Am 27.Auhust findet der Wettkampf in Frankfurt Open in der Freigelände statt. Der Trainer vom Ryu-Sui-Kan wird wie letztes Jahr da sein.
Autorenarchiv: Shigeyasu Kameo
Ausschreibung: Bundeslehrgang am 3./4. September in München
Trainer von Ryu-Sui-Kan führt mit Lilo Reinhardt einen Bundeslehrgang für Trainer und Dan-Träger in Shomenstil durch. Thema: Nobiai – Hanare – Zanshin (Zusammenhang im zeitlichen und dynamischen Ablauf)
Sonntagstraining – Besuch vom Düsseldojo
Nach dem Motto „Viel Freude am Schießen und diese mit vielen Leuten teilen“ haben wir unseren Nachbar Kyudo Verein Düsseldojo e.V. aus Düsseldorf am 17.07.2016 zum Sonntagstraining eingeladen.
Das Training begann ab 13 Uhr unter der in Japan ähnlich hohen Luftfeuchtigkeit. Der Verein Düsseldojo wurde wie wir im Jahr 2013 gegründet und sie haben viele neue Mitglieder durch eine aktive Öffentlichkeitsarbeit und effektiven Werbemaßnahmen gewonnen.
Die jüngeren Schützen treten an die Shai, öffneten den Bogen großzügig und schossen sehr dynamisch zum Ziel. Man kann vom Eindruck des Schießens sehen, wie gut das Verhältnis zwischen den Trainer und den Schüler funktioniert, und dass das anstehende Projekt „Dojobau“ den Verein zusammenschweißt.
Zwischendurch fand das Training in einer Wettkampfsituation statt, damit die jüngeren Schützen die besonderen Abläufe auch in einem fremden Dojo erfahren können. Durch Zufall sind die Entscheidungen nach Izume- und Enkin-Kyosha ergeben. Irgendwann stehen die Schützen in einem echten Wettkampf und konnten so besondere Erfahrung für sich sammeln.
Zum Schluss wurde ein kompletter TaiHai-Durchgang von der Trainergruppe vorgeführt, den die jüngeren Schützen demnächst lernt werden.
Mit dem sommerlichen Wetter freuen nicht nur die Schützen, sondern auch die Bewohner im Teich. Sie quaken (Frösche) und spritzen Wasser (Koi).
Ich hoffe, dass das Training das Motto erfüllt hat und das Zusammenschießen bald wiederholt wird.
Der Trainer
Gasshuku – Gruppe aus Frankfurt
Am Wochenende (2.-3. Juli) fand ein Gasshuku (合宿)im Ryu-Sui-Kan Dojo mit der Gruppe aus Frankfurt statt. Ein Paar war bereits einen Tag vorher angereist, zum Training und unsere Gourmet Küche zu kosten. Es war relativ kalt (12-19°C) für Juli, aber sehr angenehm in Freien zu schießen. Zwischendurch kam etwas Regen aber fast durchgehend hatten wir Glück mit der Sonne.
Am ersten Tag hat das Gasshku mit dem Vorschießen in Form einer Mochimato Sharei (Ite: Michael / Beate, Trainer in Frankfurt) begonnen. Anschließend haben die Teilnehmer in TaiHai-Form Hitote geschossen. Anschließend wurde ein Vortrag über den japanischen Geist im Bogen gehalten. Vor dem Abendessen haben die 9x Teilnehmer eine kleine Wettkampfsimulation trainiert. Jeder hat Hitote im TaiHai geschossen. 5 Schütze mit einem Treffer haben in Form eines Izume-Kyosha (射詰競射) geschossen, um die Platzierung zu entscheiden. Nach 4x Durchgängen kam endlich die Entscheidung. Die restlichen 4 Schützen haben in Form eines Enkin-Kyosha (遠近競射) geschossen, um die Platzierung zu ordnen. 2 von 4 Schützen haben in die Nähe des Zentrums getroffen. Es war eine spannende Entscheidung und glückliche Erfahrung egal welche Position man erreichte. Nach einem gemütlichen Abendessen am Feuer haben einige motivierte bis Kurz vor Mitternacht neben dem Fußballspiel Deutschland gegen Italien trainiert.
Der zweite Tag begann mit dem Vorschießen in Form einer Mochimato Sharei (Ite: Beate / Michael / Shige). Anschließend haben die restliche Teilnehmer Hitote im TaiHai geschossen. Es war deutlich zu sehen, dass einige mit dem intensiven Training einen „Durchbruch“ hatten. Auch wurden alle drei Pfeile, die im Teich gelandet sind, problemlos durch Schützen heraus gefischt.
Der Pfeil schwimmt und treibt selbst bis zum Ufer, solange die Spitze und die Nocke noch intakt sind.
Deutsche Meisterschaften in Karlsruhe am 11./12. Juni 2016
Einmal pro Jahr finden die Deutsche Meisterschaften in 3x Einzel (ab 5. Dan, Dan- und Kyu-Träger) und 1x Mannschaftswettbewerb statt. Es ist wichtig, alte Kyu-Jin wiederzusehen und sich sehen zu lassen und die Tendenz der Kyudo-Entwicklung in Deutschland zu beobachten.
Wie immer hatte ich selbst an der Sempai-Meisterschaft (12 Teilnehmer, 4 Durchgänge je 2 Pfeile) teilgenommen. Es war eine relativ entspannte Atmosphäre, aber sehr warm und feucht in der Halle. Reinhard belegt den 1. Platz mit 7 Treffern. Inklusive mein Verhalten haben die Sempai relativ glatt (ohne Hop oder Top) geschossen, jedoch fehlen die Leidenschaft, Entschlossenheit, Ehrgeiz in positive Sinne, die beim normalen Training deutlich mehr vorhanden sind.
Anschließend fand die Einzel-Meisterschaft (32 Teilnehmer, 2 Pfeile für Qualifikation nach Stilwertung und danach KO-Tournament) statt. Einige neue Schütze sind teilweise von der Kyu-Einzelmeisterschaft aus dem Vorjahr dazu gekommen. Das gesamte Niveau wurde deutlich höher. Einige Schützen haben so einfach und natürlich geschossen und waren so geistig befreit. Diese Leute haben dementsprechend höhe Bewertung beim Stilpreis verdient.
Der 2. Tag begann mit der Mannschaftsmeisterschaft (8x Mannschaften, 3er Mannschaft 5x Durchgänge je 4 Pfeile). Das Team Hessen hat 4 Jahre in der Reihe den 1.Platz verdient. Es liegt daran, dass die Mannschaft aus einem Verein (Frankfurt) besteht und dass sie oft zusammen im Team trainieren können. Es ist eindeutlich zu sehen, wie wichtig das ist, völlig verlässlich und vertraut zu sein, bringt die beste Ergebnisse. Persönlich war ich als Kampfrichter im Einsatz und hatte nach der Regelung die Zielbildkontrolle vorgenommen. Insgesamt wurden 4 Treffer nicht anerkannt wegen Zielbild-Fehler. Es gibt und gab so viele Diskussion über das Zielbild, aber es ist Bestandteil der Wettkampfregelung, die alle Teilnehmer kennen und folgen müssen.
Zum Schluss fand Kyu-Einzelmeisterschaft (23 Teilnehmer, 2 Pfeile für Stilwertung und 3x Durchgänge je 4 Pfeile) statt. Persönlich wurde ich als Wertungsrichter eingesetzt. (Bewertung nach fünf Kategorien, 1) Ashibumi bis Yugamae, 2) Uchiokoshi und Hikiwake, 3) Kai-Hanare, 4) Zanshin, 5) TaiHai) Systembedingt ist eine feinere Differenzierung nicht möglich, aber es ist gut genug, durchschnittliche Meinung zu bilden. Von diesem Wettkampf habe ich so viele Willen, Mut auch Emotion sehen können, die mir persönlich positive Stimulation erzeugt haben.
Zitat vom Wochenende „Shoshin ni Kaere“ (Anfängergeist nicht vergessen)
-Der Trainer-
30 Jahre Jubiläum White Rose Dojo in London am 4./5. Juni 2016
Unserer Kyudo-Wochenende hat schon am Donnerstag in Waldniel begonnen, als Besuch aus Frankfurt ankam. Am nächsten Tag sind wir zusammen mit dem Auto nach Calais und dann mit dem Fähre nach Dover gefahren. Den Abend haben wir mit einem kleinen Ausflug in die Londoner City verbracht.
Am Samstag den 4. Juni begann die Celebration-Ceremony in der Sporthalle durch Mitglieder des White Rose Dojos (ohne Foto). Die ganze Halle wurde mit viel gutem Willen und Energie gefüllt und die Geschichte des Dojos wurde durch verschiedene Zeremonien ausgestrahlt. Nach der Pause haben die Gäste in Insai-ha, ANKF und Honda Stil jeweils Hitote geschossen.
Nachmittags hatten wir „Fun-Shooting“ im Garten. Wie immer war es einmalig und dabei wurden viele Pfeile von der Eiche gefangen.
Am Sonntag den 5. Juni hatten wir eine „virtuelle Konferenz“ über Skype mit einem Sensei in Japan. Alle Teilnehmer haben ihn mit dem Schießen begrüßt. Nachmittags waren wir leider schon auf den Rückweg nach Deutschland.
Der Trainer
1. Gasshuku am Pfingst-Wochenende
Am Pfingst-Wochenende fand das 1. Gasshuku (mit Gästen aus der Frankfurter Shomen-Gruppe) in den außergewöhnlichen kalten Temperaturen zwischen 6 und 14 Grad im Ryu-Sui-Kan Dojo statt.
Am 1. Tag hatten wir Spezial-Gäste, Bonsai-Meister aus Essen und Kalligraphie-Meisterin aus Düsseldorf, während eines Mini-Wettkampfes (8 Pfeile nach Treffern). Der Gastgeber belegte den 1. Platz, für den 2. und 3. Platz (Michael vor Andrea) wurde nach Izume und für 4. und 5. Platz (Beate vor Kai) nach Enkin-Hou entschieden. Anschließend fand ein Zielspiel (ca. 9 cm Durchmesser) statt. Abends hat die Gastgeberin leckere indische Gerichte vorbereitet und mit Altbier vom Niederrhein, Wein weiß&rot und natürlich unverzichtbaren Sake angestoßen. Da das Training in Form „Open-End“ war, haben die Gäste bis Mitternacht geschossen.
Am 2. Tag begann das Training mit Yawatashi (Ite Gastgeber Renshi 6. Dan, 1. Kaizoe Beate 5. Dan, 2. Kaizoe Michael 4.Dan)
Anschließend wurde das intensives Übung in Form Mochi-& Hitotsu-Mato und PrüfungsTaiHai durchgeführt. Nach der wärmenden Suppen-Zeit fand die 1. Kyu-Prüfung (5. bis 3. Kyu) mit den Prüfer (der Gastgeber und Günther Dauner) statt. Alle Prüflinge (Serjoscha, Sayaka, Aya und Thomas) haben ihren jeweiligen Grad bestanden. Herzlich Glückwunsch! Danach wurde das Zielspiel vom Vortag fortgesetzt, da keiner getroffen hatte. Als der Pfeil vom Thomas knapp am Mato gelandet war, fiel das Mato nach unten am Boden, daraufhin wurde es von Michael von Hinten durchschossen (= leider ungültig). Direkt mit dem nächsten Schuss hat Beate das Mato endlich „richtig“ getroffen. Nach der Kaffeepause wurde die Gruppe zwei geteilt: freies Training und Spaziergang im Naturschutzgebiet Schwalm-Nette. Die Gastgeberin hat das 3.Gänge-Menue vorbereitet. Trotz der zahlreichen Gerichte und Getränke am Abend wurde die Motivation zum Schießen nicht vernachlässigt. Wie am 1. Tag ging das individuelles Training bis Mitternacht.
Am 3. Tag ging das Training weiter in der Kälte. Zum Schluss haben alle Gasshuku-Teilnehmer mit der letzten Kraft die Abschluss-Zeremonie geschossen. Das war ein wunderschönes langes Wochenende mit Kyudo & gemeinsamen Erlebnissen.
Nachruf Fritz Gabler
Erinnerung an Fritz Gabler (verstoben am 2. Mai 2016)
Er wohnte in der Innenstadt von Rottweil, wo ich ein paar Mal übernachten durfte.
Wegen der großen Schneemenge im Winter haben die Stadthäuser eine extrem steile Dachneigung. Daher hat das Haus eine unglaublich große Räumlichkeit im Dachgeschoss mit ca. 12m Höhe.
Er war einer der Gründungsmitglieder des DkyuB, hat den Verein in Rottweil gegründet und zusammen mit anderen Vereinsmitgliedern das Dojo errichtet, wo man morgens durch den vorbeifahrenden ICE geweckt wird.
Ich habe dort glaube ich 1998 erstmals an den Deutschen Meisterschaften teilgenommen und war beeindruckt von dem Dojo in Deutschland.
Bis 2010 wurde ich einige Male von Fritz eingeladen um dort Taihai zu unterrichten.
Einmal flog einer Pfeil eines Schützen etwas höher, sodass der Pfeil auf dem Dach entlang hoch geschossen wurde. Ca. 50m hinter dem Azuchi haben wir direkt an der Schiene ein paar Pfeile gefunden, die vermutlich etwas älter waren.
In Rottweil habe ich erstmals die schwäbische Küche kennengelernt, wie lecker sie ist.
Ein Restaurant bietet „nur“ Maultaschen, jedoch in tausenden Variationen an.
Ich möchte mich bei Fritz Gabler für die schönen Erinnerungen und Erfahrungen in Rottweil bedanken. Ohne seine Initiative hätte es dies alles nicht gegeben.
EKF Prüfungsvorbereitung in Bonn
Insgesamt 16 motivierte Teilnehmer (1. Dan bis 5. Dan Anwärter) aus NRW kamen zum Seminar am 30.04.2016 nach Bonn. Sven hat viele Informationen über EKF-Seminare & Prüfungen vorbereitet. Damit war es ein sehr ausgewogenes Programm zwischen Theorie und Praxis.
Mein persönliches Anliegen für die Teilnehmer war „der Moment des Abschusses vom Pfeil“. Alle Teilnehmer wussten, dass die Energie bis ins Zanshin maximiert werden soll. Aber keiner hatte ein wirkliches reales Vorstellungsbild, wie und was das ist. Zweitens war es den Teilnehmern nicht bewusst, dass alle Bewegungen inklusive TaiHai dafür da sind, um den besten Schuss zu ermöglichen.Ich wünsche allen Teilnehmern viel Erfolg bei der Prüfung in Amsterdam!
Shige – der Trainer
Bericht vom Bundeslehrgang in Frankfurt
Thema: Gewohnheiten durchbrechen
Beim zweiten Bundeslehrgang mit Connie hatten wir ursprünglich mit 25 Teilnehmern geplant. Da uns zum Schluss 41 Anmeldungen vorlagen und zusätzlich noch einige Trainer sich kurz vor dem Meldeschluss angemeldet hatten, mussten wir leider viele Leute, die vorher eine Zusage bekommen hatten, doch noch absagen. Bei dieser Gelegenheit möchte ich mich bei diesen Leuten nochmal entschuldigen.
Unter den Teilnehmern waren ca. 45% Trainer (Anwärter) und Unterrichtende und 50% über 3. Dan Träger.
Das Thema war „Gewohnheit beim Schießen und im TaiHai durchbrechen“. Das Ziel war, dass die Teilnehmer wahrnehmen, dass ein routiniertes und unbeachtetes Üben letztendlich zu einer „Krankheit“ im Kyudo werden kann.
Jedoch haben die Trainer aus Gewohnheit automatisch die Lehrerrolle bei der Gruppenarbeit angenommen anstatt selber zu praktizieren, was ein sehr schönes Beispiel für das Thema des Seminars war.
Um ein noch breiteres und tieferes Kyudo zu lehren, möchte ich in Zukunft weiterhin zusammen mit der B-Trainerin Connie ein stilübergreifendes Thema aussuchen und viele neue Impulse für die Teilnehmer geben.
Shige – der Trainer
Ausschreibung: Deutsche Meisterschaften 11./12. Juni 2016 in Karlsruhe
Deutsche Meisterschaften 2016
Samstag den 11.Juni 2016
- 30. Deutsche Sempai-Meisterschaft
- 39.Deutsche Einzelmeisterschaft
Sonntag den 12.Juni 2016
- 39.Deutsche Mannschaftsmeisterschaft
- 9.Deutsche Einzelmeisterschaft für Kyu-Grade
Alles zusammen….
Ausschreibung: Bundeslehrgang in Frankfurt 23./24. April 2016
Der Trainer von Ryu-Sui-Kan führt einen Bundeslehrgang (Trainer-Fortbildung) mit Cornelia Brandl-Hoff zusammen zum Thema „Eigene Gewohnheiten in Taihai und Technik des Kyudo durchbrechen“ durch.
Ausschreibung: Landeslehrgang in Bonn 30. April 2016
Trainer von Ryu-Sui-Kan führt mit Sven Zimmermann einen Landeslehrgang EKF-Prüfungsvorbereitung durch.




































































































































































































































































