Geburtstagszeremonie und Wettkampftraining II

Am Samstag dem 11.03.2017 fand das zweite Wettkampftraining an Christoph’s Geburtstag statt. Das Training hat mit der Eröffnungszeremonie von Christoph begonnen.

Michael brachte ein Haiku (Gedicht) für die Mannschaft mit, damit die Energie in der Gruppe und im gesamten Raum für das  Schießen genutzt werden kann. Heute haben wir die Schießreihenfolge der Gruppe für den Wettkampf festgelegt.

Wettkampftraining I für die NRW Meisterschaften

Am Sonntag den 05.03.2017 fand ein Wettkampftraining für die NRW Meisterschaften statt, die am 08.04.2017 in Düsseldorf stattfinden (Ausschreibung NRW Meisterschaften 2017). Von unserem Verein wird eine Mannschaft, bestehend  aus Christoph, Michael und Irmgard, an dem Mannschaftswettbewerb und dem Einzelwettbewerb antreten.

 

 

Teilnahmebericht von der Prüferfortbildung

Am 25./26. Februar fand die Prüfer-Fortbildung in Göttingen statt. Knapp 40 Trainer (Prüfer) kamen zum Seminar mit B-Trainer (Feliks, Connie, Thomas und Dagmar) und haben die Prüfer-Übung bei 17°C (gefühlte 15°C) durchgeführt. Es war eine sehr gute Gelegenheit mit anderen Prüfern Meinungen auszutauschen und mit der eigenen Beurteilung zu vergleichen. Persönlich bin ich mit der Motivation, Leidenschaft und guten Willen von den jüngeren Schützen aus dem Verein Göttingen, die für das Seminar zur Verfügung gestellt wurden, begeistert. Dieses motivierte mich und reflektierte besonders für eigene Haltung für das Kyudo.

Nie den Anfänger-Geist vergessen. Ich bin immer noch neugierig und motiviert und möchte mehr lernen und besser werde

Bericht vom Bundeslehrgang Frankfurt

Am 18./19. Februar hat ein Bundeslehrgang mit Gerald Zimmermann, Kyoshi 6.Dan, und Shigeyasu Kameo, Renshi 6.Dan, in Frankfurt stattgefunden. Der Lehrgang wurde ausgerichtet für alle Kyudo-Schützen aus verschiedenen Stilen, die Prinzipien des Kyudos erlernen wollen. Insgesamt kamen 38 Teilnehmer aus verschiedenen Regionen vom 2.Kyu bis zum 5.Dan und einem Kyudo-Alter von 3 bis über 30 Jahren. Die Teilnehmer haben am 1. Tag ausführlich über den Sinn und die Bedeutung der Prinzipien und den Einfluss auf das Schießen gelernt und am 2. Tag diese praktisch geübt. Die Pausen-Verpflegung war wie immer tipptopp organisiert und vorbildlich. Ich hoffe, dass der Lehrgang in der Form fortgesetzt wird und wieder im nächsten Jahr stattfinden wird.

 

Sonniges Training in der Kälte

Es ist sehr kalt, aber die Luft ist klar und eine herrliche Sonne liegt auf dem Azuchi. Laut japanischem Jahreszeit-Zeichen ist es Frühlingsbeginn ab diesem Wochenende. In diesem Winter haben wir hier sehr lange Sonnenstunden.

暦の上では今週末からは春らしいが、正に春を感じさせるような日差しが安土に降り注いでいた。天気予報図を見るとなぜか道場の近隣には雲がかかならい日が多いのは気のせいだろうか・・・確かに今年の冬は日照時間が長い気がする。立春

Alles eingefroren

Nach mehrtägigen Minustemperaturen ist die Eisschicht auf dem Yamichi sehr dick geworden. In diesem Zustand kann der (kleine) Mensch mit den Bewohnern im Teich fast in Berührung kommen.

Die oberen 2-3 cm des Azuchi ist auch eingefroren. In diesem Zustand kann nur der durchschlagskräftigste Pfeile darin stecken bleiben oder brechen. Vor dem Training wurde das Azuchi (um die Matos herum) neu gerichtet. So kann man trotz der Kälte weitertrainieren.

Gerne möchten wir weitere Methoden erfahren.

Yamichi im Winter

Manche Seen in Nordeuropa sind im Winter mit dem Auto befahrbar. Unser Yamichi wurde nach mehrtägigen Minustemperaturen eingefroren und kann nun von Mutigen direkt zum Azuchi gelaufen werden.

Oft erreicht man mehr, wenn die Gegebenheiten reduziert werden.

Neujahrsschießen (新年射会) 2017

Zum 1. Januar (元日) fand das Neujahrsschießen unter eisigen Bedingungen im Ryu-Sui-Kan statt. Nach der Begrüßung wurde das Neujahr mit einem Yawatashi durch Shige (射手), Beate (第一介添) und Michael (第二介添) eröffnet. Anschließend haben die Teilnehmer das Hitote mit dem Gedanken geschossen: 1 Pfeil zur Reflexion des alten Jahres und 1 Pfeil für die Vorhaben im neuen Jahr.

Das Neujahrsschießen begann damit, dass jeder Schütze eine Vorhersage über die Gesamtzahl der Treffer abgeben musste (10 Schützen je 8 Pfeile = 80 möglicher Treffer). Wegen der Kälte und einigen außergewöhnlichen Shitsus (Pfeil fällt vor dem Schuss runter, Pfeil landete am Yamichi zum Glück auf der Eisschicht, usw.) fiel das Ergebnis „deutlich“ schlechter als von allen geschätzt aus.

Nach dem kleinen Wettbewerb des Neujahres fand das Zielspiel (的遊び) statt. Geschossen wurden auf Mato 1 ein kleines Jahres-Mato zur Verfügung gestellt von Johannes, auf Mato 2  hängte 金的 (Golde Scheibe), die im letztem Jahr bei der Dojo-Eröffnung überlebt hatte, und auf Mato 3 hängten drei kleine Matos (無為自然  – nichts absichtliches natürliches / 源清流清 – klare Quelle klar fließen /丁酉  –  Feuer-Hahn als Jahreszeichen). Jeder Schütze hat einen Pfeil auf jeder Position geschossen. Irmgart erlegte das Jahres-Mato auf Position 1. Alle andere Matos überlebten bis zur nächsten Veranstaltung.

Zum Schluss hat sich Kai einen Preis für die meisten Treffer (außer Gastgeber) gesichert und Swantje erhielt ein Mato „無為自然“ für die beste Vorhersage der gesamten Trefferzahl (Abweichung von 13).

Bemerkung: Kyudo wurde schon immer in Japan rund um das Jahr praktiziert und daher ist es eigentlich „nicht außergewöhnlich“ in der Kälte zu schießen.  Der Schütze ist selbst verantwortlich für den Einfluss aus das Ergebnis, da er lediglich immer das Beste in den gegebenen Bedingungen (Umgebung, Klima, körperlich und geistig) geben kann und durch das  Ergebnis selbst reflektieren sollte.

 

元日の挨拶 – Begrüßung am ersten Tag im Neujahr

新年明けましておめでとうございます。皆様のご健康と弓道におけるご健勝を心からお祈りします。本年度の干支は丁酉ですが、丁(ひのと)は「火の弟」と書き、酉(とり)は「熟している」を意味していると言われています。丁酉は60年に一度の干支ですが、歴史を振り返ると乱世で変革の年であったようです。よってこの変革の力をもって、自己の弓を良い方向へ転換させる良い時期と思い、お互い稽古に励みましょう。

Frohes Neues Jahr! Ich wünsche allen Kyudo-Schützen Gesundheit und viel Erfolg in diesem Jahr.
img_5819元日 柳水館 亀尾茂康

1.1. Ryu-Sui-Kan Shigeyasu Kameo

Bericht vom Landeslehrgang in Berlin

Am 3./4. Dezember wurde ich als Lehrer für einen Landeslehrgang nach Berlin eingeladen. Das Wetter Vorort, die Motivation und die Laune der Teilnehmer (Graduierung vom 6.Kyu bis 5.Dan, Kyudo-Alter von 0 bis 32 Jahre) waren hervorragend. Die Themen waren 1) wie man trifft, besser trifft und immer trifft, 2) im TaiHai Verbindung mit dem Schießen herstellen. Daher war es wichtig, erst über die Eigenschaft des Materials zu wissen und dementsprechende Techniken zu verwenden. Auch wichtig war, den eigenen Körper kennen zu lernen und die Basiskraft aufzubauen. Während des Seminars wurden immer wieder Fragen über den Sinn gestellt. Um das Ziel des Kyudos zu erreichen ist es essentiell „Sinn“ zu finden und sinnvoll diesen zu gebrauchen.

Ich wünsche allen Teilnehmern gute Erholung vom Muskelkater und Freude den „Sinn“ für sich zu entdecken.

 

Der Trainer

Trainingsbesuch in Hürth

Der Kyudo-Verein in Hürth wird nach dem Tod von Günther Dauner nun von Hannelore betreut. Ich habe am Freitag den 11.11.2016 erstmals das Training besucht.

Insgesamt kamen 6 Personen zum Training. Hannelore leitete das Training sehr souverän und mit klareren Anweisungen. Obwohl der Verein nur einmal pro Woche Training anbietet, können die Schützen nicht nur vor dem Makiwara gut schießen, sondern sie praktizieren auch TaiHai-Form. Das ist ein gutes Beispiel, dass ein so toller Kyudo-Geist trotz nicht optimalen Bedingungen (Trainingshäufigkeit, kleine Halle < 25m, kein Vereinsmaterial alles vom Privat zur Verfügung gestellt) stark werden kann.

In einer kleinen Pause habe ich einen Mini Vortrag über Material-pflege und mentale Vorbereitung vor dem Training gehalten und anschließend in kurzer TaiHai-Form zwei Pfeile vorgeführt.

Da sie ab nächstem Jahr einen DkyuB Mitglieder werden, habe ich am Ende des Training eine kleine Motivation (Ankündigung für erste Kyu-Prüfung im Jan./Feb.2017) gegeben.

Der Trainer

Werk von Oleksii Gnievyshev

"Die Spannung"Dieses Werk Triptychon „Die Spannung“ findet man in der Galerie Timeless Art in der Sudermanstr. 10, 50670 Köln. Die Öffnungszeiten sind Dienstag bis Freitag von 11.00 Uhr – 18.00 Uhr und Samstag von 14.00 Uhr – 18.00 Uhr.

柳水館・道場開き – Ryu-Sui-Kan Dojo Einweihung

Am Sonntag den 23.10.2016 wurde das Kyudojo „Ryu-Sui-Kan“ offiziell mit zahlreichen persönlichen Freunden aus verschiedenen Ländern in der Kälte eingeweiht. Bei der Eröffnungszeremonie wurden die Begrüßungsworte vom Trainer und dem Deputy Generalkonsul von Japan gesagt, zusätzlich wurden die zugeschickten Grußwörter vom Ehrenpräsidenten des DkyuBs und des Präsidenten des IKyuFs vorgestellt. Alle Demonstrationen und das Programm wurden von der musikalischen Darstellung der Shinobue (Bambus Flöte) und der Taiko (Trommel) begleitet.

Die erste Demonstration 本田流・鳴弦の儀 „Meigen no Gi“ im Honda-Ryu Stil in besonderer Kleidung wurde gefolgt von dem Shinobue-Solo. Anschließend wurde die zweite Demonstration 日置流・巻藁射礼 „Makiwara-Sharei“ im Heiki-Ryu Stil mit dem musikarischen Stück 朧 „Oboro“ (Verschwommen) komplettiert. Nach dem Taiko-Solo wurde der 2. Teil das „Taikai“ mit einem Yawatashi eröffnet. Insgesamt 27 Teilnehmer haben je 2×2 Pfeile geschossen. Die Platzierung des 1. bis 3. Platz im „Izume“ wurde mit dem musikarischen Stück 陶 „Tao“ (Lohende Flamme) entschieden. Während der Einweihung wurden Bonsais und Malerei am Dojo präsentiert.

Shige&Heike

 

Vielen Dank für Teilnahme des Dojo-Birakis und bis Bald unsere Freunden hier im Ryu-Sui-Kan. Oktober 2016 Shige & Heike

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EKF Shogo Seminar in Paris – Teilnahmebericht-

Mit der Rekord-Teilnehmerzahl von 25 Teilnehmern (davon 18 mit Renshi-Titel und 7 Kyushi-Titel) fand ein EKF Shogo Seminar im Kyudojo National de Noisiel / bei Paris (www.kyudojo-noisiel.fr) statt.

Obwohl es in Form „Benkyo-Kai“ (Lerngruppe) war, hat die Kyoshi-Gruppe die Lehrerrolle übernommen und vorbereitete Vorträge und Programme durchgeführt. „Es war undenkbar, nur innerhalb europäische Shoto-Träger ohne Anleitung vom japanischen Senseis eigene Seminare zu organisieren“ sagte der Kyoshi 7.Dan Tryggvi Sigurdsson am Beginn des Seminars und betonte, dass fast die Hälfte der europäischen Shogo-Träger heute anwesend sind. Ich kannte jedoch nicht alle, die dort waren und merkte, dass ich seit langer Zeit nicht mehr beim EKF- oder ANKF-Seminar war (mein letzter Besuch eines EKF-Seminars war 2005 in Den Haag)

Gleich nach dem Yawatashi haben die Teilnehmer in der Kyogi no Maai (Wettkampftiming) Hitote (ein Paar Pfeile) geschossen. Ich habe mich sehr gefreut zu sehen, dass einigen bekannte Schützen einen große Fortschritt gemacht haben und sie so gut & schön schießen. Ich reflektierte mich gleichzeitig, wie es bei mir gelaufen ist….. trotz viele Zwangspausen und Ausreden habe ich leider eher das Niveau gehalten als weiter entwickelt. Das Feedback von der Kyoshi-Gruppe: lots of efforts (viele Bemühungen) and sincerely (Aufrichtigkeit oder Gutmütigkeit) waren sichtbar, jedoch technische Defizite im „Tenouchi“ und durch „Überziehen von Rechts“. Danach hatten die Teilnehmer gleich die Möglichkeit, individuelle Korrekturen beim Schießen zu bekommen.

Nach der Mittagspause wurde Tachi-Sharei (Zeremonie Stand-Form) durch Claude, Ray und Feliks vorgeführt. Die Abläufe sind viel einfacher und unkomplizierter als andere Sharei-Formen, aber die Lehrer-Gruppe und sowohl die Teilnehmer hatten viele Fehler und Schwierigkeiten sauber zu schießen, da es absolut „ungeübte und ungewohnte“ Abläufe waren.  Gleichzeitig haben die Teilnehmer versucht, bei jedem Schuss seine individuellen Korrekturen in Tachi-Sharei umzusetzen.

Der 2. Seminar-Tag hat mit Hitotsu-Mato durch Charles-Louis, Gerald und Laurence angefangen. Das war ein sehr solides TaiHai und gute Schüsse gewesen. Kurz vor der Mittagspause wurde eine Präsentation über Renshi no Kokoro-Gamae (Haltung für Renshi) durch Gerald vorgetragen. Es war sehr klar strukturiert und verständlich gewesen. Beim Mittagessen habe ich extra ein japanisches Bier „Ichiban Shibori“ erhalten, da ich am 1. Tag beim Mittag erzählte, dass ich mit dem Bier besser alle Information in meinen Schädel kriegen kann als mit Wein. Mein erstes Wort war „Thank you, you made my day“.

Nach der Mittagspause haben wir zu fünft weiterhin „Tachi-Sharei“ geübt und dabei technische Korrekturen erhalten. So erfüllt und ein glückliches Gefühl vom Bier (das ist nicht, dass ich faktisch ein Bier bekommen haben, sondern dass ich so viel Aufmerksamkeit und besondere Gastfreundlichkeit erhalten habe) fühlte ich mich befreit und konnte sogar die körperliche Müdigkeit genießen. Tryggvi hat in der letzten Stunde sehr leidenschaftlich „Tenouchi“ vor dem Makiwara unterrichtet. Es überraschte mich etwas, aber positive, da ich noch nicht diese Passion und Emotion von ihn kannte. Ich habe so viele guten Geist und Willen durch Ishin-Denshin (von Herzen zu Herzen) erhalten und das allein hat die Reise nach Paris  gelohnt.

Ich möchte mich noch einmal bei der Lehrer-Gruppe, die uns gezeigt hat  „es geht noch weiter“ und „zusammen miteinander entwickeln“ und bei der Organisation, die so herzliche angenehme Atmosphäre im Raum geschaffen hat, bedanken.

 

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10 Jahre Kyudo in Bonn – Teilnahmebericht

Am Samstag den 17.09.2016 feierte der Verein in Bonn sein 10-jähriges Jubiläum. Am gleichen Tag fand das Fußballspiel (Bonner SC gegen 1FC Köln U23) direkt neben der Halle statt. So hat die Veranstaltung sehr dynamisch begonnen. Direkt nach der Begrüßung hat das Mato-Asobi (Zielspiel) mit 23x Teilnehmer begonnen. Sehr innovative und interessante Zielen wurden vorbereitet.

  1. Durchgang mit 24cm Mato mit 10 Punkte
  2. Durchgang mit mehrere Kreisel in der verschiedenen Größen und Punkten
  3. Durchgang mit gemalte Zahl „10“
  4. Durchgang mit gehängte Fächer
  5. Durchgang mit 10-Jahre Scheibe und gemalte kleine Ziele
  6. Durchgang mit vier Fläche 10-16-6-10 Punkte
  7. Durchgang mit Ginteki (Silber-Mato) mit 9cm Durchmesser

Film: Mato-Asobi

Die Ergebnisse…..

Ergebnisliste Mato-AsobiPlatz 1 Sven, Platz 2 der Trainer und Jürgen, Platz 3 Detlef

Nach einer kleinen Pause fand der Einzelwettkampf „Bonn-Sia-Cup“ statt. Während des Wettkampfs wurden wir die ganze Zeit von Fußball-Zuschauern „angefeuert“. Nach 3x Durchgängen wurde der Trainer 1. Platz mit 9/10 Treffern und der 2. Platz mit 7/10 Treffer für Gisela entschieden. Zum 3. Platz mussten 4 Personen mit 5/10 Treffern noch in Enkin-Kyosha gestochen werden. 2 von 4 haben das Mato getroffen und der Pfeil von Christoph landet etwas näher zum Mittelpunkt als der Pfeil von Johannes. Somit hatte Christoph den 3. Platz erreicht.

 Film: Enkin erster / Ekin zweiter / Ekin dritter / Enkin vierter

Anschließend hat die Taiko-Gruppe aus Düsseldorf, Shin-Daiko (www.shin-daiko.de) in der Halle sehr energetisch gespielt. Dabei war ein Mitglied vom Bonner Verein auch dabei und hat  mitgespielt.

Film: Taiko 1 / Taiko 2 / Taiko 3

Bilanz vom Heute, 1x Silber-Mato, Urkunde von 1. Platz und Bonsai mit Anleitung.

Preis

 

Sommer Gasshuku

Da eine geplanter Bundeslehrgang an diesem Wochenende abgesagt wurde, haben wir ein paar Freunde aus Frankfurt zu einem Gasshaku unter dem herrlichen (noch) Sommerwetter in Waldniel eingeladen. Der 1. Gasshuku-Tag ist wie immer der lange Tag, mit viel und intensivem Schießen. Kurz vor der Pause haben wir vier Pfeile in der Kyogi no maai geschossen. Der erste Platz wurde bereits mit vier Treffer vergeben. Vier Personen (Yoko, Michael B, Michael L und Irmgard) hatten mit zwei Treffern Gleichstand und deshalb musste eine weitere Runde auf eine Zielscheibe geschossen werden, um die Platzierung zu entscheiden. Da die erste drei Schützen trafen und davon zwei Pfeile gleich entfernt von der Zielmitte waren, musste noch eine zusätzliche Enkin-Runde geschossen werden. Michael B. platzierte sich als 2. und Yoko für den 3. Platz. Danach gab es einen Ausflug in das Naturschutzgebiet, Erholung in den Hängematten und auch Materialkunde (richten des Bogens).

Siehe Video Clips „Enkin Kyosha“

Enkin I (Yoko) Enkin II (Michael L.) Enkin III (Michael B.) Enkin IV (Irmgard)

Abends hatten wir ein kulinarisches und vegetarisches 6 Gänge Menü:

  • Feigen mit Basilikum an Salat
  • Nudeltäschchen mit Ziegenkäse
  • Pilz-Süppchen
  • Tarteletts mit Puy-Linsen
  • Käseküchlein mit Hinbeersorbet und Minz Esupuma
  • Käse-Auswahl

Anschließend haben wir nach einer Sake-Runde in informeller Kleidung bis Mitternacht geübt.

Am 2. Gasshuku-Tag haben wir uns mit Umkraut zupfen im Garten aufgewärmt. Nach dem Mochimato-Sharei durch Shige, Beate und Michael haben die Teilnehmer im extremen Regenguss mit starkem Wind TaiHai praktiziert. An dem Nachmittag schien die Sonne wieder und wir haben den Sommer bis halb vier voll genossen.

Siehe Video Clips: Regenguss im Yamichi

Bis zum nächsten Gasshuku!

Nachruf – Günther Dauner

Bedauerlicherweise ist unser Mitglied und mein persönlicher Kyudo-Freund Günther Dauner am 17.August kurz vor seinem 67. Geburtstag wegen einer langjährigen Krankheit verstorben. Ich kannte Günther seit mehr als 15 Jahre und hatte sehr großen Respekt für seine Haltung im Kyudo-Leben.

< Kyudo-Lebenslauf von Günther Dauner >

Meine erste Begegnung mit Günther und seiner Frau war im Jahr 2000/2001 als ein Dan-Seminar in Köln stattgefunden hat. Damals hat das Ehepaar Dauner mir eine Privat-Unterkunft angeboten. Am Abend haben wir bis spät über das Leben und das Kyudo gesprochen. Bis ins Jahr 2004 hatte ich wegen einer besonderen Beziehung mit Günther Ismer (dem damaligen Trainer im Kölner Dojo) oft in Köln trainiert und dort zusammen mit Günther geschossen. Seit 2009 kam Günther mit seiner Frau regelmäßig nach Frankfurt, um an meinem Kimono-Training teilzunehmen.

Sieger der DM für Sempai, 19.06.2011 in Aachen
DSM 2011 in Aachen

Als ich im Jahre 2010 mein Job gewechselt und nach Mettmann umgezogen bin, wurde ich Mitglied des Kyudoverein

Neandertal e.V., wo Günther als Trainer und Vorstand tätig war. Kurz später hat er unter meiner Begleitung seine Schießform in den Shomen-Stil gewechselt und nahm seitdem en meinen Seminaren teil.

Als ich im Jahr 2013 den Verein Kyudo in Waldniel e.V. gegründet habe ist Günther auch Vereinsmitglied geworden. In der Zwischenzeit hat Günther einen eigenen Verein in Köln-Hürth gegründet und weiterhin als Trainer in Neandertal unterrichtet.

< Meine persönliche Interpretation über seinen Kyu-Do >

Günther war schon immer erfolgreich im Wettkampf, hat mir aber den Eindruck gegeben, dass das Kyudo nicht darum geht. Er hatte immer nach „etwas“ im Kyudo gesucht und war immer sehr offen Neues zu erfahren. Seit er seinen Schießstil gewechselt hat, tauschten wir intensiv unsere Gedanken, Gefühle und Erfahrungen aus. Dabei habe ich festgestellt, dass sein Ziel immer klarer und deutlicher wurde und dass er nicht nur seine Eigenschaft, sondern sein Wesen tief verstanden hat. Durch die zunehmende Krankheit hat seiner Körper nicht mehr so funktioniert wie früher, aber umso mehr verbesserte er seine Technik.Günther Dauner

Ich habe noch ein klares Bild, wie Günther seinen letzten Schuss vor mir gemacht hat. Er steht an der Honza und kniet ab. Sein Geist wird so klar und rein und strahlte seine innere Ruhe ganz sanft aus. Er zeigt keine Emotion nach außen, jedoch weiß ich dass er nun alle Energie vom ganzen Universum einsammelt und seinen Körper, Geist und der Bogen zusammen eins werden. Er steht auf an der Shai. Seine Augen sind so gelassen und der Blick ist weich. Er hebt den Bogen hoch und seiner Körper wird zwischen dem Bogen und der Sehne hinein gebracht. Es gibt weder Pfeil noch Bogen oder Körper, ein quasi gegenstandsloser Zustand durch Harmonie von allen. Plötzlich bildet sich ein Vakuum im Raum und der Pfeil wird von dort befreit. Seine Energie strahlt im Raum aus und macht seinen Körper und den Bogen wieder sichtbar.

Ich denke, dass seine Leidenschaft und sein Willen immer weiter getragen werden. Da sein Wesen vom Körper befreit ist, kann er gleichzeitig überall in unserem Kyudo-Leben sein und unendlich in unserer Erinnerung bleiben. Nun versuchen wir auf demselben Weg zu gehen und was er angestrebt hat, fortzusetzen.

17. Frankfurt Open – Teilnahmebericht-

Am Samstag, den 27.08.2016, trafen sich 41 Teilnehmer (Rekordanzahl) unter extrem hohen Temperaturen (Rekordtemperatur) aus verschiedenen Bundesländern auf dem künftigen Dojo-Gelände des Kyudojo Frankfurt e.V. in Frankfurt Niederrad. Ein derartiger Wettkampf „auf einem völlig freien unebenen Gelände“ ist einzigartig (außer Enteki Weit-Schießen auf 60m Entfernung). Daher ist der 1. Durchgang immer spannend, um Orientierung am Schießplatz und im Zielbereich zu bekommen. Einige hatten Glück oder Unglück mit dem Platz oder mit dem Wind beim Schießen. Es gab so viele Geräusche (Flugzeuge, Güterzüge, Hubschrauber, Anfeuerung aus dem Fußballstadion,…), die die Wettkampfstimmung vermehrt haben. Nach der 5. Runde mit je 4 Pfeilen hatten zwei Schützen mit 14 die meisten Treffer. Nach dem Stechen hat der Trainer nach 15 Jahren (3. Frankfurt Open in 2001) den Titel wieder geholt und den Wanderpokal nach Waldniel gebracht. Anschließend gab es das traditionelle Grillfest. Vermutlich war dieses Frankfurt Open das letzte Mal auf dem freien Gelände und im nächsten Jahr findet das erste Frankfurt Open im Dojo statt.

Taiko Spiel

Sonntagstraining – Besuch von Kölner- und Neandertaler Schützen

Am Sonntag den 7.8. fand das offene Training im Zeitraum von 13 bis 18 Uhr statt.  Aus dem Verein Kyudo Gruppe Köln und Kyudoverein Neandertal kamen insgesamt 6 Personen.

Während des Trainings hatten wir angenehmes Wetter (Temperatur um 23°C, Luftfeuchtigkeit 65%). Der konstante Westwind brachte den Klang vom Windspiel (japanisches Glöckchen) und das Plätschern vom Wasserfall ins Dojo. Deswegen haben wir sowohl das Schießen wie auch die Pausen genossen.

Hoffentlich können wir noch öfters hier zusammen gemeinsam schießen.

 

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