Deutsche Kyu-Meisterschaften 2026

Am Wochenende des 12./13. September fand die Kyu‑Meisterschaft im Shu‑Gi‑Kan Dojo in Rottweil statt. Zwei Mitglieder unseres Vereins, Sudy und Timeea, nahmen an diesem Event teil. Insgesamt kamen 16 Teilnehmende aus verschiedenen Bundesländern zusammen.

Tag 1 – Vorrunde und Stilwertung
Am ersten Tag wurde die Vorrunde mit Stilwertung durchgeführt. Vier Gruppen schossen jeweils zwei Durchgänge à zwei Pfeile.
In der Stilwertung erreichte Timeea den 2. Platz und Sudy den 8. Platz – ein sehr schönes Ergebnis in einem starken Teilnehmerfeld. Im Anschluss übten alle Teilnehmenden intensiv Taihai unter Anleitung der Wertungsrichter.

Tag 2 – Finalrunde nach Treffern
Am zweiten Tag folgte die Finalrunde nach Treffern. In drei Durchgängen wurden jeweils vier Pfeile geschossen; die Ergebnisse aus der Vorrunde flossen in die Gesamtwertung ein.
Leider konnten unsere beiden Mitglieder diesmal keinen Platz unter den ersten drei erreichen. Nach dem Wettkampf fand ein kompaktes Seminar statt, in dem die Wertungsrichter Einblicke in Schießtechnik und Bewertungsprinzipien gaben – ein wertvoller Abschluss für alle Teilnehmenden.

10 Jahre Kyudoverein in Waldniel

(reported by a participant Jeroen Hoppenbrouwers)

In the weekend of 18-20 Aug we celebrated the 10-year anniversary of the Ryu Sui Kan dojo in Waldniel. After we had the regular training on Friday, Saturday morning started with measuring our bow strength, and arrow weight etc…

This was to determine nice equal team to compete in as it was Taikai day. At the end of the day we had some fun shooting as we were trying to hit some moving balloons. The Sunday. Of course .. a gasshuku isn’t complete without eating together. Again… as always the food was absolutely delicious. We trained/ worked hard in the dojo, but could not have done that without all the work that was done in the kitchen. It was a wonderful weekend with many archers. I have never seen the dojo this full. Having trained with everybody for 3 days it was fun to see the differences in styles between the countries. We were all doing the same thing, but clearly each country had their own way of doing so. For me it was the first time to see it so clearly… nice. Personally I had a great time training with everybody again and it sure was pleasure celebrating this anniversary.

Thank you Kameo sensei and Heike for a wonderful weekend.

Neujahrsschießen 2023

am 1.1.2023 hat das Neujahrsschießen ab 13 Uhr in Waldniel stattgefunden. Es ist eine Tradition, direkt am ersten Tag mit dem Schießen zu beginnen.

Nach dem Yawatashi durch Ite Shige, Daiichi kaizoe Beate, Daini Kaizoe Michael haben alle Teilnehmer insgesamt 10 Pfeile in der Gruppe geschossen. Mit 7/10 Treffer sicherte Michael den 1. Platzt. Den 2. Platz erreichte Beate nach dem Stechen (Enkin-Verfahren) mit Giesel, die auch 6/10 Treffer hatte.

Anschließend fand das Ziel-Spiel (Matoasobi) statt. Vorerst haben die Teilnehmer auf Jahresmatos (Michael und Beate traff die Matos) und anschließend Klein golden Mato (Kinteki) geschossen. Das hightlight JahresMato hat Armin nähe von den golden Punkt getroffen.

NRW Meisterschaft in Aachen

Am 19.06.2022 nahmen Shige, Joachim, Sabine und Dagmar an den Nordrhein-Westfälischen Kyudo-Meisterschaften 2022 in Aachen teil. 

Nach dem Yawatashi und dem Einschießen mit zwei Pfeilen schossen wir zusammen mit Mannschaften aus Aachen, Düsseldorf, Schwerte, Bonn, Mönchengladbach und Köln in vier Durchgängen je vier Pfeile. Aachen gewann; gefolgt von Düsse  ldorf und Bonn.

Im vierten Durchgang vor der Mittagspause merkte man, trotz des im Vergleich zum Vortag abgekühlten Wetters, den Kräfteverlust vieler Teilnehmenden. Im Gemeinschaftsraum stärkten wir dann unsere Kräfte mit Getränken, Salaten und jeder Menge Obst, sowie unserem mitgebrachten Essen. In der Gastronomie nebenan gab es jedoch auch köstliches Essen à la carte. 

Im folgenden Einzelwettkampf schossen wir drei mal vier Pfeile, wobei Aachen mit Friedgar und Malte den ersten und zweiten Platz belegten. Den dritten Platz errang nach vereinsinternem Stechen Peter aus Düsseldorf.

Das konzentrierte Schießen in der beruhigenden Atmosphäre des Aachener Dojos tat uns allen gut. 

Es gab genug Zeit und Muße zum Beobachten der Ausführungen des Taihais und der Hassetsus anderer Schützen. Auch dieses Lernen durch Sehen machte die Veranstaltung für mich sehr wertvoll. 

Meine besondere   Aufmerksamkeit erforderte jedoch in jedem Durchgang die Pfeilauswahl. Eine weitere Schützin hatte – bis auf eine Kleinigkeit und die Länge –  die gleichen Pfeile wie ich. Dass meine Pfeile unter meiner Technik offensichtlich mehr gelitten hatten, machte die Unterscheidung jedoch einfacher.

In diesem schönen Dojo in angenehmer entspannter Atmosphäre mit netten und freundlichen Menschen verbrachten wir einen rundum gelungenen Wettkampftag.

Vielen Dank an die herzlichen und freundlichen Aachener.

Dagmar Ninnemann

Deutsche Meisterschaft in Berlin

Am Wochenende 25./26. Juni fand die deutsche Meisterschaft in Berlin statt. Aus unserem Verein haben drei Teilnehmer (Beate, Michael, Shige) die Veranstaltung teilgenommen und alle die Sempai-Meisterschaft angetreten. In diesem Jahr haben die Teilnehmer insgesamt 10 Pfeile geschossen. zum Schluss hat Shige den 1. Platz mit 8/10 Treffer erreicht. Es war richtig warm und feucht in der Halle (gefühlte über 35 Grad) deshalb waren alle Teilnehmer erfolgreich im Kimono durchzuhalten.

Neujahrsschießen 2022

Nach ein Jahr Pause fand das traditional Neujahrsschießen am Ryu-Sui-Kan Kyudojo mit 12 Teilnehmern unter dem frühlingshaften Temperatur von 14 Grad statt.

Wie immer haben die Teilnehmer insgesamt 10 Pfeilen (2+4+4 Pfeile pro Durchgang) geschossen.

Die Ergebnisse sind den 1. Platz Michael 9/10 Treffer, 2. Platz Beate 8/10 Treffer, 3. Platz Giesela 5/10 Treffer nach dem Stechen mit Sabine.

In der Pause wurden die Kuchen und die Suppen für die Teilnehmern angeboten. Nach der Pause fand das 2. Teil „Mato-Asobi – Zielspiel“ statt.

Mato 1: Jahresmato mit zwei goldenen Tieger-Augen, Mato 2: Goldene Mato (Kinteki) 9cm Durchmesser, Mato 3: Silber-Gold Matos.

Die Schützen, die beim 1. Teil wenig getroffen hat, könnte das Zielspiel beginnen. Die zweite Schütze Mari hat gleich mit dem 1. Pfeil die Goldene Mato getroffen. Die dritte Schütze Andrea hat ebenfalls den 1. Schuss auf Mini-Silber-Mato getroffen.

Die 1. Durchgang zum Jahresmato hat leider niemand getroffen. Deshalb kam jetzt die zweite Durchgang. Mari trifft dien Tieger`s Bart. Beim 3. Durchgang auf der Jahresmato hat Dennis an der Backen vom Tieger getroffen.

International Online-Taikai 2021

Am Samstag, 6. November hatten wir die besondere Freude, als einziges deutsches Team an einem internationalen Online-Wettkampf teilzunehmen. Mit dabei einige Stars des Kaiser- und Könige-Cups, Japan, nebst mehrfacher Stilpreisträger sowie der diesjährige Weltchampion. 
Um 10.30 Uhr ging es bei strahlendem Sonnenschein und frischen neun Grad für uns los. Die Teilnehmer aus Japan, Hong Kong, Frankreich und Russland, gingen ebenfalls an den Start.

Per Video-Schalte rückten die Kyudoka rund um den Globus zusammen. Nach einer herzlichen Begrüßung in Landessprache startete der Wettkampf. Geschossen wurde in zwei Gruppen, sodass man in den Pausen per Video in die Dojos der Teilnehmer blicken und ihnen beim Schießen zusehen konnte. Ein tolles Erlebnis. Den Waldnieler Verein vertraten Shige, Joachim, Dagmar und Sabine. 
Geschossen wurden drei Runden mit je vier Pfeilen. Von den 16 teilnehmenden Teams belegten wir den 6. Platz! Ein tolles Ergebnis und noch schöneres Erlebnis. Wir sind gern wieder dabei.

Deutsche Meisterschaften 2021 in Berlin

Wenn schon, Zen schon!

Mit den Bögen weit aus dem Fenster ragend, bahnt sich das Taxi den Weg durch den dichten Berliner Innenstadtverkehr. „Geht’s zu einer Demo?“, fragt der Taxifahrer, der die langen, mit Textil umwickelten Stöcke zunächst für eingerollte Banner hält. „Nein, zum Bogenschießen.“
Dann mustert er uns und stellt fest, dass wir in Hakama und Gi beziehungsweise Kimono unterwegs sind. Ach so, japanisches Bogenschießen, davon habe er tatsächlich schon mal gehört. „Hat das nicht auch irgendwas mit Zen zu tun?“

Irgendwie ja und irgendwie auch wieder nein, möchte man antworten. Das Odeur, was einem beim Betreten der Pankower Sporthalle entgegenweht lässt diesen Schluss jedenfalls nicht unmittelbar zu – eine Mischung aus Adrenalin und Anspannung.  Will man sich davon nicht anstecken lassen, tut eine Prise Zen sicher gut. Ebenso nötig ist eine große Portion Vorstellungskraft, will man in seiner Wahrnehmung die Schönheit und Würde der japanischen Kimonos und traditionellen Umgangsformen in die Umgebung einer neonbeleuchteten Turnhalle retten. Strukturen und Abläufe sind klar definiert, Aufregung liegt in der Luft. Wen wundert es, ausgetragen werden an diesem Wochenende immerhin die deutschen Kyudo Meisterschaften. Dagmar und ich sind mit unserem Lehrer Shigeyasu Kameo da, wir beide nehmen dieses Jahr zum ersten Mal teil.

Am Vortag hatten bereits die Sempai-Schützen – unter ihnen auch unser Lehrer Shige – sowie später dann die Dan-Träger ihre deutschen Meister in spannenden wie beeindruckenden Wettkämpfen ermittelt. Heute sind die Schützen der Kyu-Grade am Start. Für mich der erste Wettkampf dieser Art und Größe, entsprechend aufgeregt bin ich, als die Startnummern ausgelost werden. Immerhin, ich bekomme meine Wunschstartnummer – bin Omae – was mir eine Menge Stress nimmt. Denn die Abläufe des Taihai bringen mich, je nachdem an welcher Position ich stehe, immer noch regelmäßig aus dem Konzept. Für die ersten beiden Pfeile von insgesamt zehn, die wir heute schießen, wird eine Stilwertung vergeben. Ich strenge mich also ganz besonders an, um Taihai und alle Hassetsus vorschriftsmäßig und in der besten Form zu präsentieren, die ich bieten kann. Oder vielleicht sollte ich eher sagen, die beste Form, die ich heute bieten kann. Denn schon beim zweiten Pfeil holt mich die alte Binsenweisheit ein, dass nicht jeder Tag gleich ist, oder, dass vieles ganz einfach von der Tagesform abhängt. Und die ist bei mir heute nicht die beste. Der zweite Pfeil rutscht mir im Kai von der Bogenhand und ich hebele ihn mit dem Kinn ungelenk zurück in Position. Die Stilwertung geht damit schon mal flöten, der Pfeil auch. 

In den Pausen zwischen den drei Runden haben wir, meine Vereinsfreundin Dagmar sowie die Mitstreiterinnen aus meinem Tachi, dennoch eine Menge Spaß, versuchen, einander die Aufregung zu nehmen und lachen über so manches Missgeschick. Das tun wir auch, als mir beim Abschuss die Sehne fies vor den Arm flitscht. Meine Hände sind feucht, der Bogen liegt mir heute schlecht in der Hand, ich versuche das Beste draus zu machen.
Beim letzten Pfeil – und dies ist mir in drei Jahren Kyudo noch nie passiert! – fliegt dann der Bogen gleich mit weg und landet vor dem Pult der Kampfrichter, wo ich ihn betreten aufsammele.

Warum mir das ausgerechnet auf der deutschen Meisterschaft passiert, frage ich Heike später auf dem Rückweg zerknirscht, sie hat ein wunderbares kleines Buffet auf dem Zugtischchen in unserer Mitte aufgebaut. Wir machen uns über Käse und Oliven her und sie antwortet augenzwinkernd: „Weil es zu Hause im Dojo niemand gesehen hätte!“  Die deutschen Meisterschaften seien für einen solchen Fauxpas ganz einfach der geeignete Rahmen. Wir lachen herzlich, ihre Antwort hat mich restlos überzeugt. Wenn schon, Zen schon!
Insgesamt ein wunderbares Wochenende mit vielen interessanten wie lehrreichen Eindrücken und noch mehr herzlichen Begegnungen, da bin ich gern wieder dabei!

NRW Meisterschaften 2021 in Bonn

Am 03. Oktober war es wieder so weit. Die NRW Landesmeisterschaft fand nach der Zwangspause von 2020 wieder statt und diesmal in Bonn. Unser Verein hatte 2 Teams für den Mannschaftswettkampf angemeldet. Dagmar, Joachim und Sabine bildeten ein Team und das andere bestand aus Jonas, Shige und mir. Für manche von uns war es ein Wettkampf von vielen, für andere das erste Mal. Und obwohl ich mich weder zu der einen noch zu der anderen Seite zugehörig fühle, war es dennoch ein aufregendes und zugleich entspannendes Gefühl, hatte ich doch eine Pause vom Kyudo von Ende 2019 bis Anfang 2021 gemacht. Ein Faktor von vielen, der für mich im ersten Moment vor Ort ungewohnt war. Mein Bogen war frisch repariert, vor wenigen Wochen hatte ich mich noch auf die Dan Videoprüfung vorbereitet und war noch an den dazugehörigen Korrekturen am Arbeiten. Die Halle in Bonn in der ich noch nie geschossen hatte kam dann noch darauf. Dieses mulmige Gefühl verschwand allerdings recht schnell, als ich all die bekannten – und teils unbekannten- Gesichter wieder sah und plötzlich fühlte sich alles ganz gewohnt an. 

Bogen aufspannen, Pfeile in einen der schön aufgereihten Ständer und dann schnell umziehen. Kurz die Leute begrüßen und dann ging es kurz nach 10 Uhr auch schon los. Johannes aus dem Düsseldojo war der Wettkampfrichter und erklärte uns nach dem Angrüßen kurz die Modi und den Ablauf. Anschließend schoß er ein schönes Yawatashi und dann, diesmal ohne Einschießen, ging es mit dem Mannschaftswettkampf auch schon los. 

Zwischen den Heki-dominierten Mannschaften hatte ich das Gefühl, dass unsere beiden Teams im ANKF Wettkampf-Tahai etwas auffielen. Da mein Uchiokoshi und vor allem das Ausziehen des Bogens momentan mein Hauptfokus war, blieb allerdings gar nicht viel Zeit darüber nachzudenken. Ich weiß nur noch, dass die Pfeile an dem Tag nicht so fliegen wollten wie ich es gerne gehabt hätte. Dafür lief es deutlich besser für unsere Team Kollegen. Am Schluss konnten wir zwar nicht einen der ersten drei Plätze ergattern, aber ich bin dennoch zufrieden und habe den Eindruck, dass jeder von uns Spaß hatte. Platz Eins errang das Team aus Aachen und Platz 2 und 3 gingen jeweils an Schwerte I und II. 

Nach einer etwas unerwartet späten Pause ging es dann um 15 Uhr weiter mit dem Einzelwettkampf für den sich von uns nur Shige qualifizieren konnte. Hier möchte ich anmerken, dass ich von der Zielgenauigkeit der Schützen an dem Tag erstaunt war. Trotz coronabedingten Trainingsschwierigkeiten gab es sehr viele 4/4 Treffer und viele der Schützen waren in Topform. Und so kam es, dass der Einzelwettkampf nach fast jedem Durchgang unterbrochen werden musste, damit mittels Stechens die Sieger der nächsten Runde ermittelt werden konnten. An Spannung kam es den Zuschauern also nicht zu kurz. 

Im Finale standen sich dann Malte Negendank und Shige für den ersten und zweiten Platz gegenüber während Sebastian Nigge und Christoph Bata um den dritten Platz schießen mussten. Vor jedem Schuss hätte man eine Nadel quer durch die Halle fallen hören können, so leise war es, da gefühlt jeder seinen Atem angehalten hat. Sebastian und Malte konnten sich jeweils nach zwei Runden Stechen durchsetzen, sodass Platz 3 von Sebastian, Platz 2 von Shige und Platz 1 von Malte belegt wurden. Ich hätte gerne jeden der behauptet, dass Bogenschießen langweilig ist dort hingesetzt und eines Besseren belehrt.

Nach dem Wettkampf kam die Siegerehrung, danach das Abgrüßen und abschließend noch der Abbau der Geräte.

Und so endete auch schon ein Wettkampf während einer ungewohnten Zeit, welcher sich gleichzeitig gewohnt als auch befremdlich anfühlte. Mit vertrauten Gesichtern unter ausdruckslosen Masken, die alle ihr bestes taten um Kyudo so normal wie möglich ausüben zu können.

  • Mike Enders

Denke ich an das Kyudo Jahr 2020…

…so ist mir vor allem ein Tag besonders im Gedächtnis geblieben. Ein spätsommerlicher Tag im September. Den ersten Lockdown hatten wir bereits hinter uns und der Sommer machte Training, Vereinsaktivitäten und Wettkämpfe – zumindest eingeschränkt – wieder möglich. So auch unsere Teilnahme am Corona-Cup in Düsseldorf – ein Enteki-Mannschaftswettkampf in der Nähe der Rheinwiesen.

Der Himmel ist bereits bei Ankunft am Morgen strahlend blau. In der Wiese hängt noch Tau. Die Matos sind 60 Meter weit entfernt, ich habe noch nie auf diese Distanz geschossen. Dagmar auch nicht. Shige zeigt uns daher, auf was wir alles achten müssen. Nie hätte ich gedacht, dass meine Pfeile so weit würden fliegen können und schaue ihnen staunend nach, wie sie losgelöst der Septembersonne entgegensegeln. Herrlich.
Es scheint fast, als seien alle an diesem Tag gut gelaunt, glücklich, dass ein solches Zusammenkommen vieler Menschen und Vereine überhaupt möglich ist. „Winter is coming“ hängt an diesem Spätsommertag bereits in der Luft. Vielleicht ist er aber auch genau deshalb so schön.
Dagmar belegt mit ihrer Mannschaft schlussendlich sogar den ersten Platz und Christoph den zweiten. Ein toller Erfolg für unseren Waldnieler Verein. Den feiern wir am Abend ausgelassen in der Düsseldorfer Innenstadt. In einem Restaurant! Mit mehr als zwei Haushalten an einem Tisch. Was für ein rundum schöner Tag.

Corona-Cup

Am Samstag, 12.09.2020, einen Tag vor der 29. Deutschen Enteki-Einzel-Meisterschaft fand in Düsseldorf beim Kyudojo Aderdamm der Corona-Cup, 29. Deutsche Enteki-Meisterschaft, Team, statt. Für mich nicht nur mein erster Wettkampf überhaupt, sondern auch zum ersten Mal das Schießen auf 60 Meter Entfernung. Von 12:00 Uhr bis 14.00 Uhr gab es ein freies Training.

Fast alle anwesenden Schützen hatten schon Enteki-Erfahrung – außer zweien. Aber auch andere nicht so erfahrene Kyodoka nahmen gerne an der Einführung in die Technik und den Wettkampfablauf durch Shigeyasu Kameo, den Kampfrichter, teil. Dann durften wir die ersten Schüsse ausführen. Ins Kai kommen, Tsumeai und Nerai ausführen, dann den Bogenarm heben indem man die Schulter aus der Horizontalen in eine zum Ziel hin himmelwärts gekippte Haltung bringt. Das Ziel verschwindet hinter der linken Hand. Ich fühle mich ziellos.

Erst wenn die richtige Position gefunden ist ins Nobiai gehen. Für mich mit meinen zwei Jahren Kyudoerfahrung eine Herausforderung. Durch die Änderung der Haltung ein zeitlich verlängertes Kai und kein Ziel in Sicht. Ich blicke in den Himmel – mein Pfeil sollte durch diese Haltung eine höhere parabelförmige Flugbahn nehmen damit sein Flug dadurch verlängert wird und er im mehr als doppelt so weit entfernten O-Mato auftrifft. Erst jetzt beginnt das Nobiai. Zum Himmel und zur Erde-nach schräg links oben und schräg rechts unten. Neu-ungewohnt. Schrittweise komme ich meinem Ziel näher. Nach acht Pfeilen habe ich tatsächlich zwei mal getroffen.

In der folgenden Pause durften wir uns am coronageeigneten Buffet erfrischen. Das Wetter könnte besser nicht sein. Sonne, ein laues Lüftchen, Spätsommerfeeling. Eine friedliche entspannte Stimmung hat diesen Wettkampf begleitet. Als mein Tatchi nach der Vergabe der Nummern feststeht haben wir uns schnell zusammengefunden und zwei Durchgänge gemeinsam geschossen. Ich durfte Omae sein und obwohl ich die anderen nicht sehen konnte hatte ich das Gefühl, dass wir ein gutes Team sind. Durch das gemeinsame Training konnten wir uns kennenlernen und wenn wir auch mit der Trefferquote teilweise vielleicht nicht zufrieden waren hatten wir doch als Team eine gute Basis.

Die zwei mal vier Wettkampfpfeile haben wir dann in guter Stimmung durchgezogen. Zu Beginn des Tages freute ich mich auf eine gemeinsame Zeit mit neuen Erfahrungen und netten Begegnungen. Dank der frischen Luft ein erster gemeinsamer Kyudo-Event seit langem. Über meinen kleinen Beitrag zur Gesamtwertung freue ich mich um so mehr. Mein erster Eintrag unter Erfolge im Kyodo-Pass ist ein 1. Platz beim Corona-Cup.

Unglaublich und doch wahr. Dank des Teams!

Kyodo in Waldniel e.V. hat mit (von links nach rechts) Joachim Meyer, Jonas Reich, Christoph Wallraffen, Dagmar Ninnemann, Sabine Kückemanns, Angie Reich und Shigeyasu Kameo an dem Wettkamp teilgenommen. Christoph Wallraffen belegte mit seinem Team den 2. Platz.

Das Team (von rechts nach links) Thomas Stier, Peter Fey und Dagmar Ninneman

Das Team vom 2. Platz (von links nach rechts) Robert Oehlke, Thomas Arndt und Christoph Wallraffen

Dagmar Ninnemann

25. Januar 2020, 4. Black Light Kagami Biraki in Schwerte „Kyudo mit Schwung“

Kagami Biraki (japanisch: 鏡 鏡 き, kagamibiraki) bedeutet wörtlich: den Spiegel öffnen. Es ist ein festliches Ereignis, wobei ein Sake-Fass geöffnet wird. Ein anderer Name ist Kagami Wari, dies bedeutet, den Spiegel aufzubrechen (quelle; Wickipedia). Das erste Mal, dass Kagami Wari gemacht wurde, war zu Beginn des 18. Jahrhunderts. Der vierte Tokugawa Shogun versammelte seine obersten Krieger Daimyo (大名) in seinem Schloss in Edo (江戸). Hier wurde die Zeremonie in Vorbereitung auf einen Krieg durchgeführt. Der Krieg wurde überzeugend gewonnen, woraufhin das Ritual eingeführt wurde (quelle; Wickipedia). In Japan wird die Neujahrsperiode als eine der wichtigsten Perioden des Jahres angesehen, und die Kagami Biraki fällt damit zusammen. Traditionell findet dies am zweiten Sonntag im Januar statt und wird normalerweise mit Mochi (einem konzentrierten runden Reiskuchen) gefeiert. Die Männer bieten es ihrer Rüstung und die Frauen ihren Spiegeln an (quelle; Wickipedia). Zeit für Selbstreflexion (quelle; Wickipedia).

Am Samstagnachmittag, dem 25. Januar 2020, im Jahr der Ratte, reisten wir mit einer Gruppe von 5 Mitgliedern von „Kyudo in Waldniel e.v.“ (Angie, Dagmar, Joachim, Jonas, Hans) nach Schwerte . In der FBG Sporthalle, wurde durch die Kyudojo Ruhr e.v. die „4. Black Light Kagami Biraki”, das Neujahrsschießen, organisiert. Wir wurden von den Mitgliedern des Vereins herzlich begrüßt.

1er Vorsitzender Jason Brenner eröffnete die Veranstaltung mit 2 Pfeilen auf das Mato. Ein Pfeil stehend, ein Pfeil kniend. Ein Pfeil für 2019, ein Pfeil für 2020. Die 20 Teilnehmer bekamen die Möglichkeit sich zu akklimatisieren. Bei normalem Licht wurden je zwei Pfeile auf Matos geschossen, gefolgt von je einem Pfeil bei ausgeschaltetem Licht. Das Licht ging nach dem Einnocken aus, wodurch jeder dann einen Pfeil im Dunkeln abschießen konnte. Das Timing war frei. Danach begann das eigentliche, fröhliche Ereignis. Insgesamt haben wir je 10 Pfeile geschossen. Nach jedem Durchgang wurden die erreichten Punkte gezählt und neue, von Schwarzlicht angeleuchtete, fluoreszierende Ziele aufgehängt, worauf wir mit unterschiedlichen Resultaten im Dunkeln schießen durften. Die Stimmung war sehr gut. Es stellte sich heraus, dass der Verein eine angenehme Atmosphäre hat, die auf alle Anwesenden übertragen wurde. Nach 5 Pfeilen gab es eine Pause mit leckeren, gepflegten und passenden Snacks und Getränken am Buffet.

Das Ende des Jahres des Schweins war klar in der Auswahl der Ziele. Nachdem wir Ziele wie z.B. Ballons oder Buchstaben hatten, kamen die Ziele mit dem Thema Schwein. Das Schwein wurde manchmal an Stellen getroffen wo ein lebendiges Tier normalerweise besser nicht getroffen würde. Der Verein „Kyudojo Ruhr e.v.“ nutzt jede Woche ein winziges Ziel als zusätzliches Trainingsobjekt. Diese „Mini-Matos“ mit begleitenden Wochennummern kommen während des „Black Light Kigami Biraki“ wieder hervor. Das Treffen der höheren Wochenzahlen brachte viele Extrapunkte.
Die Punkte dieser Runde waren letztendlich ausschlaggebend und lieferten den Sieger. Bis auf einen Trostpreis für Hans, ein schönes Kissen mit Rattenthema, gingen die Preise nicht an die Waldnieler. Trotzdem können wir auf einen, für alle, sehr amüsanter und erfolgreichen Abend zurückblicken. Die schönen Preise wurden (wieder) von Marita genäht. Sie hatte wunderschöne Stoffe mit der Ratte verwendet, um unter anderem Wickelhüllen, Unterhüllen, Handschuhtaschen und Unterhandschuh herzustellen. Am Ende bekamen alle Gäste noch von einer Zuschauerin ein schönes Tuch, ein Furoshiki, geschenkt.

Wir können jedem empfehlen, an der „5. Black Light Kigami Biraki” im Jahr 2021, einem wunderbaren Ereignis, teilzunehmen.

Grüße, Hans (und Dagmar)
(N.b. die Bilder sind verfügbar gestellt durch Kyudojo Ruhr (danke dafür), und eigene Mitglieder)

Neujahrsschießen 2020

Das traditionelles Neujahrsschießen fand am Neujahr 1.1.2020 ab 13:00 Uhr beim Ryu-Sui-Kan Kyudojo mit der strahlenden Sonne statt. Der Temperatur war zwischen 1 und 3°, jedoch die Luft war sehr klar und trocken. Wir begrüßten gemeinsam vor dem Dojo-Beschützer und wünschten die Gesundheit und erfolgreiche Übung im Neujahr. Anschließend haben wir unseren Körper und Geist mit dem Sake gereinigt und mit dem klaren Geist und reinen Körper den ersten Pfeil des Jahres geliefert.

Die Eröffnungszeremonie wurde vorgenommen mit dem Schützen (Ite) Shige als Gastgeber und mit den zwei Beistände (Kaizoe) Beate und Michael. Danach haben alle 11 Teilnehmer jeweils erste zwei Pfeile bei der 1. Durchgang und je vier Pfeile bei der 2. und 3. Durchgang, insgesamt 10 Pfeile in der TaiHai geschossen. Außer dem Gastgeber hat Michael mit 6 Treffer den 1. Platz und seine Frau Beate mit dem 5 Treffer den 2. Platz erreicht. Zum 3. Platz gab es drei Personen (Sabine, Andrea und Detlef), die den Gleichstand mit dem 4 Treffer hatten und jeweils noch einen Pfeil auf dem einen Mato geschossen (Enkin-Verfahren). Andrea setzte den 3. Platz durch mit dem Treffer bzw. nähe vom Zentrum.

Nach dem 1. Phase hatten wir kleine Pause mit den warmen Suppen von HeikesKitchen vor dem offenen Feuer, die uns von der Kälte kurzzeitig befreit haben.

REVENGE vom BMI-Taikai (siehe Video)

Nach der Pause haben die Teilnehmer jeweils 4 Pfeile auf 4 Matos (2x JahresMato, 1x Silber-Mato, 1x Golden-Mato) geschossen. Die zwei JahresMatos wurden erfolgreich getroffen, jedoch anderen kleinen Matos sind wie das Jahr davor nicht geschossen überlebt.

Vielen Dank für Teilnahme des gemeinsamen Neujahrsschießen.

2. BMI (Bow-Mass-Index) Taikai

Am Sonntag dem 27.10. fanden sich 10 unerschrockene Kyudoka, zum Teil aus den Niederlanden,  in Waldniel zum 2. BMI Taikai (Bogen-Maß-Index) ein. Durch die überschaubare Menge an Teilnehmern wurden wir diesmal nur in 3 Kategorien eingeteilt: „Leicht -, Mittel – und Schwergewicht“ – trotzdem wurde bei der Messung der Bogenstärke um jedes zusätzliche Gramm mit der Waage gefeilscht. Nach der BMI-Gruppeneinteilung stand zumindest schon fest, dass lustigerweise jeder ein Gewinner sein wird und wer in welcher Kategorie landete ist immer für eine Überraschung gut. Die Aufteilung ergab 3 Personen jeweils im Leicht – und Mittelgewicht und 4 bei der Schwergewichtsklasse.

Zur Eröffnung des eigentlichen Wettkampfes schoss Shige ein Yawatashi und danach ging es direkt mit dem Tachi des Leichtgewichtes los. Geschossen wurden 4×2 Pfeile, wobei 2 Punkte für die Qualifikation erforderlich waren und 1 Treffer ins Schwarze 1 Vollpunkt, 1 Treffer ins Weiße 0,5 Punkte bedeuteten. Man konnte von Runde zu Runde ausrechnen wieviel Punkte zur Qualifikation noch fehlen. Die Runden gingen rasend schnell vorbei und obwohl wir alle unser Bestes gaben – zumindest gehe ich davon aus – erreichte nur Michael die Qualifikation im Mittelgewicht und sicherte sich somit Platz 1 in dieser Kategorie. Shige war bei den Schwergewichten der Einzige mit 2 Punkten und das bedeutete für alle anderen Stechen um die Platzierungen im Enkin. Pro Kategorie wurde nun hart um die Nähe zur Mitte des Mato gekämpft und das ein oder andere Stechen wurde schon fast mit dem ersten Pfeil entschieden.

Pünktlich zum Mittagessen stand als Ergebnis fest:

Light Weight – 1. Platz Queeny, 2. Platz Björn und 3. Platz Joop

Middle Weight –  1. Platz Michael, 2. Platz Jonas und 3. Platz Angie

Heavy Weight – 1. Platz Andrea, 2. Platz Beate und 3. Platz Thomas

Nach einer großen Portion eines leckeren und erwärmenden Mittagessens von Heike und der ausgiebigen Überprüfung der Fußbodenheizung des Dojo ging es in den 2. Wettkampf. 

Erfreulicherweise hatten nicht nur wir, sondern auch das Mato an Größe gewonnen und war auf 60 cm Durchmesser angewachsen. Ab jetzt durfte pro Runde nur 1 Pfeil geschossen werden, beginnend mit der Leichtgewicht-Gruppe und jeder Schütze mit Treffer kam in die nächste Runde. In der ersten Runde reduzierte sich die Anzahl der Schützen von 10 auf 6, in der nachfolgenden wieder um 2 auf 4. Nachdem es in der 3. Runde nur zu Treffern kam, wurde auf 36 cm gewechselt und schon reduzierten sich die Treffer auf 2. Die 5. Runde stellte sich als die Finale Schlacht des Izume-Wettkampfes heraus da es dann nur noch einen Treffer gab. Siegerin wurde zu meiner eigenen Überraschung – ich.

Da hatten wir uns an das große Mato gewöhnt, so ging es im letzten Wettkampf deutlich in die entgegengesetzte Richtung – ein kleines Goldmato mit 12 cm Durchmesser. Jeder hatte nur einen Pfeil und wenn das Mato getroffen wurde war der Wettkampf sofort beendet. Allerdings nicht in der ersten Runde … Wie zu erwarten war, hatte sich das Goldmato als kleiner Überlebenskünstler herausgestellt, das in der ersten Runde schon den Windhauch von in der Nähe einschlagenden Pfeilen abbekam, mehr aber auch nicht. Erst nach diversen Anfeuerungsversuchen gelang es Jonas in der 2. Runde den Widerstand des Matopapiers zu brechen und den letzten Wettkampf des BMI-Taikai für sich zu entscheiden.

Die Siegerehrung verlief sehr lustig und wir hoffen das jeder Teilnehmer eine gute Heimreise hatte. Einen herzlichen Dank für den witzigen Wettkampf, die ausgezeichnete Verpflegung und an alle die nicht dabei waren – Ihr habt was verpasst ;-).    – Beate Dorst-Lehmann

Freundschaftsschießen mit Freunden aus dem „Kyo-Ren-Kan“ Kyudojo in Nuenen

Am 26.09.2019 konnten wir Andre Schiebroek und die Schützen aus dem „Kyo-Ren-Kan“ Kyudojo in Nuenen begrüßen. Durch das Kyo-Ren-Kan Kyudojo kam es auch zur ersten Spende für die Glastüren, die seit kurzem eingebaut sind.

Alle Schützen waren gut gelaunt und motiviert. Mit milden 20 °C und Sonnenschein hatten wir außerdem perfekte Voraussetzungen für das Training.
Zu Beginn des Trainings sollte jeder als Kaltstart in 3er Gruppen im Taihai vorschießen. Danach war bis zur Pause freies Schießen angesagt.

In der Mittagspause wurden die Schützen von Heikes hervorragenden Kochkünsten verwöhnt und für den anstehenden kleinen Wettkampf gestärkt.

Vor dem Wettkampf, bei dem von jedem Schützen 4 Pfeile geschossen wurden, sollte von jedem die Trefferchance über alle Treffer geschätzt. Am Ende lagen Joop und Björn mit einer geschätzten Trefferquote von 23% am nächsten am Ergebnis.

Wir freuen uns auf das nächste Freundschaftsschießen in Nuenen oder in Waldniel. – Jonas Reich –

Erfahrungsbericht von der Deutschen Enteki-Meisterschaft

Am 14. Und 15. September fanden in Düsseldorf die 28. Deutsche Enteki Meisterschaft statt. Es nahmen 32 Schützen aus Deutschland, Niederlande, Frankreich, Großbritannien und Ungarn teil.  Das Schießen fand unter einem seitlich offenen Zelt auf natürlichem Rasenboden statt. Die Distanz beim Enteki beträgt 60m und der Durchmesser des Mato 1m. Geschossen wurde in der Standform mit jeweils drei Schützen je Mato. Es gab insgesamt drei Matos, so dass zeitgleich 9 Schützen schießen konnten.

Ich habe mich kurzentschlossen angemeldet, obwohl ich noch nie auf diese Distanz geschossen habe. Ich hoffte, vor dem Wettbewerb einmal in Düsseldorf zum Üben eingeladen zu werden. Leider hat dies aus Zeitlichen Gründen nicht mehr funktioniert. Also war ich an diesem Samstag rechtzeitig erschienen, um am Übungsschießen vor dem Wettbewerb teilzunehmen. Mit dem Wetter hatten wir Glück, die Sonne lachte vom Himmel. Es war für mich eine neue und angenehme Erfahrung, unter diesen Bedingungen zu schießen. Um 11 Uhr begann dann das Übungsschiessen. Mein erster Pfeil auf diese Distanz ging 10 Meter vor dem Mato zu Boden. Da eilte Shige mir zu Hilfe: „Ich solle den Winkel meiner Beine beim Ashibumi etwas verkleinern und nach dem Kai den Bogen etwas anheben, so dass der Pfeil einen leichten Bogen fliegt.“ Unter dieser Anleitung gelang mir mit meinem zweiten Pfeil schon einen Treffer. Ein kleiner Erfolg, der etwas beruhigte. Jeder Schütze hat 4 Pfeile. Zwei davon werden mit der Spitze ins Ziel und an der Shai auf den Boden niedergelegt.

Um 14 Uhr begann dann die Meisterschaft im Einzeln, nach der feierlichen Eröffnung. Shige hatte an diesem Tag die Funktion des Kampfrichters übernommen. Auch waren Heike, Dagmar und Uwe zum zuschauen und „anfeuern“ extra nach Düsseldorf gekommen, was sehr nett von Ihnen war.  Ich erhielt die Startnummer 7. Da sich drei Schützen ein Mato teilten, hatte ich eine leicht seitliche Position. Es gab vier Durchgänge mit je 4 Pfeilen. Am Ende konnte ich mit einigen Treffern aufwarten. Was meine Erwartung zu meinem ersten Enteki weit übertraf.

Am nächsten Tag ging es mit der Meisterschaft der Mannschaften weiter. Der Morgen begann mit heftigen Regenschauern, die Glücklicherweise nicht von Dauer waren. An dieser Meisterschaft nahm auch Shigeyasu teil. Shige , Mirco vom Düsseldojo und ich stellten zusammen eine Mannschaft für NRW. Die Startnummer zehn, die ich tragen durfte, ermöglichte mir wieder die leicht seitliche Position, auf der ich schon am Vortag geschossen hatte. Es gab drei Durchgänge mit je 4 Pfeilen.  Während Shige noch das Goldene Mato traf, reichte unsere Trefferquote insgesamt leider nicht aus, für einen der ersten drei Plätze.

Insgesamt waren es zwei sehr schöne Tage, mit netten Menschen und mit freundlichen, engagierten Gastgebern. Ich selbst konnte neue Erfahrungen sammeln und viel dazulernen. (Joachim Meyer)

Erfahrungsbericht meines ersten Kyudo Wettkampfes in Hannover

Bei meiner ersten Teilnahme an einem Wettkampf sollte es gleich um die Deutsche Meisterschaft für Kyu Grade gehen. Ich war für die 12. Deutsche Einzelmeisterschaft für Kyu Grade angemeldet. Da ich mich vor dem Wettkampf im Urlaub befand, reiste ich aus Magdeburg an, und traf mich in Hannover mit den anderen Vereinsmitgliedern und unserem Sensai Shigeyasu Kameo in der Sporthalle IGS Kronsberg. Ausser einem Workshop in Köln, hatte ich noch nie in einer Sporthalle geübt oder geschossen. Seit fast genau zwei Jahre übe ich mich nun in Kyudo,  „Die Kunst des Japanischen Bogenschiessens“. Die Kunst besteht darin, Körper und Geist harmonisch im Einklang zu bringen. Im Vereins Dojo Waldniel, sind die Räumlichkeiten auf das wesentlich beschränkt. Auch strahlt die natürliche Umgebung dort, mit Teich und Garten, Ruhe und Harmonie aus. In einer Sporthalle sind die Räumlichkeiten ungewohnt grösser und viele Dinge die das Auge ablenken können.Am ersten Tag schaute ich zu, wie unser Vereinsvorsitzender Shigeyasu Kameo in der Deutschen Meisterschaft im Einzel siegte und souverän den Titel Sempai Meister errang. Unser Vereinsmitglied Michael Lehmann erkämpfte sich erfolgreich den dritten Platz.Danach starteten die Einzelmeisterschaftenn, die bis zum frühen Abend andauerten. In den Pausen gab es dann die Gelegenheit zum Shoppen bei Chantik (Kyudo Zubehör), was natürlich mit Freude angenommen wurde.Nach dem Ende der Veranstaltung ging es ins Hotel. Gegen 19 Uhr trafen wir uns dann in der Hotelhalle und begaben uns zu einem gemeinsamen Abendessen in das Restaurant Kytari.

Am folgenden Sonntag ging es dann zeitig mit der Deutschen Mannschaftsmeisterschaft weiter. Gegen 12.15 Uhr sollte dann mein erster Wettkampf in der Einzelmeisterschaft für Kyu Grade  beginnen. Rechtzeitig umgezogen und den Bogen aufgespannt, wartete ich nun wie es weiterging. Es hatten sich 25 Bogenschützen angemeldet. Diese wurden in fünf Gruppen aufgeteilt, die Startnummern wurden per Los von jedem einzelnen Schützen gezogen. Ich selbst zog die Startnummer 17, hatte also noch etwas Zeit und konnte den anderen Zuschauen.Die Anspannung stieg langsam an. Beim Tai Hai, auf den ungewohnten Hallenboden, war ich etwas unsicher, was das Raumgefühl betraf. Die anschießenden Bewegungsabläufe ( Hassetsu ) wurden von mir zum Teil nicht korrekt ausgeführt, so das ich nach der Stilpreiswertung leider schon in der ersten Runde ausschied. Meine Erkenntnisse aus diesen Wettkampf sind, das es noch viel der Übung bedarf, bis Körper, Geist und Bogen eine Einheit bilden.Die Siegerehrung erfolgte gegen 16 Uhr danach traten wir, um einige Erfahrungen reicher, die Heimfahrt an. 
Joachim Meyer

Deutsche Meisterschaft 2019 in Hannover

Am Wochenende dem 22./23. Juni fand die deutsche Meisterschaft in Hannover statt. Aus Waldniel haben insgesamt zwei Teilnehmer und zwei Cheerleader am Taikai direkt und indirekt teilgenommen.

Wir sind zusammen gegen 7:30 Uhr in Richtung Hannover losgefahren. Am 1. Tag habe ich wie immer als 1. Kaizoe beim Yawatashi zusammen mit dem Ite Feliks und 2. Kaizoe Sven teilgenommen. Direkt danach startete die Sempai Einzelmeisterschaft (ab 5. Dan) mit 12 Teilnehmern. Bei der Vorrunde kamen zwei Schützen mit je 3 von 4 Treffern zum Stechen. Beim 1. Stechen habe ich (NRW Kyudo in Waldniel e.V.) mich vor Reinhard (NRW Kyudoverein Neandertal e.V.) durchgesetzt.

Zum 3. Platz haben 10 Schützen auf ein Mato geschossen (Enkin-Verfahren) und 6 Pfeile haben getroffen. Michael (NRW Kyudo in Waldniel e.V.) traf genau die Mitte und hat damit den 3. Platz erreicht. 

Bei der Einzelmeisterschaft war ich als Wertungsrichter im Einsatz. Insgesamt 33 Teilnehmer haben erst 2x Durchgänge im Doppel-Shajo je 2 Pfeile geschossen. Mein gesamter Eindruck war, das die Schützen etwas besser im TaiHai aber schwächer im Hanare waren im Vergleich zu den vergangenen Jahren. 15 Schützen kamen weiter zum Stechen (>50% Tefferquote). Beim ersten Stechen reduzierten sie sich auf 4 Schützen. Beim zweiten Stechen entschied der Gewinner Simon aus Berlin. Steffie aus Hamburg erreichte den 2. Platz und Larissa aus Berlin erreichte den 3. Platz nach dem Stechen.

bends gingen wir zum Essen beim griechischen Restaurant Kytaro. Anschließend ging der Abend noch etwas an der Hotel-Bar weiter .

Am 2. Tag habe ich als Omae das Hitotsumato-Sharei zusammen mit Feliks und Sven geschossen. Es ist immer ein guter Anlass vor den jüngeren Schützen zu demonstrieren und in der Situation die Beste Leistung zu liefern. Daher schätze ich immer diese Möglichkeit sehr. Bei der Mannschaftmeisterschaft saß ich auf dem Zuschauerplatz. Leider ist es in der Halle so, dass die Gäste und Zuschauer die Schützen nur von hinten sehen können. Niedersachsen gewann mit 32/48 Treffer. Hamburg erreichte den 2. Platz mit 29/48 Treffer. Zum 3. Platz schaffte Baden-Württemberg vor Hessen je 27/48 Treffer nach dem Stechen. Ein Schütze aus Niedersachsen traf 15 von 16 Schüssen und einer aus Baden-Württemberg 14 von 16. 

Bei der Kyu-Einzelmeisterschaft trat Joachim vom Kyudo in Waldniel e.V. erstmals in seiner Kyudo-Geschichte. Persönlich war ich als Wertungsrichter im Einsatz. Insgesamt 25 Teilnehmer haben in der Qualifikationsrunde je 2 Pfeile geschossen. Die besten 16 Schützen von der Wertung kamen zur Finalrunde. Leider war Joachim nicht dabei (20. Platz), aber für sein Kyudo-Alter war die Erfahrung die Hauptsache. Bei der Finalrunde haben 16 Schützen KO-Runden geschossen. 

Hoffentlich können wir bei der nächsten Meisterschaft etwas mehr Teilnehmer aus unseren Verein schicken, um Erfahrung zu sammeln und gemeinsam an einem anderen Ort mit anderen Schützen zusammen zu schießen.

Bundesliga letzte Runde

Am Freitag dem 28.09.2018 hat unsere Mannschaft „Weidenruten“ die letzte (4.) Runde der Bundesliga 2018 geschossen. Ohne Kapitän aber mit dem starken Ersatzmann.


Wir haben gemeinsam mehrere Ziele erreicht, erstmal eine Mannschaft im neuen Verein gebildet, 4 Runden vollständig teilgenommen, gutes Vorbild für nachkommende Anfänger gezeigt, solides Ergebnis zusammen erzielt und viel Verbesserungspotential für das nächstes Jahr 🙂

Teilnahmebericht NRW Enteki-Meisterschaft 2018

Am Sonntag, dem 02.09.2018 fand die NRW Enteki-Meisterschaft bei schönem Spätsommerwetter auf dem Gelände des Düsseldojos statt. Persönlich war meine letzte Teilnahme an einem Enteki-Training (Schießen auf 60m Distanz auf freiem Gelände) vor ca. 10 Jahren. Daher war es ein guter Anlass mal in einer anderen Situation zu schießen. Bekanntlich wird das Trefferbild konzentrierter, je kleiner die ballistische Kurve beim Bogenschießen wird. Daher kam mein Bambus-Bogen, der 4-5kg stärker ist, und Bambus-Pfeile, die 4g leichter sind, für das Enteki in Einsatz. Bis zum Taikai hatte ich oft zwischendurch mal 2 Pfeile mit dem Bogen geschossen, aber noch nie 4 Pfeile hintereinander. Aus diesem Grund brachte ich meinen üblichen Bogen als Ersatzbogen mit. Auf jeden Fall war es eine genügende persönliche Herausforderung (Distanz und andere Materialkombination).

Da viele jüngere Schützen noch keine Erfahrung mit dem Enteki hatten, wurden 3 Durchgänge je 4 Pfeile vor dem Taikai als Probe-Durchgang geschossen. Es war sehr auffällig, dass nur meine Pfeile fast waagrecht an der Ziel-Scheibe gelandet sind und  ca. 1/4 Pfeillänge hinter der Scheibe geguckt haben (äußerlich sehr cool geblieben, jedoch innerlich ein kleines Lächeln).  Nach dem 2. Probe-Durchgang (6/8 Treffer) war es für mich klar, dass ich irgendwann den Bogen wechseln musste.

Das Taikai begann mit dem Yawatashi durch unseren NRW-Landestrainer und Ausrichter Johannes Maringer.Der erste Durchgang ging noch sehr gut, 4 von 4 getroffen und davon sind 3 Pfeile in der Mitte gelandet. Ab dem 3. Durchgang konnte ich den 3. und 4. Pfeil des jeweiligen Durchgangs nur mit kämpfen Aufziehen. Gleichzeitig sah ich einen kleinen Schaden an der Sehne (einige Fasern waren gerissen).  Es kam irgendwie trotzdem nicht mehr in Frage, ob ich doch mit dem Ersatzbogen schieße, sondern viel mehr in Frage, ob der Bogen oder die Sehne oder ich zuerst aufgeben zu schießen. So habe ich doch bis zum Schluss vollständig mit diesem Bogen geschossen. Den Preis habe ich gleich erkennen können, nämlich dass ich abends unbrauchbar erschöpft war.

Wegen der wenigen Teilnehmeranzahl (13 Schützen) erreichte ich den 1. Platz mit 12/20 Treffern. Zum Schluss gab es ein spannendes Stechen für den 2. und 3. Platz, die jeweils 9/20 Treffer hatten. Martin setzte sich für den 2. Platz mit dem 2. Pfeil vor Reinhard durch. Zufälligerweise haben die Startnummern 1 bis 3 die ersten drei Plätze belegt. 

Fazit: entweder sollte man mit dem Gerät konditioniert sein oder passendes Material verwenden oder die Geräte wechseln bevor die Batterie leer wird.

5 Jahre Kyudo in Waldniel (BMI Taikai)

Am 7.7.2018 fand der BMI-Taikai (BMI = Bogen-Mass-Index) im Rahmen des 5-Jahre-Vereinsfestes statt. Insgesamt kamen ca. 45 Personen aus 5 Ländern zum Jubiläums-Fest, inklusive aller Sieger der diesjährigen deutschen Meisterschaften (Einzel in Sempai, Dan-Grad, Kyu-Grad und Mannschaft). 33 Schützen traten in 5 Kategorien an (Fliegen- / Feder- / Leicht- / Mittel- und Schwergewicht).

Der Taikai hatte folgende Ziele: 1) Durchschlagkraft und 2) Präzision. Daher haben wir nach BMI-Werten (Körpergröße in cm / (Bogenstärke in kg + Pfeilgewicht in g) x Geschlechtsfaktor) die fünf Gewichtsklassen ermittelt und das Trefferergebnis dementsprechend angepasst, einen ganzen Punkt für das Treffen der schwarzen Fläche (12cm Durchmesser) und einen halben Punkt für die weiße Fläche (36cm Durchmesser). Von 4 Schüssen konnte man sich mit einem Treffer qualifizieren = 1 Punkt oder zwei halbe Treffer = 2 x 0,5 = 1 Punkt. Zwischen den 2 Qualifikationsrunden wurde eine Iaido-, eine Karate-Kata und Musik mit Taiko & Shinobue (Bambusflöte) vorgeführt, um den Schützen Energie zu geben. Nach dem spannenden Stechen in allen Kategorien wurde der „Champion von allen Gewichtsklassen“ ausgeschossen. Anschließend haben die Teilnehmer auf 9cm große goldene Zielscheiben, „Kinteki“ geschossen.

Nach dem Taikai ging die Veranstaltung weiter mit Essen & Trinken und Mato-Asobi (Schießen auf Luftballons & hängenden Kugeln).

Am 2. Tag fand das intensive Sondertraining mit 17 Teilnehmern bei Anwesenheit von zwei Kyoshi statt. Der Schwerpunkt war das Schießen in Sharei- & Taihai-Form. So haben die Teilnehmer nicht nur die Möglichkeit zu Schießen, sondern auch persönliche Korrekturen in Taihai und in Shagi zu erhalten. Zum Schluss wurde noch einmal versucht, eins der am Vortag nicht getroffenen Kinteki zu treffen, welches bis zur nächsten Veranstaltung überlebte.

Teilnahmebericht: Deutsche Meisterschaften 2018 in Karlsruhe

Die deutsche Meisterschaft begann mit der energievollen Demonstration „Yawatashi“ durch Ite Feliks Hoff (Kyoshi 6. Dan) und zwei Kaizoe Sven Zimmermann (Renshi 6. Dan) und mich am Samstag dem 23.06.2018 in Karlsruhe. Von unserem Verein traten Hannelore, Beate und ich an der Sempai (5. Dan und höher) Meisterschaft teil. Hannelore hat den 1. Platz  und ich den 3. Platz nach dem Stechen erreicht. Anschließend fand die Einzelmeisterschaft statt und Michael L. qualifizierte sich zur Endrunde und setzt sich nach dem Stechen (OO) den 3. Platz. Aus Sicht des Wertungsrichters bei der Einzelmeisterschaft waren die Durchführungen durchschnittlich rund, jedoch zu wenige Auffälligkeiten im positiven Sinne. Das war einer der Gründe, warum nicht so hohe Punkte wie die Jahre davor vergeben wurden.

Der 2. Tag begann mit der Hitotsumato Sharei mit den Schützen Feliks, Sven und mir. Anschließend fand die Mannschaftsmeisterschaft statt. Die Mannschaft Hessen hat zum 6. Mal in Folge gewonnen. Michael L. und Beate waren in der Mannschaft Hessen. Im Moment sieht es so aus, dass keine andere Mannschaft überhaupt gegen Hessen bestehen kann. Nachmittags fand die Kyu-Einzelmeisterschaft statt. Aus Sicht des Wertungsrichters war das Niveau sehr unterschiedlich unabhängig von der tatsächlichen Graduierung und es war deutlich identifizierbar, wo die Schützen herkamen. 

Fazit: Hoffentlich können wir im nächsten Jahr einige Schützen aus unserem Verein zu dieser Kyu-Meisterschaften schicken.

 

Bundesliga zweite Runde

Am Sonntag, dem 29.04. fand die 2. Bundesliga-Runde @ Ryu-Sui-Kan Kyudojo statt. Unsere Mannschaft „Weidenruten“ war endlich vollständig und hat unter den früh-sommerlichen Bedingungen alle drei Durchgänge erfolgreich geschossen.

Nach dem 3. Durchgang wurden die Teilnehmer mit Apple Pie und Leas Madeleines von HeikesKitchen verwöhnt.

Zusätzlich haben an dem Wochenende viele Pflanzen und Bäumen angefangen zu blühen.

 

 

Bundesliga erste Runde

Bundesliga erste Runde @Ryu-Sui-Kan Kyudojo unter der Sonne und mit Minustemperaturen. Es werden viermal im Jahr in der 3er Mannschaft je 12 Pfeile pro Schützen geschossen und das Ergebnis wird Zentral gesammelt und auswertet. Wir hatten wahrscheinlich nicht das beste Ergebnis, aber vermutlich  die schönsten und kältesten Bedingungen in ganz Deutschland.

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Neujahrsschießen 2018 新年射会

am Neujahr, den 1.1.2018 fand das traditionelle Neujahrsschießen @ Ryu-Sui-Kan Kyudojo mit 20 Teilnehmer unter relativ warmes Wetter statt.

Alle Teilnehmer haben gemeinsam mit Dankbarkeit und gute Willen den Raum für das Neue Jahr gefüllt. Anschließend haben wir den ersten Pfeil des Jahres in der Gruppe geschossen. Es waren sehr konzentrierte, stimmungsvolle und würdevolle Durchgänge.

Danach wurde ein gemeinsames Ziel gesetzt, in dem jeder das positive Gruppenergebnis (Gesamt-Trefferzahl) von 152 möglichen Schüssen gewünscht und auf einen Zettel geschrieben hat. Das Ergebnis war eine extrem breite Schätzung (extrem pessimistisch oder optimistisch) und erreicht wurden „49“.

Anschließend wurde auf hängende Ziele und dann klein Kinetik + Jahresziele geschlossen, die glücklicherweise durch unsere Gäste getroffen wurden.

Wünsche Euch ein glückliches und erfolgreiches Kyudo-Jahr!

Ich bin sehr glücklich das Jahr mit vielen Menschen zusammen mit dem Kyudo begonnen haben zu können. Nun kann das Jahr nur großartig werden!