am 3./4. Februar 2018 findet das Seminar „Shaho Shagi no Kihon und Prüfungsvorbereitung“ mit Gérald Zimmermann und Shigeyasu Kameo in Frankfurt statt. Teilnehmerbedingungen sind ab 3. Dan / Trainer / Prüfungsteilnehmer im April in Tokyo Ausschreibung in PDF
Neujahrsschießen 2018 新年射会
am Neujahr, den 1.1.2018 fand das traditionelle Neujahrsschießen @ Ryu-Sui-Kan Kyudojo mit 20 Teilnehmer unter relativ warmes Wetter statt.
Alle Teilnehmer haben gemeinsam mit Dankbarkeit und gute Willen den Raum für das Neue Jahr gefüllt. Anschließend haben wir den ersten Pfeil des Jahres in der Gruppe geschossen. Es waren sehr konzentrierte, stimmungsvolle und würdevolle Durchgänge.
Danach wurde ein gemeinsames Ziel gesetzt, in dem jeder das positive Gruppenergebnis (Gesamt-Trefferzahl) von 152 möglichen Schüssen gewünscht und auf einen Zettel geschrieben hat. Das Ergebnis war eine extrem breite Schätzung (extrem pessimistisch oder optimistisch) und erreicht wurden „49“.
Anschließend wurde auf hängende Ziele und dann klein Kinetik + Jahresziele geschlossen, die glücklicherweise durch unsere Gäste getroffen wurden.
Wünsche Euch ein glückliches und erfolgreiches Kyudo-Jahr!
Ich bin sehr glücklich das Jahr mit vielen Menschen zusammen mit dem Kyudo begonnen haben zu können. Nun kann das Jahr nur großartig werden!
Frohes Neues Jahr 2018 年始の挨拶
Zum Neujahr möchte ich allen Gesundheit, Freude und Glück im Leben und natürlich viel Erfolg für euer Schießen wünschen.
Das Jahr 戊戌 (Tsuchinoe Inu) ist Symbol für den Erd-Hund und hat die Bedeutung von Gedeihen/Wachsen und Untergang/Ernten. Es könnte also zu viel Erfolg oder Misserfolg führen bzw. viele Bemühungen kommen endlich zum Blühen. Mein persönliches Ziel ist, mit einem starken Bogen bisherige Basis zuerst zu durchbrechen und dann neue Schießtechnik zu entwickeln und einen neuen Schießcharakter zu bilden. Diese Methode ist zwar radikal, jedoch es ist notwendig, um die Trägheit, Gewohnheit, Aufrechterhaltung und Selbstzufriedenheit des gegenwärtigen Status zu verändern.
Ich freue mich euch bei der nächsten Gelegenheit an der Shai zu treffen.
1.1.2018 Shigeyasu Kameo
新年明けましておめでとうございます。今年一年間、皆様のご健康、ご健勝又、弓でのご活躍をお祈りいたします。
今年の干支は戊戌(つちのえ いぬ)ですが、繁栄・成長と滅亡・刈り取りの正反対の意味といわれています。従って、今年度は大きな成長と失敗を繰り返し、様々な努力がようやく実り収穫のある年になるとも解釈できます。個人的な目標は、強い弓を用いて現状を打開し、新しい射術と射格を取得することです。この方法はやや乱暴ですが、日頃の習慣、現状維持や自己満足等の慣性の流れを変えるために必要だと思っています。
では次回一緒に弓が引けるのを楽しみにしています。
元旦 茂康

Jahreswechsel mit Kyudo 大晦日
Zwischen den Jahren 2017-2018 fand „Kyudo for many – same procedure as every year“ in Waldniel statt. Am ersten Tag äußerte ein Gasshuku-Anfänger direkt vor dem Abendessen „ich habe schon beim 1. Teil so viel geschossen“. Das Schießen ging weit bis nach Mitternacht!
Am 2. und letzten Tag des Jahres haben wir Sharei + Kaizoe in Kimono geübt. Anschließend waren wir im Naturschutzgebiet Schwalm-Maas-Nette für ein Spaziergang (Zweiseenweg) und haben dann bis zum Silvesterabendessen fleißig trainiert. Unsere „Köchin“ Heike hat uns ein 8 Gänge Menü mit Weltreise geschenkt. (weitere Information siehe Heikeskitchen)Dieser Abend ging nach den Silvester-Böllern weiter mit dem Kartenspiel „Der Großer Dalmuti“. Der letze Gruppe ging um 6:30 Uhr ins Bett.
Frohe Weihnachten 年末の挨拶
Bei dieser Gelegenheit möchte ich Euch allen für eine schöne gemeinsame Zeit hier im Ryu-Sui-Kan Kyudojo bedanken. Ich hoffe, dass Ihr hier unvergessliche Erinnerungen, besondere Schießerfahrungen und einmalige Erlebnisse sammeln konntet.

Ich wünsche Euch schöne Weihnachtsfeiertage und einen guten Rutsch ins neue Jahr 2018!
クリスマス時期は1年を振り返るのによい時期です。皆さまの1年はどうでしたでしょうか?個人的には今年は色々な意味でチャレンジの年でした。昨年暮れに行なわれた道場開きの後、本格的に道場を使うべく、近郊・遠方からからも弓引きを招いて多くの週末を一緒に過ごし、楽しい弓をたくさん引くことがでしました。またこちらにきてからは初めて、初心者コースを行い、最終的に2名が無事クラブのメンバーになりました。また、今年は7年ぶりに審査を受審し、11月の審査では合格することが出来ました。今年は、心・体・道具を包括した場の掌握を課題として稽古をしました。来年も継続して頑張りたいと思います。年末までまだ数日ありますが、皆さまも健康体でよい年越しをされることを祈ります。茂康
寒稽古 II – Wintertraining II
Eine Woche später hatten wir 11 Kölner zu Gast, die in der Regel in der beheizten Halle trainieren und gerne erfahren wollten in der Kälte zu schießen. Einige Schützen hatten ordentlich viele Schichten und einige relativ zurückhaltend unter dem Keiko-gi und Hakama angezogen. Es war deutlich sichtbar, dass viele Schützen mit diesem Zustand nicht klar kamen. Die Zustandsveränderung findet nicht nur am Körper statt, sondern alle Berührungsflächen mit dem Körper wie die Handschuhe, das Griffleder und der Pfeil haben sich durch die niedrige Temperatur und hohe Feuchtigkeit ganz anders angefühlt. Deswegen war es für alle eine große Herausforderung!
Karin hatte die Idee, vor dem Training ein Gruppenfoto zu machen, da viele noch fit aussahen und keine roten Nasen hatten. Im Vergleich zu Nachherbild sah das Vorherbild so aus, als ob man vor und nach der Achterbahn fotografiert hätte. Persönlich finde ich aber das Nachherbild sehr authentisch.
Der Mensch hat die Fähigkeit, die Umgebung anzupassen. Wenn man sensible genug ist und diese genau einschätzen kann, hat man die Möglichkeit in den jeden Situation derzeitig mögliche Performance darzustellen.
寒稽古 Wintertraining im Schnee
Am Wochenende dem 9./10. Dezember hatten wir Yoko & Musa aus Frankfurt zu Gast, die normalerweise in der beheizten Sporthalle trainieren und gerne das Wintertraining (寒稽古)erfahren wollten.
Das Wintertraining führt zur Konzentrierung auf dem Moment. Der Bogen und der Körper werden zäher und deshalb wird der Zustand immer schlechter. Wenn dieser Zustand schlechter wird, wird der Geist aber erwachen.
Ausschreibung BuL Frankfurt 2018
am 3./4. Februar 2018 findet das Seminar „Shaho Shagi no Kihon und Prüfungsvorbereitung“ mit Gérald Zimmermann und Shigeyasu Kameo in Frankfurt statt. Ausschreibung in PDF
Bericht vom Landeslehrgang in Berlin 2017
Am Wochenende dem 2./3. Dezember fand ein Landeslehrgang in Berlin bei eisigem Wetter jedoch in einer warmen Halle mit 39 Teilnehmern und 3 Lehrern (Shige / Boris Proppe / Rolf Zimmer) statt.
Das Ziel des Lehrgangs war Kihontai (Basis Haltung des Körpers und Geistes) zu verstehen und zu erfahren. Acht Prinzipien können als Übung für die „Sensibilisierung des eigenen körperlichen und geistigen Zustandes und Raumgefühl“ helfen. Es war sehr gut zu sehen, dass 40 Leute durch die hohe Aufmerksamkeit und Achtsamkeit die Bewegungen synchron machen können.
Am 2. Tag hat die fortgeschrittene Gruppe im Kimono eine Doppel-Mochimato in zwei Shajos vorgeführt.
Kurz vor dem Schluss haben wir vier Gruppen je 10 Schützen nach Graduierung aufgeteilt und in 10er Tachis sollte synchron Taihai durchgeführt, jedoch nacheinander in einem Rhythmus abgeschossen werden. Es war sehr spannend, da die jüngeren Gruppen mehr Gruppendynamik und Raumgefühl gezeigt haben und die Aufgaben für das Wochenende direkt umsetzen konnten.
Anschließend fand eine Kyu-Prüfung statt. Insgesamt 5x Prüfungsanwärter mit etwas überzähligen Prüfer und Prüfungsbeisitzer (auch insgesamt 5 Personen). Alle haben erfolgreich neue Graduierungen erhalten. Herzlich Glückwunsch!
Vielen Dank für die Berliner, die das Seminar Vorort ermöglicht haben.
Volltreffer
Volltreffer auf dem Buch WUTHERING HEIGHTS (Sturmhöhe) von Emily Brontë (1818–1848)
@ Hotel BURNS Art in Düsseldorf am 1.12.2017.Herbst im Ryu-Sui-Kan
Bericht vom BuL Sharei Düsseldorf
Am 11./12. November fand der Bundeslehrgang „Sharei“ statt. Insgesamt 33 Teilnehmer kamen aus ganz Deutschland nach Düsseldorf. Die angedachten Teilnehmer sind Trainer oder Unterrichtende ab 3. bis 5. Dan. Unsere Aufgabe ist es diese Gruppe nach oben zu bringen.
Connie eröffnete das Seminar mit einem Heki-TaiHai zusammen mit Fritz als Kaizoe. Die Teilnehmer haben schwerpunktmäßig Mochi-Mato geübt. Mein persönliches Highlight für den 1. Tag war das gemeinsame Hitotsu-Mato mit Connie. Obwohl wir nur beim gemeinsamen Seminar zusammen schießen, passte unser Ikiai (Takt) und Kiai (Energie) überein. Wir haben selbst erlebt, was wir den Teilnehmern vermitteln wollten.
Am 2. Tag eröffne ich mit einem Yawatashi zusammen mit Beate als Daiichi Kaizoe und Michael als Daini Kaizoe. Ein eingespieltes Team bringt die Sicherheit und das Wohlgefühl. So, habe ich dieses Mal ein wenig abwechselnde Dynamik in den Ablauf integriert und versuchte, zu demonstrieren, wie man den ganzen Raum (Shajo, Yamichi bis Azuchi) zusammenbringt und füllen kann.
Die Teilnehmer haben danach fleißig die Kaezoe Rolle geübt und selbst Yawatashi geschossen.
Vielen Dank für die Düsseldorfer, die das Seminar Vorort ermöglicht haben.
Besuch aus Kölner-Gruppe Nr. 1 & 2
Am 14. und 21. Oktober kamen die Schützen von der Kyudo-Gruppe Köln zu Besuch.
Der erste Samstag war ein wunderschöner sonniger Herbsttag um 20°C. Die positive Stimmung wurde nicht nur vom Wetter gegeben, sondern auch von dem guten Willen der Gäste.
seine präsenz im raum und der so selbstverständlich(e) „scheinende“, klare abschuss, hat mir
sehr gefallen.
Danke.
Erfolgreiche Prüfung in Tokyo
am 4./5./6. November 2017 fand die Zentralprüfungen für 6, 7, 8. Dan und Kyoshi in Tokyo statt und die Ergebnisse wurden am 7.11.2017 veröffentlicht.
- Roku(6)-Dan: 21 von 537 Teilnehmer haben bestanden (3,9%)
- Kyoshi: 14 von 759 Teilnehmer haben bestanden (1,8%)
- Nana(7)-Dan: 8 von 350 Teilnehmer haben bestanden (2,3%)
- Hachi(8)-Dan: 0 von 119 Teilnehmer haben bestanden (0%)
Ausschreibung Seminar in Berlin und Frankfurt
Am Wochenende 2./3. Dezember finden zwei Landeslehrgänge in Berline und in Frankfurt statt.
Ausschreibung in Berlin, Schwerpunkt Verbesserung der Kihontai durch Shigeyasu Kameo und Boris Proppe Ausschreibung Berlin
Ausschreibung in Frankfurt, stilübergreifende Schießtechnik durch John Cadrer Bush und Jeff Humm Ausschreibung in Frankfurt
Jahreshauptversammlung 2017
Teilnahmebericht – BuL Trainer-Kollegium und Gäste in Göttingen
Am 16./17. September fand eine BuL Trainerfortbildung in Göttingen statt. 5x B-Trainer und 14x Gäste, die persönlich zu dem Seminar eingeladen wurden waren dort anwesend. Am ersten Tag bin ich mit Johannes gemeinsam von Erkrath nach Göttingen gefahren. Wir haben für die 270 km 5 Stunden benötigt, wegen einer Vollsperrung auf der A1.
Direkt nach der Ankunft begann das Seminar mit einem Yawatashi. Da sich niemand für die Kaizoe gemeldet hatte, war ich mehr oder weniger automatisch als erster Kaizoe dabei und haben gemeinsam mit Feliks als Ite und Klaus als zweiter Kaizoe die Eröffnungszeremonie (Yawatashi) durchgeführt. Ich erinnere mich an die Deutscher Meisterschaft in Hannover, da ich auch wegen der Verspätung meines Zuges verspätet ankam und zweiter Kaizoe gemacht habe. Es ist beim Yawatashi sehr wichtig, dass alle einen gemeinsamen inneren Takt folgen und alle Energie in der gleichen Richtung führen. Daher war es sehr herausfordernd, gefühlt ohne angekommene Seele, diese Rolle so gut wie möglich zu spielen. Nach der Hitote haben die Teilnehmer von den B-Trainern Kommentare erhalten und anschließend in 3er Gruppen miteinander geschossen. Es hat mir so gut getan, mit anderen Trainer zusammen in einem Raum zu schießen. Es ist ein ähnlich positiver Effekt wie bei dem Dan-Herbstseminar oder 5.Dan Seminar. Nach der Kaffee-Pause wurden die Funktionen oder kommende Ausbildungsinhalte, der zeitliche Aufwand usw., von den jeweiligen B-Trainern erläutert. Abends haben wir im Restaurant Bullerjahn in der Innenstadt über verschiedenen Themen gesprochen.
Am 2. Tag wurde ANKF-TachiSharei (Zeremonie in Standform) vorgestellt und durch die B-Trainer vorgeführt. Anschließend haben die Teilnehmer diese Sharei-Form praktiziert. Nach der Mittagspause wurde das Thema vom Vortag fortgesetzt. Nach der ausführlichen Erklärung und Fragen & Antwort-Runde sind mir viele Sachen klar geworden. Herzlichen Dank.
Der Gegenwart besteht aus der Vision von der Vergangenheit. Der Zukunft besteht aus der Vision von Heute.
Libelle trifft Schildkröte Nr.2
3 Jahre nach der letzten Begegnung fand das Freundschaftstreffen bei spätsommerlichen Wetter in Waldniel statt. Fritz hat für das Treffen ein Bild mit einem Frosch/einer Kröte gemalt und dieses als Hauptpreis bei der Veranstaltung zur Verfügung gestellt. Nach der Kaffeepause haben wir ein kleines Mato-Asobi (Schießen auf Kinteki, Frosch-Mato und Fächer) gemacht. Nach dem Abendessen (Kohlrabi mit Oliven-Tomaten-Tatar, Weiße-Bohnen-Suppe, Möhren-Kräuter-Quiche und Nachspeise) haben einige noch in der Dunkelheit das Schießen genossen.
Am 2. Tag haben wir vor dem Training unseren Gästen die Stadt Waldniel kurz vorgestellt. Beim Mittagessen hat Jens uns seine Kochkunst (Masseschleifen und damit schneiden) demonstriert. Es war sehr schön zu sehen, wie fein und gefühlvoll das Messer bedient wird.
Wir freuen uns auf ein Wiedersehen in Bad Dürkheim in 2018!
Teilnahmebericht 18. Frankfurt Open
Am Samstag, dem 26.08.2017, fand das 18. Frankfurt Open auf dem zukünftigen Dojo-Gelände des Frankfurter Vereins statt. Es ist immer besonders auf dem unebenen Grund zu stehen, ungeschützt von der Sonne angestrahlt und vom Wind abgelenkt zu werden. Aus diesem Grund tragen die Teilnehmer Schuhe, Kopfbedeckung und/oder Sonnenbrille beim Schießen.
Nach 5 Durchgängen je 4 Pfeile hatten Michael und Dominik jeweils 15 Treffer. Beim 2. Pfeil setzte der ehemalige Frankfurter Dominik den 1. Platz vor Michael. Die weitere Gruppe (Volker, Klaus, Sven, Yoko, Shige und Jonas) mit 12 Treffer musste auf einem Mato schießen, um den 3. Platz zu entscheiden. Der Trainer setzte den Pfeil um die Mitte und hat den 3. Platz nach Waldniel geholt.
Anschließend haben wir einen gemütlichen Grillabend in der Sonne genossen.
Es ist sehr schön zu hören, dass das Dojo bald auf dem Gelände gestellt wird, aber auf der anderen Seite ist es sehr schade, nicht mehr diese Tradition „in dem vollen Freigelände“ schießen zu können. Ich freue mich persönlich auf das nächste Frankfurt Open im neuen Dojo.
2017 Sommer-Gasshuku
Am Wochenende 19./20. August fand das Sommer-Gasshuku statt. Der Samstagvormittag begann mit der traditionellen Garten- und Dojo-Pflege vor dem Training. Dabei haben uns zwei Albinos (Spinne und Schmetterling) im Garten beobachtet. Nach der Ankunft der zweiten Gruppe aus Frankfurt, haben einige Freiwillige einen Ausflug zum Premiumwanderweg Molenplas (Mühlenteich) in Niederland gemacht. In diesem Gebiet leben Wildpferde und Kühen frei auf Wiesen und am Wasser. Nach dem Sommer Menü (Feigensalat, Weißwein-Muscheln, Artischocken, Paprika-Tarte, Grüntee-Kuchen) haben die Schützen bis Mitternacht geschossen.
Kontrast zwischen Tag und Nacht
Am 2. Tag begann der Tag vor dem Frühstück mit Gymnastik bei frischen Temperaturen für Sommer (14,8°C) für die Teichbewohner und die Kyudo-Schützen. Der Schwerpunkt des Tages war Sharei für Anfänger und Fortgeschrittene. Das Tasuki hilft nicht nur beim Schießen, sondern auch beim Essen.
Obwohl der Mensch sich nicht ändert, bekommt man einen völlig unterschiedlichen Eindruck zwischen Keiko-Gi, Kimono und Zivile-Outfit.
Workshop im Ryu-Sui-Kan
Am Samstag, dem 5.8.2017 fand ein Sondertraining für die Hürther Kyudoka, die vor 3 Wochen hier trainiert haben, statt. Die Themen waren 1) Nutzung des ganzen Körpers und 2) Dynamische Verhältnisse zwischen dem Körper und dem Bogen. Sie sind wichtig insbesondere für Schützen, die gerade angefangen haben vor dem Makiwara (kurze Entfernung) auf Mato (Volldistanz) zu schießen. Die Distanz (größere Räumlichkeit) zerstreut die Konzentration (Achtsamkeit und Körpergefühl) und Verhindert die Weiterführung der Bewegung (Verkrampf und optische Täuschung).
Das Schießen in der Natur lässt unsere Sinne und unseren Bezug zu der Vergänglichkeit sensibilisieren.
Geschützt: 5 Jahre Kyudo in Waldniel e.V.
Besuch aus Düsseldorf
Am Sonntag, dem 31.07.2017 kamen nachmittags 7 Schützen vom Düsseldojo, die selber auch in einem offenen Dojo schießen, und 2 Schützen aus Frankfurt. Wie letztes Jahr haben alle zuerst das Hitote in der Gruppe geschossen und das Schießen über den Teich genossen. Nach der Pause haben alle erst die gesamte Trefferzahl von 24 mögliche Treffer geschätzt. Dann haben 4x Gruppen je 3 Schütze jeweils 2 Durchgänge je 2 Pfeile geschossen. Das tatsächliche Ergebnis war nicht so hoch als geschätzt wurde bzw. alle haben zu hohe Erwartung gehabt. Jedoch haben 5 Schütze zum Schluss auf ein Mato geschossen um den 2. und 3. Platz für Einzel zu entscheiden. Johannes traf sehr nähe der Mitte und zeigte dadurch seine Erfahrung. Der Pfeil von Jonas kratzte am Rand und wich vom Mato ab, deswegen war der Pfeil von Yoko näher an der Mitte.
Wie toll ist das zusammen aus verschiedene Schulen und aus anderen Vereine zusammen zu treffen und gemeinsam mit guten Kyudo-Willen zu schießen.
2. Takeyumi Wochenende
Am Wochenende, dem 30./31. Juli kam ein Ehepaar (Yoko & Musa) aus Frankfurt wieder nach Waldniel, um 1. den Bogen von Musa abzuholen, der noch gerichtet werden musste und 2. einen neuen Bewohner für den Teich vorbeizubringen. Dieser hatte 20 Jahre lang im Badezimmer gelebt.
Nach dem 1. Tag wurde es bestätigt, dass die Neuformung des Bogens mit der Hitze erfolgreich war.
Am 2. Tag hat die Schildkröte in der vollen Natur die erste Nacht überlebt und war glücklich im Teich geschwommen.
Am Nachmittag hatten wir 7 Schützen vom Düsseldojo zu Gast. Yoko & Musa haben zusammen mit ihnen geschossen und sind glücklich mit neuem Bogen nach Hause gefahren.
Die neue Schildkröte ist vom Kame-Kichi auf „Asa-Arashi“ (Morgen Sturmwind) umbenannt worden. Das Asa-Arashi weht blitzartig und dynamisch von nichts durch den Baum, der aber unbeeindrückt würdevoll da steht. Sie wird nun Gott für Yamichi (Pfeilweg), der uns beobachtet und für gute Schüsse unterstützt.-Der Trainer-
1. Takeyumi Wochenende
Am Wochenende, dem 22./23. Juli kam ein Ehepaar (Yoko & Musa) aus Frankfurt, um Ihre neuen Bögen kennen zu lernen. Am Samstag haben sie erst die Basisbehandlung (Normalzustand, verschiedene auf und abspannen Methoden, Formkorrektur usw.) und allgemeine Information (Harigao, Tsurudori, Hikinari, Klimabedingungen usw.) gelernt und die passende Sehnenwicklung und Nockenschlitz hergestellt, um sicher und effektiv die Energie auf den Pfeil zu übertragen. Jeder Bogen ist ein Unikat und verhält sich unterschiedlich. Am nächsten Tag hat Yoko erstmals mit dem neuen Bogen auf Volldistanz geschossen.
Es ist keine Frage, dass der Industriebogen (mit Carbon oder Glasfaser) stabil und konstant performt und besser trifft. Jedoch ist es sehr schwer wieder mit dem Industriebogen zu schießen nach der Schießerfahrung mit dem Bambusbogen.
Je öfter und länger man den Bogen betrachtet, umso intensiver lernt man den Bogen kennen. Er ist aber kein Partnerersatz, sondern eher ein Kleinkind, das viel Aufmerksamkeit und Erziehung bracht. So kann man mit dem Partner kommunizieren, um Neidgefühl gegenüber den Bogen zu reduzieren. – Der Trainer –
Ausschreibung Bundeslehrgang „Sharei“ in Düsseldorf
Der Bundeslehrgang „Sharei“ findet am Karnevalstag am 11. und 12. November in Düsseldorf statt.
Ausschreibung 18. Frankfurt Open am 26.08.2017
am Samstag den 26.08.2017 findet 18. Frankfurt Open auf der zukünftigen Dojo-Gelände des Kyudojo Frankfurt e.V. statt.
Besuch aus Hürth
Am Sonntag, dem 9.7. hatten wir einige Schützen aus Hürth und Düsseldorf zu Gast und haben zusammen trainiert. Es war eine große Herausforderung für die Schützen aus Hürth, in einem anderen Dojo erstmals auf die volle Distanz von 28m zu schießen. Alle Pfeile von den jeweiligen Schützen sind sicher über den Teich auf dem Azuchi gelandet.
Die Erfahrung mit dem ersten Schuss in der vollen Distanz ist einmalig und enorm eindrucksvoll. Es bleibt aber nicht lange, da die Gier geweckt wurde, bei jedem weiteren Schuß „das“ zu bekommen, welches Kyudo süchtig macht. – Der Trainer –
Freundschaftstreffen
Donnerstagabend, 8.6. besuchten uns zwei Kyudo-Schützen vom Kyo-Ren-Kan aus Nuenen (in der Nähe von Eindhoven NL) zum Training. Es war ein wunderschöner Austausch miteinander. Der Dojo-Leiter Andrè praktiziert nicht nur Kyudo (3.Dan), sondern auch Juoo (7.Dan), Iaido (7.Dan) und Jujutsu (4.Dan). Er möchte gerne mehr Seminar-Möglichkeiten für sich und für andere Mitglieder nutzen. Vielleicht treffen wir sie bald auf einem Seminar in Deutschland.
2017 Pfingst-Gasshuku (Kyudo & Zasen)
Der erste Pfingst-Tag

Mit der Sonne begann der erste Tag des Gasshuku mit der Dojo-Pflege. Nach der Eröffnung haben die Teilnehmer jeweils Hitote in der Gruppe geschossen.
Kurz danach kam ein Gewitter über das Dojo und hat uns mit gereinigter und frischer Luft versorgt.
Am Nachmittag fand eine theoretische und praktische Übung zum Zasen statt. Hintergrundinformation und eigene Erfahrung über Zasen wurden von dem erfahrenen Sitzer Peter erläutert und er hat uns eine erste Anleitung zum Zasen gegeben. Am 1. Tag haben wir bis nach Mitternacht unter dem Mondlicht Pfeile zum Mato geschossen.



















































































































































































































































































































































