Ankunft 19:33 Uhr MG HbH / 18:10 Uhr DUS
Eintreffen zwischen 20:00 – 20:30 Uhr
Freitag Anreise
Samstag
08:30 Morgensgymnastik
08:45 Frühstück
10:00 Training
15:30 Spaziergang durch Waldniel
16:30 Training
18:30 Abendessen
21:00 Training
Sonntag
08:30 Morgensgymnastik
08:45 Frühstück
10:00 Training
15:00 Ende + Kaffee & Kuchen
Am Wochenende dem 26./27.Mai hat ein Gasshuku erstmals mit nur weiblichen Teilnehmern stattgefunden. Dementsprechend wurden die Trainingsinhalte wie auch die kulinarischen Teile angepasst. Es ist herauszufordern, bei knapp 30° C im Kimono zu schießen, jedoch ist es deswegen eine extrem gute Übung, das Hadanugi mit nassgeschwitztem Arm und das Tasuki-gake mit voll beschlagener Muneate zu praktizieren. Nach dem Mittagessen machten wir ein Ausflug nach Kasteel de Kaverberg in NL mit dem Auto + Fähre. Abends hatten wir zur erfolgreich absolvierten Prüfung in Tokyo von Mari (3. Dan) und Sayaka (1. Dan) angestoßen. Nach dem Abendessen hatten wir ein Sonder-Mitori-Keiko-Training mit der Hilfe einer Geige.
Am nächsten Tag begann der Tag natürlich wieder mit Süßigkeiten. Durchgehend haben wir in Kimono geschossen und ein Sondertraining mit Frauen spezifischen Schießverhalten trainiert.
Ein Frauen-Gasshuku ist besonders, es wird viel gelacht, aber nicht gejammert.
Am Wochenende (2.-3. Juli) fand ein Gasshuku (合宿)im Ryu-Sui-Kan Dojo mit der Gruppe aus Frankfurt statt. Ein Paar war bereits einen Tag vorher angereist, zum Training und unsere Gourmet Küche zu kosten. Es war relativ kalt (12-19°C) für Juli, aber sehr angenehm in Freien zu schießen. Zwischendurch kam etwas Regen aber fast durchgehend hatten wir Glück mit der Sonne.
Am ersten Tag hat das Gasshku mit dem Vorschießen in Form einer Mochimato Sharei (Ite: Michael / Beate, Trainer in Frankfurt) begonnen. Anschließend haben die Teilnehmer in TaiHai-Form Hitote geschossen. Anschließend wurde ein Vortrag über den japanischen Geist im Bogen gehalten. Vor dem Abendessen haben die 9x Teilnehmer eine kleine Wettkampfsimulation trainiert. Jeder hat Hitote im TaiHai geschossen. 5 Schütze mit einem Treffer haben in Form eines Izume-Kyosha (射詰競射) geschossen, um die Platzierung zu entscheiden. Nach 4x Durchgängen kam endlich die Entscheidung. Die restlichen 4 Schützen haben in Form eines Enkin-Kyosha (遠近競射) geschossen, um die Platzierung zu ordnen. 2 von 4 Schützen haben in die Nähe des Zentrums getroffen. Es war eine spannende Entscheidung und glückliche Erfahrung egal welche Position man erreichte. Nach einem gemütlichen Abendessen am Feuer haben einige motivierte bis Kurz vor Mitternacht neben dem Fußballspiel Deutschland gegen Italien trainiert.
Der zweite Tag begann mit dem Vorschießen in Form einer Mochimato Sharei (Ite: Beate / Michael / Shige). Anschließend haben die restliche Teilnehmer Hitote im TaiHai geschossen. Es war deutlich zu sehen, dass einige mit dem intensiven Training einen „Durchbruch“ hatten. Auch wurden alle drei Pfeile, die im Teich gelandet sind, problemlos durch Schützen heraus gefischt.
Der Pfeil schwimmt und treibt selbst bis zum Ufer, solange die Spitze und die Nocke noch intakt sind.
Am Pfingst-Wochenende fand das 1. Gasshuku (mit Gästen aus der Frankfurter Shomen-Gruppe) in den außergewöhnlichen kalten Temperaturen zwischen 6 und 14 Grad im Ryu-Sui-Kan Dojo statt.
Am 1. Tag hatten wir Spezial-Gäste, Bonsai-Meister aus Essen und Kalligraphie-Meisterin aus Düsseldorf, während eines Mini-Wettkampfes (8 Pfeile nach Treffern). Der Gastgeber belegte den 1. Platz, für den 2. und 3. Platz (Michael vor Andrea) wurde nach Izume und für 4. und 5. Platz (Beate vor Kai) nach Enkin-Hou entschieden. Anschließend fand ein Zielspiel (ca. 9 cm Durchmesser) statt. Abends hat die Gastgeberin leckere indische Gerichte vorbereitet und mit Altbier vom Niederrhein, Wein weiß&rot und natürlich unverzichtbaren Sake angestoßen. Da das Training in Form „Open-End“ war, haben die Gäste bis Mitternacht geschossen.
Am 2. Tag begann das Training mit Yawatashi (Ite Gastgeber Renshi 6. Dan, 1. Kaizoe Beate 5. Dan, 2. Kaizoe Michael 4.Dan)
Anschließend wurde das intensives Übung in Form Mochi-& Hitotsu-Mato und PrüfungsTaiHai durchgeführt. Nach der wärmenden Suppen-Zeit fand die 1. Kyu-Prüfung (5. bis 3. Kyu) mit den Prüfer (der Gastgeber und Günther Dauner) statt. Alle Prüflinge (Serjoscha, Sayaka, Aya und Thomas) haben ihren jeweiligen Grad bestanden. Herzlich Glückwunsch! Danach wurde das Zielspiel vom Vortag fortgesetzt, da keiner getroffen hatte. Als der Pfeil vom Thomas knapp am Mato gelandet war, fiel das Mato nach unten am Boden, daraufhin wurde es von Michael von Hinten durchschossen (= leider ungültig). Direkt mit dem nächsten Schuss hat Beate das Mato endlich „richtig“ getroffen. Nach der Kaffeepause wurde die Gruppe zwei geteilt: freies Training und Spaziergang im Naturschutzgebiet Schwalm-Nette. Die Gastgeberin hat das 3.Gänge-Menue vorbereitet. Trotz der zahlreichen Gerichte und Getränke am Abend wurde die Motivation zum Schießen nicht vernachlässigt. Wie am 1. Tag ging das individuelles Training bis Mitternacht.
Am 3. Tag ging das Training weiter in der Kälte. Zum Schluss haben alle Gasshuku-Teilnehmer mit der letzten Kraft die Abschluss-Zeremonie geschossen. Das war ein wunderschönes langes Wochenende mit Kyudo & gemeinsamen Erlebnissen.