Bericht vom Landeslehrgang in Berlin 2017

Am Wochenende dem 2./3. Dezember fand ein Landeslehrgang in Berlin bei eisigem Wetter jedoch in einer warmen Halle mit 39 Teilnehmern und 3 Lehrern (Shige / Boris Proppe / Rolf Zimmer) statt.

Das Ziel des Lehrgangs war Kihontai (Basis Haltung des Körpers und Geistes) zu verstehen und zu erfahren.  Acht Prinzipien können als Übung für die „Sensibilisierung des eigenen körperlichen und geistigen Zustandes und Raumgefühl“ helfen. Es war sehr gut zu sehen, dass 40 Leute durch die hohe Aufmerksamkeit und Achtsamkeit die Bewegungen synchron machen können.

Am 2. Tag hat die fortgeschrittene Gruppe im Kimono eine Doppel-Mochimato in zwei Shajos vorgeführt.

Kurz vor dem Schluss haben wir vier Gruppen je 10 Schützen nach Graduierung aufgeteilt und in 10er Tachis sollte synchron Taihai durchgeführt, jedoch nacheinander in einem Rhythmus abgeschossen werden. Es war sehr spannend, da die jüngeren Gruppen mehr Gruppendynamik und Raumgefühl gezeigt haben und die Aufgaben für das Wochenende direkt umsetzen konnten.

Anschließend fand eine Kyu-Prüfung statt. Insgesamt 5x Prüfungsanwärter mit etwas überzähligen Prüfer und Prüfungsbeisitzer (auch insgesamt 5 Personen). Alle haben erfolgreich neue Graduierungen erhalten. Herzlich Glückwunsch!

Vielen Dank für die Berliner, die das Seminar Vorort ermöglicht haben.

 

Bericht vom BuL Sharei Düsseldorf

Am 11./12. November fand der Bundeslehrgang „Sharei“ statt. Insgesamt 33 Teilnehmer kamen aus ganz Deutschland nach Düsseldorf. Die angedachten Teilnehmer sind Trainer oder Unterrichtende ab 3. bis 5. Dan. Unsere Aufgabe ist es diese Gruppe nach oben zu bringen.

Connie eröffnete das Seminar mit einem Heki-TaiHai zusammen mit Fritz als Kaizoe. Die Teilnehmer haben schwerpunktmäßig Mochi-Mato geübt. Mein persönliches Highlight für den 1. Tag war das gemeinsame Hitotsu-Mato mit Connie. Obwohl wir nur beim gemeinsamen Seminar zusammen schießen, passte unser Ikiai (Takt) und Kiai (Energie) überein. Wir haben selbst erlebt, was wir den Teilnehmern vermitteln wollten.

Am 2. Tag eröffne ich mit einem Yawatashi zusammen mit Beate als Daiichi Kaizoe und Michael als Daini Kaizoe. Ein eingespieltes Team bringt die Sicherheit und das Wohlgefühl. So, habe ich dieses Mal ein wenig abwechselnde Dynamik in den Ablauf integriert und versuchte, zu demonstrieren, wie man den ganzen Raum (Shajo, Yamichi bis Azuchi) zusammenbringt und füllen kann.

Die Teilnehmer haben danach fleißig die Kaezoe Rolle geübt und selbst Yawatashi geschossen.

Vielen Dank für die Düsseldorfer, die das Seminar Vorort ermöglicht haben.

Besuch aus Kölner-Gruppe Nr. 1 & 2

Am 14. und 21. Oktober kamen die Schützen von der Kyudo-Gruppe Köln zu Besuch.

Der erste Samstag war ein wunderschöner sonniger Herbsttag um 20°C. Die positive Stimmung wurde nicht nur vom Wetter gegeben, sondern auch von dem guten Willen der Gäste.

Am zweiten Samstag hat das Training in sehr nassem Zustand mit 90% Luftfeuchtigkeit begonnen. Jedoch kam zwischendurch die Sonne durch die Wolken.
Unsere Gäste haben eine sehr „natürliche“ abwechselnde Wetterlage und Klimaänderung erlebt.
+++++ Kommentare von den Gäste +++++
„Ein wundervoller Platz, um Kyudo in und mit der Natur zu praktizieren.“
Ich danke Shige sehr dafür, dass er seine wunderbare Kyudo-Welt wieder mit uns geteilt hat. Es ist immer ein großes Erlebnis im Dojo von Waldniel sein zu dürfen.
danke für die Möglichkeit, einen Trainingstag in einer solchen entspannten und offenen Atmosphäre genießen zu dürfen.
Deine Ausführungen zur Dojo-Etikette waren sehr verständlich und haben gut vermitteln können, das deren Bedeutung weit über den formalen Rahmen des „Schießbetriebs“ hinausgeht.
Vielen Dank für den schönen Herbsttag in deinem wundervollen Garten!
 
In Waldniel zeigt sich am paradiesischen Dojo und natürlich an Shige-sensei und seiner Kyudoka, dass totale Entspanntheit und absolute Fokussiertheit keine Gegensätze sein müssen, sondern ganz im Gegenteil eine Einheit darstellen können.
 
Das war das 1. Mal, dass ich in einem typischen japanischen Dojo schießen durfte und ich habe dankbar die wunderbare Atmosphäre genossen!
Es war eine Freude in dieser herrlichen Umgebung zu sein. Die Tage gehören zu den Momenten, die ich in besonders guter Erinnerung behalten werde, da die Stimmung, die dieser Ort vermittelte seines gleichen sucht.
 
das Schießen in diesem tollen Dojo, war unbeschreiblich. 
Die ganze Atmosphäre, der Wasserfall, die Fische usw. sehr beruhigend.
Dieses Bild ist für immer in meinem Kopf.
 
ich habe mich sehr willkommen gefühlt und die atmosphäre und der achtsame umgang mit
allem hat alles so leicht werden lassen. 
 
es war wunderbar shige schießen zu sehen und
seine präsenz im raum und der so selbstverständlich(e) „scheinende“, klare abschuss, hat mir
sehr gefallen.
 
Der Ausflug zu Shige war für mich berauschend.
Vielen Dank dafür!!!
 Mein Spruch für Shige
Es war sehr eindrucksvoll bei Shige. Erst unendlich viele perfekte Details und viel Arbeit können so ein kleines Paradies schaffen, wenn jemand mit Herzblut und einer Vision daran geht.
Danke.
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Erfolgreiche Prüfung in Tokyo

am 4./5./6. November 2017 fand die Zentralprüfungen für 6, 7, 8. Dan und Kyoshi in Tokyo statt und die Ergebnisse wurden am 7.11.2017 veröffentlicht.

  • Roku(6)-Dan: 21 von 537 Teilnehmer haben bestanden (3,9%)
  • Kyoshi: 14 von 759 Teilnehmer haben bestanden (1,8%)
  • Nana(7)-Dan: 8 von 350 Teilnehmer haben bestanden (2,3%)
  • Hachi(8)-Dan: 0 von 119 Teilnehmer haben bestanden (0%)

Ablaufplan / Ergebnis

 

 

Teilnahmebericht – BuL Trainer-Kollegium und Gäste in Göttingen

Am 16./17. September fand eine BuL Trainerfortbildung in Göttingen statt. 5x B-Trainer und 14x Gäste, die persönlich zu dem Seminar eingeladen wurden waren dort anwesend. Am ersten Tag bin ich mit Johannes gemeinsam von Erkrath nach Göttingen gefahren. Wir haben für die 270 km 5 Stunden benötigt, wegen einer Vollsperrung auf der A1.

Direkt nach der Ankunft begann das Seminar mit einem Yawatashi. Da sich niemand für die Kaizoe gemeldet hatte, war ich mehr oder weniger automatisch als erster Kaizoe dabei und haben gemeinsam mit Feliks als Ite und Klaus als zweiter Kaizoe die Eröffnungszeremonie (Yawatashi) durchgeführt. Ich erinnere mich an die Deutscher Meisterschaft in Hannover, da ich auch wegen der Verspätung meines Zuges verspätet ankam und zweiter Kaizoe gemacht habe. Es ist beim Yawatashi sehr wichtig, dass alle einen gemeinsamen inneren Takt folgen und alle Energie in der gleichen Richtung führen. Daher war es sehr herausfordernd, gefühlt ohne angekommene Seele, diese Rolle so gut wie möglich zu spielen. Nach der Hitote haben die Teilnehmer von den B-Trainern Kommentare erhalten und anschließend in 3er Gruppen miteinander geschossen. Es hat mir so gut getan, mit anderen Trainer zusammen in einem Raum zu schießen. Es ist ein ähnlich positiver Effekt wie bei dem Dan-Herbstseminar oder 5.Dan Seminar. Nach der Kaffee-Pause wurden die Funktionen oder kommende Ausbildungsinhalte, der zeitliche Aufwand usw., von den jeweiligen B-Trainern erläutert. Abends haben wir im Restaurant Bullerjahn in der Innenstadt über verschiedenen Themen gesprochen.
Am 2. Tag wurde ANKF-TachiSharei (Zeremonie in Standform) vorgestellt und durch die B-Trainer vorgeführt. Anschließend haben die Teilnehmer diese Sharei-Form praktiziert. Nach der Mittagspause wurde das Thema vom Vortag fortgesetzt. Nach der ausführlichen Erklärung und Fragen & Antwort-Runde sind mir viele Sachen klar geworden. Herzlichen Dank.

Der Gegenwart besteht aus der Vision von der Vergangenheit. Der Zukunft besteht aus der Vision von Heute.

Libelle trifft Schildkröte Nr.2

3 Jahre nach der letzten Begegnung fand das Freundschaftstreffen bei spätsommerlichen Wetter in Waldniel statt. Fritz hat für das Treffen ein Bild mit einem Frosch/einer Kröte  gemalt und dieses als Hauptpreis bei der Veranstaltung zur Verfügung gestellt. Nach der Kaffeepause haben wir ein kleines Mato-Asobi (Schießen auf Kinteki, Frosch-Mato und Fächer) gemacht. Nach dem Abendessen (Kohlrabi mit Oliven-Tomaten-Tatar, Weiße-Bohnen-Suppe, Möhren-Kräuter-Quiche und Nachspeise) haben einige noch in der Dunkelheit das Schießen genossen.

Am 2. Tag haben wir vor dem Training unseren Gästen die Stadt Waldniel kurz vorgestellt. Beim Mittagessen hat Jens uns seine Kochkunst (Masseschleifen und damit schneiden)  demonstriert. Es war sehr schön zu sehen, wie fein und gefühlvoll das Messer bedient wird.

Wir freuen uns auf ein Wiedersehen in Bad Dürkheim in 2018!

 

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Teilnahmebericht 18. Frankfurt Open

Am Samstag, dem 26.08.2017, fand das 18. Frankfurt Open auf dem zukünftigen Dojo-Gelände des  Frankfurter Vereins statt. Es ist immer besonders auf dem unebenen Grund zu stehen, ungeschützt von der Sonne angestrahlt und vom Wind abgelenkt zu werden. Aus diesem Grund tragen die Teilnehmer Schuhe, Kopfbedeckung und/oder Sonnenbrille beim Schießen.

Nach 5 Durchgängen je 4 Pfeile hatten Michael und Dominik jeweils 15 Treffer. Beim 2. Pfeil setzte der ehemalige Frankfurter Dominik den 1. Platz vor Michael. Die weitere Gruppe (Volker, Klaus, Sven, Yoko, Shige und Jonas) mit 12 Treffer musste auf einem Mato schießen, um den 3. Platz zu entscheiden. Der Trainer setzte den Pfeil um die Mitte und hat den 3. Platz nach Waldniel geholt.

Anschließend haben wir einen gemütlichen Grillabend in der Sonne genossen.

Es ist sehr schön zu hören, dass das Dojo bald auf dem Gelände gestellt wird, aber auf der anderen Seite ist es sehr schade, nicht mehr diese Tradition „in dem vollen Freigelände“ schießen zu können. Ich freue mich persönlich auf das nächste Frankfurt Open im neuen Dojo.

 

2017 Sommer-Gasshuku

Am Wochenende 19./20. August fand das Sommer-Gasshuku statt. Der Samstagvormittag begann mit der traditionellen Garten- und Dojo-Pflege vor dem Training. Dabei haben uns  zwei Albinos (Spinne und Schmetterling) im Garten beobachtet. Nach der Ankunft der zweiten Gruppe aus Frankfurt, haben einige Freiwillige einen Ausflug zum Premiumwanderweg Molenplas (Mühlenteich) in Niederland gemacht. In diesem Gebiet leben Wildpferde und Kühen frei auf Wiesen und am Wasser. Nach dem Sommer Menü (Feigensalat, Weißwein-Muscheln, Artischocken, Paprika-Tarte, Grüntee-Kuchen) haben die Schützen bis Mitternacht geschossen.

Kontrast zwischen Tag und Nacht 

Am 2. Tag begann der Tag vor dem Frühstück mit Gymnastik bei frischen Temperaturen für Sommer (14,8°C) für die Teichbewohner und die Kyudo-Schützen. Der Schwerpunkt des Tages war Sharei für Anfänger und Fortgeschrittene. Das Tasuki hilft nicht nur beim Schießen, sondern auch beim Essen. 

Obwohl der Mensch sich nicht ändert, bekommt man einen völlig unterschiedlichen Eindruck zwischen Keiko-Gi, Kimono und Zivile-Outfit.

Workshop im Ryu-Sui-Kan

Am Samstag, dem 5.8.2017 fand ein Sondertraining für die Hürther Kyudoka, die vor 3 Wochen hier trainiert haben, statt. Die Themen waren 1) Nutzung des ganzen Körpers und 2) Dynamische Verhältnisse zwischen dem Körper und dem Bogen. Sie sind wichtig insbesondere für Schützen, die gerade angefangen haben vor dem Makiwara (kurze Entfernung) auf Mato (Volldistanz) zu schießen. Die Distanz (größere Räumlichkeit) zerstreut die Konzentration (Achtsamkeit und Körpergefühl) und Verhindert die Weiterführung der Bewegung (Verkrampf und optische Täuschung).

Das Schießen in der Natur lässt unsere Sinne und unseren Bezug zu der Vergänglichkeit sensibilisieren.

Besuch aus Düsseldorf

Am Sonntag, dem 31.07.2017 kamen nachmittags 7 Schützen vom Düsseldojo, die selber auch in einem offenen Dojo schießen, und 2 Schützen aus Frankfurt. Wie letztes Jahr haben alle zuerst das Hitote in der Gruppe geschossen und das Schießen über den Teich genossen. Nach der Pause haben alle erst die gesamte Trefferzahl von 24 mögliche Treffer geschätzt. Dann haben 4x Gruppen je 3 Schütze jeweils 2 Durchgänge je 2 Pfeile geschossen. Das tatsächliche Ergebnis war nicht so hoch als geschätzt wurde bzw. alle haben zu hohe Erwartung gehabt. Jedoch haben 5 Schütze zum Schluss auf ein Mato geschossen um den 2. und 3. Platz für Einzel zu entscheiden. Johannes traf sehr nähe der Mitte und zeigte dadurch seine Erfahrung. Der Pfeil von Jonas kratzte am Rand und wich vom Mato ab, deswegen war der Pfeil von Yoko näher an der Mitte.

Wie toll ist das zusammen aus verschiedene Schulen und aus anderen Vereine zusammen zu treffen und gemeinsam mit guten Kyudo-Willen zu schießen.

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2. Takeyumi Wochenende

Am Wochenende, dem 30./31. Juli kam ein Ehepaar (Yoko & Musa) aus Frankfurt wieder nach Waldniel, um 1. den Bogen von Musa abzuholen, der noch gerichtet werden musste und 2. einen neuen Bewohner für den Teich vorbeizubringen. Dieser hatte 20 Jahre lang im Badezimmer gelebt.

Nach dem 1. Tag wurde es bestätigt, dass die Neuformung des Bogens mit der Hitze erfolgreich war.

Am 2. Tag hat die Schildkröte in der vollen Natur die erste Nacht überlebt und war glücklich im Teich geschwommen.

Am Nachmittag hatten wir 7 Schützen vom Düsseldojo zu Gast. Yoko & Musa haben zusammen mit ihnen geschossen und sind glücklich mit neuem Bogen nach Hause gefahren.

Die neue Schildkröte ist vom Kame-Kichi auf „Asa-Arashi“ (Morgen Sturmwind) umbenannt worden. Das Asa-Arashi weht blitzartig und dynamisch von nichts durch den Baum, der aber unbeeindrückt würdevoll da steht. Sie wird nun Gott für Yamichi (Pfeilweg), der uns beobachtet und für gute Schüsse unterstützt.
-Der Trainer-

1. Takeyumi Wochenende

Am Wochenende, dem 22./23. Juli kam ein Ehepaar (Yoko & Musa) aus Frankfurt, um Ihre neuen Bögen kennen zu lernen. Am Samstag haben sie erst die Basisbehandlung (Normalzustand, verschiedene auf und abspannen Methoden, Formkorrektur usw.) und allgemeine Information (Harigao, Tsurudori, Hikinari, Klimabedingungen usw.) gelernt und die passende Sehnenwicklung und Nockenschlitz hergestellt, um sicher und effektiv die Energie auf den Pfeil zu übertragen. Jeder Bogen ist ein Unikat und verhält sich unterschiedlich. Am nächsten Tag hat Yoko erstmals mit dem neuen Bogen auf Volldistanz geschossen.

Es ist keine Frage, dass der Industriebogen (mit Carbon oder Glasfaser) stabil und konstant performt und besser trifft. Jedoch ist es sehr schwer wieder mit dem Industriebogen zu schießen nach der Schießerfahrung mit dem Bambusbogen.

Je öfter und länger man den Bogen betrachtet, umso intensiver lernt man den Bogen kennen. Er ist aber kein Partnerersatz, sondern eher ein Kleinkind, das viel Aufmerksamkeit und Erziehung bracht. So kann man mit dem Partner kommunizieren, um Neidgefühl gegenüber den Bogen zu reduzieren. – Der Trainer –

Besuch aus Hürth

Am Sonntag, dem 9.7. hatten wir einige Schützen aus Hürth und Düsseldorf zu Gast und haben zusammen trainiert. Es war eine große Herausforderung für die Schützen aus Hürth, in einem  anderen Dojo erstmals auf die volle Distanz von 28m zu schießen. Alle Pfeile von den jeweiligen Schützen sind sicher über den Teich auf dem Azuchi gelandet.

Die Erfahrung mit dem ersten Schuss in der vollen Distanz ist einmalig und enorm eindrucksvoll. Es bleibt aber nicht lange, da die Gier geweckt wurde, bei jedem weiteren Schuß „das“ zu bekommen, welches Kyudo süchtig macht. – Der Trainer –

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Freundschaftstreffen

Donnerstagabend, 8.6. besuchten uns zwei Kyudo-Schützen vom Kyo-Ren-Kan aus Nuenen (in der Nähe von Eindhoven NL) zum Training. Es war ein wunderschöner Austausch miteinander. Der Dojo-Leiter Andrè praktiziert nicht nur Kyudo (3.Dan), sondern auch Juoo (7.Dan), Iaido (7.Dan) und Jujutsu (4.Dan). Er möchte gerne mehr Seminar-Möglichkeiten für sich und für andere Mitglieder nutzen. Vielleicht treffen wir sie bald auf einem Seminar in Deutschland.

 

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2017 Pfingst-Gasshuku (Kyudo & Zasen)

Der erste Pfingst-Tag
1. Tag

Mit der Sonne begann der erste Tag des Gasshuku mit der Dojo-Pflege. Nach der Eröffnung haben die Teilnehmer jeweils Hitote in der Gruppe geschossen. 

Kurz danach kam ein Gewitter über das Dojo und hat uns mit gereinigter und frischer Luft versorgt.

 

Am Nachmittag fand eine theoretische und praktische Übung zum Zasen statt.  Hintergrundinformation und eigene Erfahrung über Zasen wurden von dem erfahrenen Sitzer Peter erläutert und er hat uns eine erste Anleitung zum Zasen gegeben. Am 1. Tag haben wir bis nach Mitternacht unter dem Mondlicht Pfeile zum Mato geschossen.

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2017 Deutsche Meisterschaften in Hannover

Am 6./7. Mai fanden die Deutsche Meisterschaften in Hannover statt. Es war ein sehr spannendes und unberechenbares Wochenende. Auf der Hinfahrt musste der ICE auf Grund einer Strecken-Sperrung umgeleitet werden und somit verzögerte sich meine Ankunft um eine Stunde.

Die Veranstaltung wurde mit einem Yawatashi durch Ite: Feliks Hoff, 1. Kaizoe Sven Zimmermann und 2. Kaizoe Shigeyasu Kameo eröffnet. Anschließend fand die Sempai Einzelmeisterschaft (ab 5. Dan) mit 9 Teilnehmern statt. Persönlich hatte ich 4 von 8 Treffer (50%) und durfte für Platz 3 gegen Klaus Giebel auf eine Zielscheibe (Enkin-Verfahren) schießen, der näher zur Mitte traf. In dieser Gruppe waren Feliks Hoff, Connie Brandl Hoff und Barbare Lemke, die auch vor 40 Jahren an den 1. Deutschen Meisterschaften teilgenommen haben. Feliks als Ehrenpräsident des DkyuBs überreichte ein Erinnerungsheft (Fotos aus 1. Deutsche Meisterschaft) an die beiden Damen. Er sprach über die Kyudo-Entwicklung in Deutschland und dem Sinn des Taikais.

Direkt danach fand die Einzelmeisterschaft mit 36 Teilnehmern statt. Persönlich war ich einer der Wertungsrichter und hatte Punkte in fünf Fächern (0 bis 5) bei der Qualifikationsrunde zu vergeben. Bei der Vorrunde waren die Ergebnisse eher Bescheiden und dementsprechend die Auswertungsergebnisse. Jedoch war die Finale-Runde sehr spannend, da viele tolle Schüsse zu sehen waren und es eine sehr hohe Trefferquote gab.

(Kleine Impression bei der Finale-Runde (Ko-System))

Am 2. Tag begann die Veranstaltung mit Tokubetsu-Embu (Spezial-Demonstration) in Form Hitotsu Mato Sharei durch die Teilnehmer des vortägigen Yawatashi. Anschließend fand die Mannschaftsmeisterschaft mit 9 Mannschaften statt. Persönlich war ich in der NRW-Mannschaft und musste nach der 3. Runde mit Gisela die Position tauschen (3 von 12 Teffern). Am Ende erreichte die NRW Mannschaft Platz 5.

Direkt danach fand die Kyu-Einzelmeisterschaft mit 28 Teilnehmern statt. Persönlich war ich Shajo-Kampfrichter. Wegen der mangelhaften Erfahrung war die Durchführung (Ablauf und TaiHai) etwas durcheinander, jedoch kamen mehr gute Schüsse *1 als bei den Dan-Trägern  bei der Qualifikation (2 Pfeile nach Stilwertung) und sowohl bei der Final-Runde (2x 4-Pfeile).

Bei allen Einzelmeisterschaften fanden spannende und eindrucksvolle Stechen für den 1. bis 3. Platz statt.

*1: zumindest die Leistung, die man besitzt oder sogar besser

Sonntagnachmittag war die Innenstadt von Hannover wegen einer Bomben-Entschärfung evakuiert. Deshalb fuhr die Bahn nicht und es gab keine Möglichkeit von dem Hauptbahnhof abzureisen. Danke an Johannes für das Mitfahrangebot und an meine Frau für die Abholung.

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2017 Gasshuku – Tag der Arbeit

Am langen Wochenende mit dem Tag der Arbeit fand das 1. Gasshuku des Jahres in Waldniel statt. Einige sind bereits Freitagabend angereist, um gemeinsam das Gasshuku zu gestalten.

Am 1. Tag haben wir vormittags im Garten an der frischen Luft gearbeitet. Um 13 Uhr begann dann das Gasshuku mit der Eröffnungszeremonie. Die Temperatur war relativ niedrig, jedoch schien die Sonne den ganze Nachmittag. Wir haben intensiv TaiHai geübt und zwischendurch die Sonne genossen. Kurz vor dem Abendessen fand eine Kyu-Prüfung statt. Zwei Frankfurter (Claudia und Frank) haben den 4. Kyu angestrebt und die bestmöglichen Schüsse vor dem Makiwara präsentiert. Nach der mündlichen Prüfung haben die beide erfolgreich den neuen Kyu-Grad erhalten. Nach dem Abendessen hatte man die Möglichkeit, solang man Lust & Laune hat, zu schießen. Das freie Schießen ging bis Mitternacht.

Am 2. Tag hatten wir Glück mit dem Wetter (Tagsüber Sonne um 19°C). Um 8:30 Uhr begann der Tag mit Morgengymnastik im Shajo vor dem Frühstück. Am Vormittag standen das Shajo und das Makiwara-Dojo für freies Training zur Verfügung. Am Nachmittag fand das Schießtraining in der Mannschaft statt, damit die NRW Mannschaft (Jonas, Wolfgang, Gisela, Shige) eine Woche vor den deutschen Meisterschaften zusammen trainieren konnten. Insgesamt wurden vier Mannschaften je 4 Personen gebildet und jeweils 12 Pfeile in der Mannschaft geschossen. Die NRW Mannschaft hat ihre Startreihenfolge festgelegt und in der Reihenfolge hat sie die Sieger-Zeremonie geschossen. Vor dem Abendessen wurde die Gruppe in zwei geteilt. Eine Gruppe hat kontinuierlich trainiert und die andere Gruppe ging um den Hariksee spazieren. Nach dem Abendessen haben einige fleißige bis fast Mitternacht weiter geschossen und andere haben Karten gespielt.

Wie der 2. Tag begann der 3. Tag mit der Morgengymnastik im Shajo vor dem Frühstück bei Regen.

Der Schwerpunkt für den Vormittag war Sharei. Vor dem Mittagessen fand eine Kyu-Prüfung zum 3. Kyu vor dem Mato statt. Sayaka aus Frankfurt hat eine stabile Schießleistung trotz der Aufregung gezeigt und erfolgreich den neuen Grad erhalten. Nach dem Mittagessen fand das Shakai (Schießwettbewerb) mit 8 Pfeilen in der Mannschaft statt. Wegen einem Gleichstand der Trefferzahl mussten zum 1. und zum 3. Platz gestochen werden. Beate setzte sich gegen Berndt nach Izume-Verfahren zum 1. Platz durch  und Kai vor Michael nach Enkin-Verfahren zum 3. Platz. Anschließend fand das Mato-Asobi (Zielspiel) statt. Es ist ein Beweis, was das intensive 3-Tage-Seminar ausmacht. 2 Pfeile (Berndt / Michael) von 9 Schüssen trafen auf Kinteki (san-sun = 9cm Durchmesser), 3 Pfeile (Swantje / Andrea / Shige) von 18 Schüssen trafen auf das Jahres-Mato (ca. 7cm Durchmesser) und 1 Pfeil (Swantje) traft auf 2x4cm Oval-Silber-Scheibe.

BuL „Rokka“ in Hamburg – Bericht-

Da das stilübergreifende Seminar in Frankfurt mit Connie sehr erfolgreich war und die Menge an Anmeldungen so groß, dass nicht alle teilnehmen konnten, haben ein weiteres Seminar in Hamburg am 22./23. April ausgerichtet. Aus unbekannten Gründen kamen wenige Anmeldungen von der Zielgruppe (Trainer und Dan-Träger) bis zum Meldeschluss und daher wurden auch einige Kyu-Träger zum Seminar aufgenommen. Der Temperatur an beiden Tagen waren außergewöhnlich Kalt für April, aber wir hatten optimale Bedingungen im Dojo (Räumlichkeit, Ambiente, technische Ausrüstung, Pausenverpflegung usw.).

Der 1. Tag begann mit Vorschießen durch beide Lehrer vor dem Makiwara und Komato-Mae in vereinfachter Form und anschließend haben die Teilnehmer Hitote geschossen. Das Hauptthema des 1. Tags war Kyu-Ri, Kyu-Hou und Kyu-Ki – passende Schließtechnik unter der Berücksichtigung der Materialarten und der Dynamik des Materiales.

Der 2. Tag begann ebenfalls mit Vorschießen durch beide Lehrer, jedoch in der formellen Form (Sharei), um den Schwerpunkt des heutigen Thema zu demonstrieren. Das Thema für den 2. Tag war Kyu-Rei und Renshin – Methode für kontinuierliche Verbesserung der körperlichen und geistigen Fähigkeit und Leistung.

Das nächste Seminar „Sharei – Fortsetzung vom 2. Tag“ findet im Oktober / November statt.

Raum und Zeit beeinflussen sich gegeneinander.

  • Die räumliche Dimension (Erweiterung oder Verkleinerung) mit der Nutzung der Zeit geändert werden (Connie).
  • Es ist auch möglich, durch die geistige Dimension und Emotion den Raum (Sonne und Regen) zu ändern (Shige).

 

 

Sonntag am Dojo

Ein sonniger Sonntag ist ein guter Tag um den Garten am Dojo zu pflegen. Heute hatten wir einen Gärtner hier und haben viel über die Baumpflege gelernt. Nach der Kirschblüte kommen jetzt Farne, Schilf und Schachtelhalm.

NRW Meisterschaften

Am Samstag, dem 08.April 2017, fand die NRW Meisterschaft auf dem Gelände des Düsseldojos statt.

Das Dojo hat die Möglichkeit auf 6 Matos zu schießen und viele Teilnehmer aufzunehmen (viele Parkplätze und separate Aufenthaltsräume). Man kann sehen, wie viel Arbeit der Vereinsmitglieder in der Anlage steckt.

Nach dem Yawatashi durch die Kampfrichter (Marco, Johannes und Shige) begann die Mannschaftsmeisterschaft. Insgesamt 12 Mannschaften haben drei Durchgänge je 4 Pfeile geschossen. Unsere Mannschaft (Christoph, Michael und Irmgard) hat punktgleich den 8. Platz mit anderen Mannschaften geteilt. Die besten drei Mannschaften waren Punktgleich und mussten daher noch ins Stechen. Nach zwei Durchgängen hat die Mannschaft Düsseldojo den 1. Platz, Mannschaft Aachen 1 den 2. Platz und Mannschaft „Gemischt 1“ den 3. Platz belegt. Herzlich Glückwunsch!

Nach der Pause startete die Einzelmeisterschaft mit 30 Schützen.
In der Vorrunde haben sich 12 Schützen direkt qualifiziert und 11 Schützen mussten sich noch durch das Schießen auf ein Mato qualifizieren um die restliche 4 freie Plätze zu gewinnen (Enkin-Verfahren). Alle unsere Schützen (Christoph, Michael und Irmgard) waren natürlich bei diesem Stechen dabei und versuchten weiterzukommen. Leider waren andere Schützen näher zum Zentrum.

Bei der Finalrunde (KO-Tournament) schießt man paarweise gegeneinander. Nach einem spannenden Stechen hat Friedgar (Aachen) den 1. Platz, Robert (Düsseldojo) den 2. Platz und Jonas (Düsseldojo) den 3. Platz erreicht. Herzlich Glückwunsch!

 

Der Trainer hat bei der Mannschaftsmeisterschaft zusammen in der Mannschaft „Gemischt 1“ mitgemacht und zusammen den 3. Platz erreicht.

 

Es war für alle eine gute Erfahrung in einer anderen Situation zu schießen. Man besitzt immer noch den gleichen Körper und nutzt das gleiche Material, jedoch erzielt man nicht immer die gleiche Leistung, die man hat. Deshalb ist es umso wichtiger, „gleichen Geist“ (Heijoshin) zu meistern.

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Hochzeitstag + Wettkampfstraining IV

3 Tage vor der NRW Meisterschaft hat unsere Mannschaft zusammen eine Generalprobe in Ryu-Sui-Kan durchgeführt und gleichzeitig den Hochzeitstag von Irmgard und Michael gefeiert, herzlich Glückwunsch! Das Ergebnis war ein guter Schnitt und es hat noch Potential beim Wettkampf zu verbessern.

Es ist so weit auf der Bühne zu sein. Ihr habt euch in der Mannschaft ein eigenes Ritual geschaffen und den geschlossenen Raum für Euch entwickelt. Viel Erfolg und Freude & Spaß beim Wettkampf.

Training im Kyo Ren Kan Dojo (NL)

In der kleinen Stadt Nuenen (in der Nähe von Eindhoven) gibt es ein besonderes Dojo mit stimmungsvollem Flair: „Kyo Ren Kan“, das im privaten Grundstück vom Trainer André Schiebroek errichtet wurde. Das Dojo strahlt die positive Energie und Leidenschaft des Besitzers aus und bietet ein perfektes Ambiente um japanische Kampfkunst zu praktizieren (Kyudo, Iaido, Kenjyutsu).

Wettkampftraining III

An einem sonnigen Sonntag in Waldniel kamen 7 Schützen zum Training, um den Frühling im Dojo zu genießen und natürlich um sich für die NRW Meisterschaften vorzubereiten.

Der erste Frosch zeigte seine Anwesenheit

Es ist gut, Routine zu haben, aber nicht gut, sich auf die Routine zu überlassen.