Teilnahmebericht 18. Frankfurt Open

Am Samstag, dem 26.08.2017, fand das 18. Frankfurt Open auf dem zukünftigen Dojo-Gelände des  Frankfurter Vereins statt. Es ist immer besonders auf dem unebenen Grund zu stehen, ungeschützt von der Sonne angestrahlt und vom Wind abgelenkt zu werden. Aus diesem Grund tragen die Teilnehmer Schuhe, Kopfbedeckung und/oder Sonnenbrille beim Schießen.

Nach 5 Durchgängen je 4 Pfeile hatten Michael und Dominik jeweils 15 Treffer. Beim 2. Pfeil setzte der ehemalige Frankfurter Dominik den 1. Platz vor Michael. Die weitere Gruppe (Volker, Klaus, Sven, Yoko, Shige und Jonas) mit 12 Treffer musste auf einem Mato schießen, um den 3. Platz zu entscheiden. Der Trainer setzte den Pfeil um die Mitte und hat den 3. Platz nach Waldniel geholt.

Anschließend haben wir einen gemütlichen Grillabend in der Sonne genossen.

Es ist sehr schön zu hören, dass das Dojo bald auf dem Gelände gestellt wird, aber auf der anderen Seite ist es sehr schade, nicht mehr diese Tradition „in dem vollen Freigelände“ schießen zu können. Ich freue mich persönlich auf das nächste Frankfurt Open im neuen Dojo.

 

2017 Sommer-Gasshuku

Am Wochenende 19./20. August fand das Sommer-Gasshuku statt. Der Samstagvormittag begann mit der traditionellen Garten- und Dojo-Pflege vor dem Training. Dabei haben uns  zwei Albinos (Spinne und Schmetterling) im Garten beobachtet. Nach der Ankunft der zweiten Gruppe aus Frankfurt, haben einige Freiwillige einen Ausflug zum Premiumwanderweg Molenplas (Mühlenteich) in Niederland gemacht. In diesem Gebiet leben Wildpferde und Kühen frei auf Wiesen und am Wasser. Nach dem Sommer Menü (Feigensalat, Weißwein-Muscheln, Artischocken, Paprika-Tarte, Grüntee-Kuchen) haben die Schützen bis Mitternacht geschossen.

Kontrast zwischen Tag und Nacht 

Am 2. Tag begann der Tag vor dem Frühstück mit Gymnastik bei frischen Temperaturen für Sommer (14,8°C) für die Teichbewohner und die Kyudo-Schützen. Der Schwerpunkt des Tages war Sharei für Anfänger und Fortgeschrittene. Das Tasuki hilft nicht nur beim Schießen, sondern auch beim Essen. 

Obwohl der Mensch sich nicht ändert, bekommt man einen völlig unterschiedlichen Eindruck zwischen Keiko-Gi, Kimono und Zivile-Outfit.

Workshop im Ryu-Sui-Kan

Am Samstag, dem 5.8.2017 fand ein Sondertraining für die Hürther Kyudoka, die vor 3 Wochen hier trainiert haben, statt. Die Themen waren 1) Nutzung des ganzen Körpers und 2) Dynamische Verhältnisse zwischen dem Körper und dem Bogen. Sie sind wichtig insbesondere für Schützen, die gerade angefangen haben vor dem Makiwara (kurze Entfernung) auf Mato (Volldistanz) zu schießen. Die Distanz (größere Räumlichkeit) zerstreut die Konzentration (Achtsamkeit und Körpergefühl) und Verhindert die Weiterführung der Bewegung (Verkrampf und optische Täuschung).

Das Schießen in der Natur lässt unsere Sinne und unseren Bezug zu der Vergänglichkeit sensibilisieren.