feiern in einem Raum mit dem Kaminfeuer mit dem kulinarischen Menü von HeikesKitchen.

Training am Nikolaus-Tag

Um ca. 10°C Außen und Innentemperatur fand das Training im Ryu Sui Kan Kyudojo statt.
Am Beginn des Training standen Nikolaus bereits in der Linie und miteinander für erfolgreiches Training begrüßt.
Das Training war sehr erfolgreich in der positiven Ambiente, weil der Nikolaus teilweise mit dem Ite zusammen geschossen hat und stark vom Bauch aus unterstützt hat.

Geburtstagschießen 2018

Unser Mitglied Joachim hatte einen Tag vor dem Training Geburtstag. Deshalb feierten wir heute seinen Geburtstag gemeinsam. Direkt nach dem theoretischen Unterricht eröffnete Joachim das Training mit Hitote Gyosha. Obwohl wir um 9° im Dojo hatten, fühlten wir uns warm mit dem Kuchen von Joachims Frau und Cookies von Heike.

Das Rezept dieser Cookies wird bald in Blog von heikeskitchen veröffentlicht.

Erfolgreiche Prüfungsergebnisse 2018

Am Freitag, dem 16.11.2018, habe ich vor dem Trainer-Seminar in Frankfurt am Wochenende, das normales Vereinstraining des Kyudojo Frankfurt e.V. besucht. Durch Zufall wurden die Urkunden der erfolgreichen Prüfungen an die jeweiligen Personen vor dem Training verteilt.

Die Dan-Prüfung fand bereits im April 2018 in Tokyo im Rahmen einer Internationalen Kyudo Veranstaltung statt. Ich habe direkt nach der Prüfung jeweilige Ergebnisse (1 Person 4. Dan, 3 Personen 3. Dan, 1 Person 2. Dan, 1 Person 1. Dan) mitbekommen und gewusst, wer erfolgreich war, jedoch ist es anderes dabei zu sein, während die Urkunde persönlich an die Person übergeben werden.

Die erfolgreiche Prüfung bringt keine direkt Qualitätssteigerung, aber der ganze Prozess, wie das Streben den  nächsten Level zu erreichen, hat großen Wert. Wenn man bei der Prüfung erfolgreich war oder nicht erfolgreich war, hat man zumindest „das nächstes Ziel“ vor Augen. Für viele Leute kann die Prüfung ein starker Antrieb im Kyudo werden.

Noch einmal herzlich Glückwunsch zu den bestandenen Prüfungen!

Jahreshauptversammlung 2018

Am Samstag, dem 10.11.2018 fand die Jahreshauptversammlung des Vereins an seinem Sitz in Waldniel statt. Vor der Versammlung wurde ein 祝射 (Shukusha = Gratulationsschießen) in Form eines Yawatashi mit Kaizoe durch Michael Lehmann vorgenommen, der im Oktober seinen 5. Dan bestanden hat. Anschließend haben wir ca. 3 Stunden das Schießtraining trotz des Regens und Windes bei herrlichen Herbstfarben genossen.

Der Versammlung folgte ein gemeinsames Abendessen (Feldsalat / Deftige Kartoffelsuppe / Apple Crumble) von Heikes.Kitchen.

Später haben die Mitgliedern mit dem Fragebogen von einem Buch „factfulness“ von Hans Rosling beschäftigt, um zu lernen, die Welt so zu sehen, wie sie wirklich ist.

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Herbst-Gasshuku

Das Herbst-Gasshuku fand mit etwas frischem aber schönem herbstlichen Wetter am Wochenende vom 19.10. bis 21.10. in Waldniel statt. Die Teilnehmer kamen aus Berlin, München, Köln und Friesland in den Niederlanden. Diesmal gab es etliche plötzliche und überraschende Änderungen vor und während des Gasshukus.

Am Freitag kam Rosa bereits früh am Nachmittag nach Waldniel und hat einige nette Ecken und Einwohner in Waldniel kennengelernt und das Dojo gefunden ohne zu wissen, welche Hausnummer das ist. Sie hatte nach dem Ankunft vorbildlich im Garten gearbeitet. Abends hat sie beim Vereinstraining zusammen mit unseren Mitgliedern und Besuch aus Niederlande mitgeschossen.

Der 1. Gasshuku-Tag begann um 8:30 Uhr im Dojo mit der Morgen-Gymnastik. Nach dem Frühstück haben wir bis zum Mittagessen intensiv Sharei (TaiHai und Schießen) praktiziert. Am Nachmittag wanderten wir im Naturschutzgebiet in Schwalmbruch. Bis zum Abendessen haben wir das Schießen mit den schönen herbstlichen Farben im Garten genossen. Abends gab es fünf Gänge Menü (Erbsen-Suppe, Avocado-Salat, Birne und Käse Brot, Ravioli mit Käsefüllung und Tiramisu-Torte) von HeikesKitchen. Das Nachschießen ging danach etwas  zurückhaltend bis ca. 23:00 Uhr.

Am 2. Gasshuku-Tag begann das Morgen-Gymnastik schon um 8:00 Uhr. Nach dem Frühstück machten wir einen Spaziergang durch Waldniel. Die verbesserte Durchführung des Shareis war deutlich zu sehen im Vergleich zum Vortag. Nachmittags hatten wir vier Durchgänge Hitote-Gyosha in der Wettkampfform geübt. Zum Schluss mussten drei Schützen in Form eines Enkin-Verfahrens stechen, um 2. und 3. Platz zu definieren. Mit den Abschluss-Cakes endet das Herbst-Gasshuku.

Bundesliga letzte Runde

Am Freitag dem 28.09.2018 hat unsere Mannschaft „Weidenruten“ die letzte (4.) Runde der Bundesliga 2018 geschossen. Ohne Kapitän aber mit dem starken Ersatzmann.


Wir haben gemeinsam mehrere Ziele erreicht, erstmal eine Mannschaft im neuen Verein gebildet, 4 Runden vollständig teilgenommen, gutes Vorbild für nachkommende Anfänger gezeigt, solides Ergebnis zusammen erzielt und viel Verbesserungspotential für das nächstes Jahr 🙂

ShogoSeminar in Rom

am Wochenende 22./23. September 2018 fand das EKF Shogo-Seminar in Rom statt.
Die Teilnehmer kamen insgesamt 22 Personen (15x Renshi / 7x Kyoshi) aus 6 Länder (DE/CH/AT/FR/UK/IT) im


Die Kyoshi-Gruppen treffen sich bereits am Freitag im Dojo, über verschiedene Themen zu besprechen und miteinander zu trainieren.

Am 1. Tag wurden die Teilnehmer in der Innenstadt um 7:45 Uhr von der italienischen Organisation abgeholt und wir sind gut Stunden zum Dojo gefahren. Pünktlich um 9:00 Uhr hat der 1. Tag mit Kaikoshiki (Opening Zeremonie) begonnen, wo der Seminarleiter (Feliks Hoff) und Präsident des EKF (Gérald Zimmermann) die Rede gehalten haben. Das Yawatashi wurde durch jüngste Kyoshi und zwei Renshi (Martin S, Luca L) als Kaizoe vorgenommen. Anschließend wurde das Hitote durch Renshi-Gruppe vorgenommen, die von die gruppenzuständige Kyoshi kommentiert bekommen. Nachmittag wurde einer Vortrag über Anatomie mit Atmung von Feliks vorgenommen. Abends hatten wir in der Innenstadt gemeinsam zum Abend in der Nähe von Trevi-Brunnen und Spanische Treppe gegessen.

Am 2. Tag begann das Seminar mit Hitotsu Mato Sharei durch drei Kyoshi (Charles O, Laurence O, Gérald Z.). Nach der Mittagszeit müssten einige Leute nacheinander das Seminar verlassen und restliche Schützen haben fleißig unter 30 Grad mit der hohen Feuchtigkeit das Shagi Kenshu (Studieren der Schießtechnik) gemacht.

Insgesamt haben alle Teilnehmer durchgehend gemeinsam im Kimono Durchgeschwitzt, aber es war irgendwie sehr angenehm im offenen Dojo noch den „Sommer“ zu genießen.

Das ShogoSeminar 2019 findet voraussichtlich im September in Hamburg Deutschland statt. Vielleicht sehen wir dort einige neue Shogo und neue graduierte Shogo.

Bericht über EKF Shogo-Seminar auf der Website. http://www.ekf-kyudo.org/event-2018-09.html

Wochenend-Workshop

Am Wochenende dem 15./16.09.2018 fand der Workshop „ein bisschen alles über Kyudo“ für Mitglieder statt. Der Inhalt bestand unter anderem aus:

  • Einrichtung und Herstellung des Kyudojo.
  • Kyudo-Geschichte und Einfluss von den japanischen Kultur.
  • Herstellung der Zielscheiben.
  • Pflege, Arten und Funktionen der Kyudo-Geräte (Yumi, Ya, Kake).
  • Prüfungen / Wettkämpfe im Kyudo

Am 1. Tag haben die Teilnehmer erstmal selbst die Zielscheiben abgerissen und neue drauf geklebt, ein bisschen mehr über die Dojo-Einrichtungen, Kyudo-Geschichte und Geräte „theoretisch“ kennengelernt. Zwischendurch genossen wir den Apfelkuchen und indische Gerichte zum Abend von Heikes Kitchen. Es war auch eine besondere Erfahrung (Gewohnheit bewusst brechen) abends in Smart Casual zu schießen.

Am nächsten Tag haben wir uns auf Wunsch von Mitgliedern um 9:00 Uhr getroffen und vor dem Workshop gemeinsam Dojo-Gelände gepflegt. Anschließend wurde der Vortrag fortgesetzt und „zwischendurch“ geschossen. Es war ein herrliches Spätsommer / Frühherbst Wetter. Alle Teilnehmer haben lang gedehnte Zeit mit dem Kyudo + genossen.

Geschenk von Workshop-Teilnehmer.

Kyudo Boot Camp

Am Wochenende vom 7. bis 9. September fand das Kyudo „Boot Camp“ in Waldniel statt.

Zwei Teilnehmer (Beate und Michael) sind am Freitag bereits angereist und haben an dem Vereinstraining teilgenommen. Während des Training wurde drei Länder (Japan, Indien, Italien) Teigtaschen von Heikes Kitchen im Dojo serviert. Nach dem Training begann das Boot-Camp mit Grand Prestige 75cl von Hertog Jan Arcen (NL), das super süffig, geschmackvoll, jedoch dabei sehr mild ist. Da das Bier hochprozentig (10%) und mit einem Korken verschossen ist, kann es bis zu 10 Jahre im Keller gelagert werden.

Am nächsten Tag begann das Boot-Camp um 8:30 Uhr mit einer Runde Jogging vor dem Frühstück (2,71 km). Um den Tag durchzuhalten gab es japanisches Frühstück mit Miso-Suppe, Natto (fermentierte Soya-Bohnen) mit Reis, Ofen-Pilzen, Rührei, eingelegtem Gemüse und geräucherter Makrele. Danach wurde das Training mit dem WaterRower (Rudergerät) praktiziert, um die Nutzung des ganzen Körpers zu lernen. Gegen Mittagszeit wurde das Schießen mit Mochimato-Sharei eröffnet. Der Schwerpunkt war die natürliche Bewegung durch kontrollierte Atmung und Hanare durch Hikiwake. Zwischen dem Training gab es japanisches Melonpan (Melonenbrot) zum Kaffee. Vor dem Abendessen haben wir Seilspringen praktiziert, wieder um die Ganzkörperkoordination zu trainieren. Anschließend wurde das Mitori-Keiko durch verschiedene Filme praktiziert.

Am 2. Tag begann das Boot-Camp wie am Vortag mit Jogging (3,06 km), japanischem Frühstück und dem Training mit dem WaterRower. Am Nachmittag wurde das Mochimato-Sharei mit Gensoku no Maai (Wechsel der Schützen befindet sich an der Honza und Shai gleichzeitig) wiederholend praktiziert. Der Schwerpunkt war Kihontai durch Entspannung und Betonung und Übergang der Bewegung. Kurz vor der Abreise wurde das matcha chiffon cake von Heikeskitchen serviert.

Mit dem ganzkörperlichen Krafttraining inkl. kräftigem Bier 🙂 konnten die Schwachstellen erkannt und diese gezielt trainiert werden.

Teilnahmebericht NRW Enteki-Meisterschaft 2018

Am Sonntag, dem 02.09.2018 fand die NRW Enteki-Meisterschaft bei schönem Spätsommerwetter auf dem Gelände des Düsseldojos statt. Persönlich war meine letzte Teilnahme an einem Enteki-Training (Schießen auf 60m Distanz auf freiem Gelände) vor ca. 10 Jahren. Daher war es ein guter Anlass mal in einer anderen Situation zu schießen. Bekanntlich wird das Trefferbild konzentrierter, je kleiner die ballistische Kurve beim Bogenschießen wird. Daher kam mein Bambus-Bogen, der 4-5kg stärker ist, und Bambus-Pfeile, die 4g leichter sind, für das Enteki in Einsatz. Bis zum Taikai hatte ich oft zwischendurch mal 2 Pfeile mit dem Bogen geschossen, aber noch nie 4 Pfeile hintereinander. Aus diesem Grund brachte ich meinen üblichen Bogen als Ersatzbogen mit. Auf jeden Fall war es eine genügende persönliche Herausforderung (Distanz und andere Materialkombination).

Da viele jüngere Schützen noch keine Erfahrung mit dem Enteki hatten, wurden 3 Durchgänge je 4 Pfeile vor dem Taikai als Probe-Durchgang geschossen. Es war sehr auffällig, dass nur meine Pfeile fast waagrecht an der Ziel-Scheibe gelandet sind und  ca. 1/4 Pfeillänge hinter der Scheibe geguckt haben (äußerlich sehr cool geblieben, jedoch innerlich ein kleines Lächeln).  Nach dem 2. Probe-Durchgang (6/8 Treffer) war es für mich klar, dass ich irgendwann den Bogen wechseln musste.

Das Taikai begann mit dem Yawatashi durch unseren NRW-Landestrainer und Ausrichter Johannes Maringer.Der erste Durchgang ging noch sehr gut, 4 von 4 getroffen und davon sind 3 Pfeile in der Mitte gelandet. Ab dem 3. Durchgang konnte ich den 3. und 4. Pfeil des jeweiligen Durchgangs nur mit kämpfen Aufziehen. Gleichzeitig sah ich einen kleinen Schaden an der Sehne (einige Fasern waren gerissen).  Es kam irgendwie trotzdem nicht mehr in Frage, ob ich doch mit dem Ersatzbogen schieße, sondern viel mehr in Frage, ob der Bogen oder die Sehne oder ich zuerst aufgeben zu schießen. So habe ich doch bis zum Schluss vollständig mit diesem Bogen geschossen. Den Preis habe ich gleich erkennen können, nämlich dass ich abends unbrauchbar erschöpft war.

Wegen der wenigen Teilnehmeranzahl (13 Schützen) erreichte ich den 1. Platz mit 12/20 Treffern. Zum Schluss gab es ein spannendes Stechen für den 2. und 3. Platz, die jeweils 9/20 Treffer hatten. Martin setzte sich für den 2. Platz mit dem 2. Pfeil vor Reinhard durch. Zufälligerweise haben die Startnummern 1 bis 3 die ersten drei Plätze belegt. 

Fazit: entweder sollte man mit dem Gerät konditioniert sein oder passendes Material verwenden oder die Geräte wechseln bevor die Batterie leer wird.

International Summer Gasshuku

An international Gasshuku took place on the weekend (17.- 19. Sep) at the Ryu-Sui-Kan Kyudojo. All guests arrived on Friday evening and joined the training of the clubs members. For a short time, we had five nationalities training together (JP, DE, NL, DK, LV) 

The 1st day of the Gasshuku started with morning gymnastics in the dojo. All Gasshuku participants tried the Japanese delicacy „Natto“ at the Japanese styled breakfast. The morning session started with Mochimato-Sharei and shooting continuously in TaiHai, in order to set the consciousness to the center. After lunch with „Veggie-Burger“ from HeikesKitchen, we practiced the shooting with focusing on the extension of Zanshin. In the late afternoon, we made a small walk around our small town Waldniel. Before dinner we practiced free shooting with a little bit casual style under the sun, coming into the dojo. After the four courses menu from HeikesKitchen, we practiced the free shooting in smart casual style until late night. 

The 2nd day of the Gasshuku started again with morning gymnastics. After the breakfast, we started practicing the Mochimato-Sharei like the day before with focus on the body and mind in space. Additionally we trained the movement and mind-setting of Shajo-Kakari (general helper in Shajo) and part of Kaizoe (personal helper for archer). After the lunch, we practiced free shooting to experiment and experience the feelings. After the whole program of the Gasshuku, we had coffee time with the Danish speciality aebleskiver, which were eaten mainly by wasps.  

It was a harmonized the international Gasshuku weekend.See you soon @ Ryu-Sui-Kan.

The Gasshuku takes place upon request. Please contact to dojo@kyudo-in-waldniel.de

 

Sommer-Gasshuku

Am 11./12. August fand das Sommer-Gasshuku im Ryu-Sui-Kan statt. Einige Leute reisten bereits am Freitag nach Waldniel und haben an dem normalen Vereinstraining teilgenommen. Anschließend haben Sie das freie Schießen genossen.   

„Das Sommer“ Gasshuku hat mit einer angenehmen Temperatur um 18°C begonnen. Im Vergleich zur Hitze in den letzten Tagen war es ein etwas „frischer“ Start am Samstag. Alle Teilnehmer haben erst mit dem Mochimato-Sharei in 3er Gruppen geschossen. Es ist immer herausfordernd, im kleinen Raum sich zu bewegen und die Positionen im gesamten Raum und in der Gruppe zu finden. Man konnte sehen, dass sich die Teilnehmer mittlerweile an diese Räumlichkeit gewöhnt haben.

Nach einer kleinen Wanderung am dem Flüsschen Schwalm haben wir die kulinarische Küche von Heikes.Kitchen in Form eines 5-Gänge Menü genossen.

Das traditionelle „Nachtschießen“ in Smart Casual ging fast bis Mitternacht.

Am 2. Tag begann das Gasshuku mit der Morgengymnastik „Fünf-Tibeter Plus+“ im Dojo vor dem Frühstück. Der Schwerpunkt am Vormittag war intensive Kaisoe- und Schießübung. Am Nachmittag haben wir ein Mini-Wettkampf in 3er Gruppen inkl. Izume trainiert.

 

5 Jahre Kyudo in Waldniel (BMI Taikai)

Am 7.7.2018 fand der BMI-Taikai (BMI = Bogen-Mass-Index) im Rahmen des 5-Jahre-Vereinsfestes statt. Insgesamt kamen ca. 45 Personen aus 5 Ländern zum Jubiläums-Fest, inklusive aller Sieger der diesjährigen deutschen Meisterschaften (Einzel in Sempai, Dan-Grad, Kyu-Grad und Mannschaft). 33 Schützen traten in 5 Kategorien an (Fliegen- / Feder- / Leicht- / Mittel- und Schwergewicht).

Der Taikai hatte folgende Ziele: 1) Durchschlagkraft und 2) Präzision. Daher haben wir nach BMI-Werten (Körpergröße in cm / (Bogenstärke in kg + Pfeilgewicht in g) x Geschlechtsfaktor) die fünf Gewichtsklassen ermittelt und das Trefferergebnis dementsprechend angepasst, einen ganzen Punkt für das Treffen der schwarzen Fläche (12cm Durchmesser) und einen halben Punkt für die weiße Fläche (36cm Durchmesser). Von 4 Schüssen konnte man sich mit einem Treffer qualifizieren = 1 Punkt oder zwei halbe Treffer = 2 x 0,5 = 1 Punkt. Zwischen den 2 Qualifikationsrunden wurde eine Iaido-, eine Karate-Kata und Musik mit Taiko & Shinobue (Bambusflöte) vorgeführt, um den Schützen Energie zu geben. Nach dem spannenden Stechen in allen Kategorien wurde der „Champion von allen Gewichtsklassen“ ausgeschossen. Anschließend haben die Teilnehmer auf 9cm große goldene Zielscheiben, „Kinteki“ geschossen.

Nach dem Taikai ging die Veranstaltung weiter mit Essen & Trinken und Mato-Asobi (Schießen auf Luftballons & hängenden Kugeln).

Am 2. Tag fand das intensive Sondertraining mit 17 Teilnehmern bei Anwesenheit von zwei Kyoshi statt. Der Schwerpunkt war das Schießen in Sharei- & Taihai-Form. So haben die Teilnehmer nicht nur die Möglichkeit zu Schießen, sondern auch persönliche Korrekturen in Taihai und in Shagi zu erhalten. Zum Schluss wurde noch einmal versucht, eins der am Vortag nicht getroffenen Kinteki zu treffen, welches bis zur nächsten Veranstaltung überlebte.

Teilnahmebericht: Deutsche Meisterschaften 2018 in Karlsruhe

Die deutsche Meisterschaft begann mit der energievollen Demonstration „Yawatashi“ durch Ite Feliks Hoff (Kyoshi 6. Dan) und zwei Kaizoe Sven Zimmermann (Renshi 6. Dan) und mich am Samstag dem 23.06.2018 in Karlsruhe. Von unserem Verein traten Hannelore, Beate und ich an der Sempai (5. Dan und höher) Meisterschaft teil. Hannelore hat den 1. Platz  und ich den 3. Platz nach dem Stechen erreicht. Anschließend fand die Einzelmeisterschaft statt und Michael L. qualifizierte sich zur Endrunde und setzt sich nach dem Stechen (OO) den 3. Platz. Aus Sicht des Wertungsrichters bei der Einzelmeisterschaft waren die Durchführungen durchschnittlich rund, jedoch zu wenige Auffälligkeiten im positiven Sinne. Das war einer der Gründe, warum nicht so hohe Punkte wie die Jahre davor vergeben wurden.

Der 2. Tag begann mit der Hitotsumato Sharei mit den Schützen Feliks, Sven und mir. Anschließend fand die Mannschaftsmeisterschaft statt. Die Mannschaft Hessen hat zum 6. Mal in Folge gewonnen. Michael L. und Beate waren in der Mannschaft Hessen. Im Moment sieht es so aus, dass keine andere Mannschaft überhaupt gegen Hessen bestehen kann. Nachmittags fand die Kyu-Einzelmeisterschaft statt. Aus Sicht des Wertungsrichters war das Niveau sehr unterschiedlich unabhängig von der tatsächlichen Graduierung und es war deutlich identifizierbar, wo die Schützen herkamen. 

Fazit: Hoffentlich können wir im nächsten Jahr einige Schützen aus unserem Verein zu dieser Kyu-Meisterschaften schicken.

 

Juni-Gasshuku

Vom 8. bis 10. Juni fand das Juni-Gasshuku mit 9 Teilnehmern aus Frankfurt und Pöcking statt.  

Der 2. Tag begann mit der Morgengymnastik vor dem Frühstück. Anschließend haben wir gemeinsam in der Sonne für die Dojo- und Gartenpflege geschwitzt. Es ist herausfordernd in dem Zustand im Kimono zu schießen. Deswegen ist es zu Recht eine gute Übung für alle. Nach dem Mittagsessen sind wir nach Roermond (NL) gefahren und haben dort eine Bootsfahrt am Maasplassen genossen. Obwohl die Wettervorhersage eher schlecht war, schien die Sonne auf unser Boot. Am Spätnachmittag und sowohl nach dem Abendessen von HeikesKitchen haben wir fleißig bis Mitternacht in Smart-Casual trainiert.

Die Teich-Bewohner feuerten die Gäste tatkräftig die ganze Nacht durch an!

 

Der 3. Tag begann mit Schoko-Bananen- bzw. Käse-Spinat-Rollen am Frühstückstisch und anschließend ging das intensive Training (besonderes für die Knie) im Kimono weiter. Nach dem Mittagessen wurde der 3. Durchgang der Bundesliga von der offiziellen Mannschaft „Weidenruten“ (Christoph/Irmgard/Michael/Frank) und eine Fake-Mannschaft (bestehend aus 9 Personen) geschossen. Die echte Mannschaft hatte zum Schluss „ein Treffer“ mehr!

Bis zum nächsten Gasshuku!

Frauen- Gasshuku

Am Wochenende dem 26./27.Mai hat ein Gasshuku erstmals mit nur weiblichen Teilnehmern stattgefunden. Dementsprechend wurden die Trainingsinhalte wie auch die kulinarischen Teile angepasst.  Es ist herauszufordern, bei knapp 30° C im Kimono zu schießen, jedoch ist es deswegen eine extrem gute Übung, das Hadanugi mit nassgeschwitztem Arm und das Tasuki-gake mit voll beschlagener Muneate zu praktizieren. Nach dem Mittagessen machten wir ein Ausflug nach Kasteel de Kaverberg in NL mit dem Auto + Fähre. Abends hatten wir zur erfolgreich absolvierten Prüfung in Tokyo von Mari (3. Dan) und Sayaka (1. Dan) angestoßen. Nach dem Abendessen hatten wir ein Sonder-Mitori-Keiko-Training mit der Hilfe einer Geige.

Am nächsten Tag begann der Tag natürlich wieder mit Süßigkeiten. Durchgehend haben wir in Kimono geschossen und ein Sondertraining mit Frauen spezifischen Schießverhalten trainiert.

Ein Frauen-Gasshuku ist besonders, es wird viel gelacht, aber nicht gejammert.

Besuch aus Hürth

An Christi Himmelfahrt (Vatertag) hatten wir die Schützen aus Hürth zu Gast. Da sie am 7.7. am BMI-Taikai  teilnehmen, hatten sie intensiv das Schießen in der Gruppe mit Wettkampftiming geübt. In der Zwischenzeit wurde Ananas-Bananen-Kuchen von Heikes Kittchen serviert und dieser hat das Training verstärkt.

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Bundesliga zweite Runde

Am Sonntag, dem 29.04. fand die 2. Bundesliga-Runde @ Ryu-Sui-Kan Kyudojo statt. Unsere Mannschaft „Weidenruten“ war endlich vollständig und hat unter den früh-sommerlichen Bedingungen alle drei Durchgänge erfolgreich geschossen.

Nach dem 3. Durchgang wurden die Teilnehmer mit Apple Pie und Leas Madeleines von HeikesKitchen verwöhnt.

Zusätzlich haben an dem Wochenende viele Pflanzen und Bäumen angefangen zu blühen.

 

 

Ostern-Gasshuku mit Berliner und Frankfurter

Am etwas frischen Oster-Wochenende vom 30.03. bis 01.04. kamen drei Berliner und drei Frankfurter zum Gasshuku. Die Schwerpunkte des 1. Tages waren die ausführlichen Einzelbewegungen des Dojo-Helfers und dem Kaizoe und die Koordination zwischen Ite und beiden Kaizoes. Es gibt keine Standform für die Dojo-Helfer und den Kaizoe, jedoch kann der Steher genauso gut die Rolle spielen wie der Kniende. Abends wurde im Vergleich zu sonstigen Gasshukus etwas zurückhaltend geschossen. Jedoch ging das Abendgespräch etwas länger….

Am 2. Tag begann der Tag mit Morgengymnastik vor dem Frühstück. Der Schwerpunkt des 2. Tages war die Umsetzung der Übung vom Vortag im Sharei, praktisch auch kombiniert mit Steher. Nach dem Mittagessen fand ein kleiner Ausflug zur Tüschenbroicher Mühle statt. Abends gab es ein 4-Gänge-Menü von Heike’s kitchen und dann ging das Abendgespräch weiter… ohne zu schießen. Es kann an den intensiven Sharei-Übungen mit dem  entsprechenden Muskelkater liegen.

Am 3. Tag begann der Tag mit Kendo-Übungen vor dem Frühstück. Der Schwerpunkt war weiterhin intensives und konzentriertes Sharei (2x Yawatashi, Mochimato- & Hitotsumato-Sharei). Der Kaizoe in der Standform ging so gut, dass es keinen ungewöhnlichen Eindruck gemacht hat. 

Nach dem Training hat Sayaka eine original Unterkleidung (Winter-Weste) aus Japan stilvoll präsentiert.

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Frühling-Gasshuku mit Berliner Plus

An einem schönen Frühlingswochenende fand das 1. Gasshuku 2018 im Ryu-Sui-Kan Dojo mit Berliner Gästen statt. Zusätzlich kamen am Freitag Gäste aus Hamburg (Sorin) und Lübeck (Manfred) vorbei, die auf dem Weg zum Kader-Training in Frankfurt waren. Bei leicht niedrigeren Temperaturen brauchten die Gäste etwas mehr Zeit körperlich und geistig am Ort anzukommen. Nach einem Abendsnack mit spirituellen Getränken wurden sie langsam lockerer. Das Training endete ca. 23:00 Uhr, jedoch ging es in gemütlicher Runde deutlich länger und wir haben die letzte Nacht vor der Sommerzeitumstellung genossen.

Am 2. Tag schien die Sonne so kräftig beim Frühstück, dass wir vor dem Training eine Stunde durch unsere „Musterhaus-Siedlung“ spaziert sind. Vormittags ging es um das Thema „Sharei und Kaizoe“ und anschließend um intensive Schießübungen unter der strahlenden Sonne. Auch ist unser Teichbeschützer Asa-Arashi (Schildkröte) aus dem Winterschlaf aufgewacht und beobachte das Schießen der Gäste. Am Abend wurden wir mit einem 4-Gänge Menü von HeikesKitchen beglückt. Trotz der Müdigkeit vom Vortag haben sie noch den letzten Abend mit etwas Nachtschießen genossen.

Am 3. Tag hatten wir eben noch besseres Wetter. Es war deutlich sichtbar, dass die drei Tauben die Orientierung im Raum und den Takt in der Gruppe gefunden haben und Miteinander und füreinander geschossen haben. 

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Es ist vermutlich das erst mal, dass alle Gäste „納豆-Natto“ (vergorene Sojabohnen) zum japanischen Frühstück probiert und für lecker befunden haben.

Workshop @ Kyo Ren Kan in Nuenen (NL)

Am Sonntag, dem 18.03.2018 fand ein Workshop in unserem Nachbarland in der Nähe von Eindhoven mit Minustemperatur statt. Das Dojo Kyo Ren Kan ist eines der schönsten Dojos in der Umgebung und wurde durch private Initiative 2014 liebevoll mit vielen Details gebaut. Ich hatte es 2017 einige Male besucht und mit trainiert. Dieses Mal wurde ich für einen Mini-Workshop eingeladen. Alle Teilnehmer haben eine solide Basis in TaiHai und eine gute Durchführung der Hassetsus. Das Thema war daher die ideale Bogenführung mit der linken Hand und der Ansatz des Tenouchis. Trotz der wenigen Zeit haben sie sehr schnell den Ansatz für Bogenführung gefunden. In der Pause gab es Tee & Süßigkeiten, zusätzlich hatte der Teilnehmer, der Geburtstag hatte, eine Flasche Sake mitgebracht. Durchgehend lief das Workshop mit toller Stimmung und guter Laune. Nach dem Schießen gab ein Mittagessen. Viele leckere niederländische Gerichte wie warme Suppe, worst broodjes, Sandwiches und Kuchen. Allein durch die Verpflegung wird man motiviert, diesen  Workshop wieder zu besuchen. Hoffentlich wird es nächstes Mal im Sommer stattfinden.

Bundesliga erste Runde

Bundesliga erste Runde @Ryu-Sui-Kan Kyudojo unter der Sonne und mit Minustemperaturen. Es werden viermal im Jahr in der 3er Mannschaft je 12 Pfeile pro Schützen geschossen und das Ergebnis wird Zentral gesammelt und auswertet. Wir hatten wahrscheinlich nicht das beste Ergebnis, aber vermutlich  die schönsten und kältesten Bedingungen in ganz Deutschland.

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Frohes Neues Jahr 2018 年始の挨拶

Zum Neujahr möchte ich allen Gesundheit, Freude und Glück im Leben und natürlich viel Erfolg für euer Schießen wünschen.

Das Jahr 戊戌 (Tsuchinoe Inu) ist Symbol für den Erd-Hund und hat die Bedeutung von Gedeihen/Wachsen und Untergang/Ernten. Es könnte also zu viel Erfolg oder Misserfolg führen bzw. viele Bemühungen kommen endlich zum Blühen. Mein persönliches Ziel ist, mit einem starken Bogen bisherige Basis zuerst zu durchbrechen und dann neue Schießtechnik zu entwickeln und einen neuen Schießcharakter zu bilden. Diese Methode ist zwar radikal, jedoch es ist notwendig, um die Trägheit, Gewohnheit, Aufrechterhaltung und Selbstzufriedenheit des gegenwärtigen Status zu verändern.

Ich freue mich euch  bei der nächsten Gelegenheit an der Shai zu treffen.

1.1.2018 Shigeyasu Kameo

新年明けましておめでとうございます。今年一年間、皆様のご健康、ご健勝又、弓でのご活躍をお祈りいたします。

今年の干支は戊戌(つちのえ いぬ)ですが、繁栄・成長と滅亡・刈り取りの正反対の意味といわれています。従って、今年度は大きな成長と失敗を繰り返し、様々な努力がようやく実り収穫のある年になるとも解釈できます。個人的な目標は、強い弓を用いて現状を打開し、新しい射術と射格を取得することです。この方法はやや乱暴ですが、日頃の習慣、現状維持や自己満足等の慣性の流れを変えるために必要だと思っています。

では次回一緒に弓が引けるのを楽しみにしています。

元旦 茂康

 

Frohe Weihnachten 年末の挨拶

Bei dieser Gelegenheit möchte ich Euch allen für eine schöne gemeinsame Zeit hier im Ryu-Sui-Kan Kyudojo bedanken. Ich hoffe, dass Ihr hier unvergessliche Erinnerungen, besondere Schießerfahrungen und  einmalige Erlebnisse sammeln konntet.

Ich wünsche Euch schöne Weihnachtsfeiertage und einen guten Rutsch  ins neue Jahr 2018!

クリスマス時期は1年を振り返るのによい時期です。皆さまの1年はどうでしたでしょうか?個人的には今年は色々な意味でチャレンジの年でした。昨年暮れに行なわれた道場開きの後、本格的に道場を使うべく、近郊・遠方からからも弓引きを招いて多くの週末を一緒に過ごし、楽しい弓をたくさん引くことがでしました。またこちらにきてからは初めて、初心者コースを行い、最終的に2名が無事クラブのメンバーになりました。また、今年は7年ぶりに審査を受審し、11月の審査では合格することが出来ました。今年は、心・体・道具を包括した場の掌握を課題として稽古をしました。来年も継続して頑張りたいと思います。年末までまだ数日ありますが、皆さまも健康体でよい年越しをされることを祈ります。茂康

寒稽古 II – Wintertraining II

Eine Woche später hatten wir 11 Kölner zu Gast, die in der Regel in der beheizten Halle trainieren und gerne erfahren wollten in der Kälte zu schießen. Einige Schützen hatten ordentlich viele Schichten und einige relativ zurückhaltend unter dem Keiko-gi und Hakama angezogen. Es war deutlich sichtbar, dass viele Schützen mit diesem Zustand nicht klar kamen. Die Zustandsveränderung findet nicht nur am Körper statt, sondern alle Berührungsflächen mit dem Körper wie die Handschuhe, das Griffleder und der Pfeil haben sich durch die niedrige Temperatur und hohe Feuchtigkeit ganz anders angefühlt. Deswegen war es für alle eine große Herausforderung!

Karin hatte die Idee, vor dem Training ein Gruppenfoto zu machen, da viele noch fit aussahen und keine roten Nasen hatten. Im Vergleich zu Nachherbild sah das Vorherbild so aus, als ob man vor und nach der Achterbahn fotografiert hätte. Persönlich finde ich aber das Nachherbild sehr authentisch.

 

Der Mensch hat die Fähigkeit, die Umgebung anzupassen. Wenn man sensible genug ist und diese genau einschätzen kann, hat man die Möglichkeit in den jeden Situation derzeitig mögliche Performance darzustellen.

寒稽古 Wintertraining im Schnee

Am Wochenende dem 9./10. Dezember hatten wir Yoko & Musa aus Frankfurt zu Gast, die normalerweise in der beheizten Sporthalle trainieren und gerne das Wintertraining (寒稽古)erfahren wollten. 

Das Wintertraining führt zur Konzentrierung auf dem Moment. Der Bogen und der Körper werden zäher und deshalb wird der Zustand immer schlechter. Wenn dieser Zustand schlechter wird, wird der Geist aber erwachen.