Juni-Gasshuku

Vom 8. bis 10. Juni fand das Juni-Gasshuku mit 9 Teilnehmern aus Frankfurt und Pöcking statt.  

Der 2. Tag begann mit der Morgengymnastik vor dem Frühstück. Anschließend haben wir gemeinsam in der Sonne für die Dojo- und Gartenpflege geschwitzt. Es ist herausfordernd in dem Zustand im Kimono zu schießen. Deswegen ist es zu Recht eine gute Übung für alle. Nach dem Mittagsessen sind wir nach Roermond (NL) gefahren und haben dort eine Bootsfahrt am Maasplassen genossen. Obwohl die Wettervorhersage eher schlecht war, schien die Sonne auf unser Boot. Am Spätnachmittag und sowohl nach dem Abendessen von HeikesKitchen haben wir fleißig bis Mitternacht in Smart-Casual trainiert.

Die Teich-Bewohner feuerten die Gäste tatkräftig die ganze Nacht durch an!

 

Der 3. Tag begann mit Schoko-Bananen- bzw. Käse-Spinat-Rollen am Frühstückstisch und anschließend ging das intensive Training (besonderes für die Knie) im Kimono weiter. Nach dem Mittagessen wurde der 3. Durchgang der Bundesliga von der offiziellen Mannschaft „Weidenruten“ (Christoph/Irmgard/Michael/Frank) und eine Fake-Mannschaft (bestehend aus 9 Personen) geschossen. Die echte Mannschaft hatte zum Schluss „ein Treffer“ mehr!

Bis zum nächsten Gasshuku!

Ostern-Gasshuku mit Berliner und Frankfurter

Am etwas frischen Oster-Wochenende vom 30.03. bis 01.04. kamen drei Berliner und drei Frankfurter zum Gasshuku. Die Schwerpunkte des 1. Tages waren die ausführlichen Einzelbewegungen des Dojo-Helfers und dem Kaizoe und die Koordination zwischen Ite und beiden Kaizoes. Es gibt keine Standform für die Dojo-Helfer und den Kaizoe, jedoch kann der Steher genauso gut die Rolle spielen wie der Kniende. Abends wurde im Vergleich zu sonstigen Gasshukus etwas zurückhaltend geschossen. Jedoch ging das Abendgespräch etwas länger….

Am 2. Tag begann der Tag mit Morgengymnastik vor dem Frühstück. Der Schwerpunkt des 2. Tages war die Umsetzung der Übung vom Vortag im Sharei, praktisch auch kombiniert mit Steher. Nach dem Mittagessen fand ein kleiner Ausflug zur Tüschenbroicher Mühle statt. Abends gab es ein 4-Gänge-Menü von Heike’s kitchen und dann ging das Abendgespräch weiter… ohne zu schießen. Es kann an den intensiven Sharei-Übungen mit dem  entsprechenden Muskelkater liegen.

Am 3. Tag begann der Tag mit Kendo-Übungen vor dem Frühstück. Der Schwerpunkt war weiterhin intensives und konzentriertes Sharei (2x Yawatashi, Mochimato- & Hitotsumato-Sharei). Der Kaizoe in der Standform ging so gut, dass es keinen ungewöhnlichen Eindruck gemacht hat. 

Nach dem Training hat Sayaka eine original Unterkleidung (Winter-Weste) aus Japan stilvoll präsentiert.

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Frühling-Gasshuku mit Berliner Plus

An einem schönen Frühlingswochenende fand das 1. Gasshuku 2018 im Ryu-Sui-Kan Dojo mit Berliner Gästen statt. Zusätzlich kamen am Freitag Gäste aus Hamburg (Sorin) und Lübeck (Manfred) vorbei, die auf dem Weg zum Kader-Training in Frankfurt waren. Bei leicht niedrigeren Temperaturen brauchten die Gäste etwas mehr Zeit körperlich und geistig am Ort anzukommen. Nach einem Abendsnack mit spirituellen Getränken wurden sie langsam lockerer. Das Training endete ca. 23:00 Uhr, jedoch ging es in gemütlicher Runde deutlich länger und wir haben die letzte Nacht vor der Sommerzeitumstellung genossen.

Am 2. Tag schien die Sonne so kräftig beim Frühstück, dass wir vor dem Training eine Stunde durch unsere „Musterhaus-Siedlung“ spaziert sind. Vormittags ging es um das Thema „Sharei und Kaizoe“ und anschließend um intensive Schießübungen unter der strahlenden Sonne. Auch ist unser Teichbeschützer Asa-Arashi (Schildkröte) aus dem Winterschlaf aufgewacht und beobachte das Schießen der Gäste. Am Abend wurden wir mit einem 4-Gänge Menü von HeikesKitchen beglückt. Trotz der Müdigkeit vom Vortag haben sie noch den letzten Abend mit etwas Nachtschießen genossen.

Am 3. Tag hatten wir eben noch besseres Wetter. Es war deutlich sichtbar, dass die drei Tauben die Orientierung im Raum und den Takt in der Gruppe gefunden haben und Miteinander und füreinander geschossen haben. 

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Es ist vermutlich das erst mal, dass alle Gäste „納豆-Natto“ (vergorene Sojabohnen) zum japanischen Frühstück probiert und für lecker befunden haben.

Frohes Neues Jahr 2018 年始の挨拶

Zum Neujahr möchte ich allen Gesundheit, Freude und Glück im Leben und natürlich viel Erfolg für euer Schießen wünschen.

Das Jahr 戊戌 (Tsuchinoe Inu) ist Symbol für den Erd-Hund und hat die Bedeutung von Gedeihen/Wachsen und Untergang/Ernten. Es könnte also zu viel Erfolg oder Misserfolg führen bzw. viele Bemühungen kommen endlich zum Blühen. Mein persönliches Ziel ist, mit einem starken Bogen bisherige Basis zuerst zu durchbrechen und dann neue Schießtechnik zu entwickeln und einen neuen Schießcharakter zu bilden. Diese Methode ist zwar radikal, jedoch es ist notwendig, um die Trägheit, Gewohnheit, Aufrechterhaltung und Selbstzufriedenheit des gegenwärtigen Status zu verändern.

Ich freue mich euch  bei der nächsten Gelegenheit an der Shai zu treffen.

1.1.2018 Shigeyasu Kameo

新年明けましておめでとうございます。今年一年間、皆様のご健康、ご健勝又、弓でのご活躍をお祈りいたします。

今年の干支は戊戌(つちのえ いぬ)ですが、繁栄・成長と滅亡・刈り取りの正反対の意味といわれています。従って、今年度は大きな成長と失敗を繰り返し、様々な努力がようやく実り収穫のある年になるとも解釈できます。個人的な目標は、強い弓を用いて現状を打開し、新しい射術と射格を取得することです。この方法はやや乱暴ですが、日頃の習慣、現状維持や自己満足等の慣性の流れを変えるために必要だと思っています。

では次回一緒に弓が引けるのを楽しみにしています。

元旦 茂康

 

Jahreswechsel mit Kyudo 大晦日

Zwischen den Jahren 2017-2018 fand „Kyudo for many – same procedure as every year“ in Waldniel statt. Am ersten Tag äußerte ein Gasshuku-Anfänger direkt vor dem Abendessen „ich habe schon beim 1. Teil so viel geschossen“. Das Schießen ging weit bis nach Mitternacht! 

Am 2. und letzten Tag des Jahres haben wir Sharei + Kaizoe in Kimono geübt. Anschließend waren wir im Naturschutzgebiet Schwalm-Maas-Nette für ein Spaziergang (Zweiseenweg) und haben dann bis zum Silvesterabendessen fleißig trainiert. Unsere „Köchin“ Heike hat uns ein 8 Gänge Menü mit Weltreise geschenkt. (weitere Information siehe Heikeskitchen)Dieser Abend ging nach den Silvester-Böllern weiter mit dem Kartenspiel „Der Großer Dalmuti“. Der letze Gruppe ging um 6:30 Uhr ins Bett.

Frohe Weihnachten 年末の挨拶

Bei dieser Gelegenheit möchte ich Euch allen für eine schöne gemeinsame Zeit hier im Ryu-Sui-Kan Kyudojo bedanken. Ich hoffe, dass Ihr hier unvergessliche Erinnerungen, besondere Schießerfahrungen und  einmalige Erlebnisse sammeln konntet.

Ich wünsche Euch schöne Weihnachtsfeiertage und einen guten Rutsch  ins neue Jahr 2018!

クリスマス時期は1年を振り返るのによい時期です。皆さまの1年はどうでしたでしょうか?個人的には今年は色々な意味でチャレンジの年でした。昨年暮れに行なわれた道場開きの後、本格的に道場を使うべく、近郊・遠方からからも弓引きを招いて多くの週末を一緒に過ごし、楽しい弓をたくさん引くことがでしました。またこちらにきてからは初めて、初心者コースを行い、最終的に2名が無事クラブのメンバーになりました。また、今年は7年ぶりに審査を受審し、11月の審査では合格することが出来ました。今年は、心・体・道具を包括した場の掌握を課題として稽古をしました。来年も継続して頑張りたいと思います。年末までまだ数日ありますが、皆さまも健康体でよい年越しをされることを祈ります。茂康

寒稽古 II – Wintertraining II

Eine Woche später hatten wir 11 Kölner zu Gast, die in der Regel in der beheizten Halle trainieren und gerne erfahren wollten in der Kälte zu schießen. Einige Schützen hatten ordentlich viele Schichten und einige relativ zurückhaltend unter dem Keiko-gi und Hakama angezogen. Es war deutlich sichtbar, dass viele Schützen mit diesem Zustand nicht klar kamen. Die Zustandsveränderung findet nicht nur am Körper statt, sondern alle Berührungsflächen mit dem Körper wie die Handschuhe, das Griffleder und der Pfeil haben sich durch die niedrige Temperatur und hohe Feuchtigkeit ganz anders angefühlt. Deswegen war es für alle eine große Herausforderung!

Karin hatte die Idee, vor dem Training ein Gruppenfoto zu machen, da viele noch fit aussahen und keine roten Nasen hatten. Im Vergleich zu Nachherbild sah das Vorherbild so aus, als ob man vor und nach der Achterbahn fotografiert hätte. Persönlich finde ich aber das Nachherbild sehr authentisch.

 

Der Mensch hat die Fähigkeit, die Umgebung anzupassen. Wenn man sensible genug ist und diese genau einschätzen kann, hat man die Möglichkeit in den jeden Situation derzeitig mögliche Performance darzustellen.

寒稽古 Wintertraining im Schnee

Am Wochenende dem 9./10. Dezember hatten wir Yoko & Musa aus Frankfurt zu Gast, die normalerweise in der beheizten Sporthalle trainieren und gerne das Wintertraining (寒稽古)erfahren wollten. 

Das Wintertraining führt zur Konzentrierung auf dem Moment. Der Bogen und der Körper werden zäher und deshalb wird der Zustand immer schlechter. Wenn dieser Zustand schlechter wird, wird der Geist aber erwachen.

Bericht vom Landeslehrgang in Berlin 2017

Am Wochenende dem 2./3. Dezember fand ein Landeslehrgang in Berlin bei eisigem Wetter jedoch in einer warmen Halle mit 39 Teilnehmern und 3 Lehrern (Shige / Boris Proppe / Rolf Zimmer) statt.

Das Ziel des Lehrgangs war Kihontai (Basis Haltung des Körpers und Geistes) zu verstehen und zu erfahren.  Acht Prinzipien können als Übung für die „Sensibilisierung des eigenen körperlichen und geistigen Zustandes und Raumgefühl“ helfen. Es war sehr gut zu sehen, dass 40 Leute durch die hohe Aufmerksamkeit und Achtsamkeit die Bewegungen synchron machen können.

Am 2. Tag hat die fortgeschrittene Gruppe im Kimono eine Doppel-Mochimato in zwei Shajos vorgeführt.

Kurz vor dem Schluss haben wir vier Gruppen je 10 Schützen nach Graduierung aufgeteilt und in 10er Tachis sollte synchron Taihai durchgeführt, jedoch nacheinander in einem Rhythmus abgeschossen werden. Es war sehr spannend, da die jüngeren Gruppen mehr Gruppendynamik und Raumgefühl gezeigt haben und die Aufgaben für das Wochenende direkt umsetzen konnten.

Anschließend fand eine Kyu-Prüfung statt. Insgesamt 5x Prüfungsanwärter mit etwas überzähligen Prüfer und Prüfungsbeisitzer (auch insgesamt 5 Personen). Alle haben erfolgreich neue Graduierungen erhalten. Herzlich Glückwunsch!

Vielen Dank für die Berliner, die das Seminar Vorort ermöglicht haben.

 

Bericht vom BuL Sharei Düsseldorf

Am 11./12. November fand der Bundeslehrgang „Sharei“ statt. Insgesamt 33 Teilnehmer kamen aus ganz Deutschland nach Düsseldorf. Die angedachten Teilnehmer sind Trainer oder Unterrichtende ab 3. bis 5. Dan. Unsere Aufgabe ist es diese Gruppe nach oben zu bringen.

Connie eröffnete das Seminar mit einem Heki-TaiHai zusammen mit Fritz als Kaizoe. Die Teilnehmer haben schwerpunktmäßig Mochi-Mato geübt. Mein persönliches Highlight für den 1. Tag war das gemeinsame Hitotsu-Mato mit Connie. Obwohl wir nur beim gemeinsamen Seminar zusammen schießen, passte unser Ikiai (Takt) und Kiai (Energie) überein. Wir haben selbst erlebt, was wir den Teilnehmern vermitteln wollten.

Am 2. Tag eröffne ich mit einem Yawatashi zusammen mit Beate als Daiichi Kaizoe und Michael als Daini Kaizoe. Ein eingespieltes Team bringt die Sicherheit und das Wohlgefühl. So, habe ich dieses Mal ein wenig abwechselnde Dynamik in den Ablauf integriert und versuchte, zu demonstrieren, wie man den ganzen Raum (Shajo, Yamichi bis Azuchi) zusammenbringt und füllen kann.

Die Teilnehmer haben danach fleißig die Kaezoe Rolle geübt und selbst Yawatashi geschossen.

Vielen Dank für die Düsseldorfer, die das Seminar Vorort ermöglicht haben.

Erfolgreiche Prüfung in Tokyo

am 4./5./6. November 2017 fand die Zentralprüfungen für 6, 7, 8. Dan und Kyoshi in Tokyo statt und die Ergebnisse wurden am 7.11.2017 veröffentlicht.

  • Roku(6)-Dan: 21 von 537 Teilnehmer haben bestanden (3,9%)
  • Kyoshi: 14 von 759 Teilnehmer haben bestanden (1,8%)
  • Nana(7)-Dan: 8 von 350 Teilnehmer haben bestanden (2,3%)
  • Hachi(8)-Dan: 0 von 119 Teilnehmer haben bestanden (0%)

Ablaufplan / Ergebnis

 

 

Teilnahmebericht – BuL Trainer-Kollegium und Gäste in Göttingen

Am 16./17. September fand eine BuL Trainerfortbildung in Göttingen statt. 5x B-Trainer und 14x Gäste, die persönlich zu dem Seminar eingeladen wurden waren dort anwesend. Am ersten Tag bin ich mit Johannes gemeinsam von Erkrath nach Göttingen gefahren. Wir haben für die 270 km 5 Stunden benötigt, wegen einer Vollsperrung auf der A1.

Direkt nach der Ankunft begann das Seminar mit einem Yawatashi. Da sich niemand für die Kaizoe gemeldet hatte, war ich mehr oder weniger automatisch als erster Kaizoe dabei und haben gemeinsam mit Feliks als Ite und Klaus als zweiter Kaizoe die Eröffnungszeremonie (Yawatashi) durchgeführt. Ich erinnere mich an die Deutscher Meisterschaft in Hannover, da ich auch wegen der Verspätung meines Zuges verspätet ankam und zweiter Kaizoe gemacht habe. Es ist beim Yawatashi sehr wichtig, dass alle einen gemeinsamen inneren Takt folgen und alle Energie in der gleichen Richtung führen. Daher war es sehr herausfordernd, gefühlt ohne angekommene Seele, diese Rolle so gut wie möglich zu spielen. Nach der Hitote haben die Teilnehmer von den B-Trainern Kommentare erhalten und anschließend in 3er Gruppen miteinander geschossen. Es hat mir so gut getan, mit anderen Trainer zusammen in einem Raum zu schießen. Es ist ein ähnlich positiver Effekt wie bei dem Dan-Herbstseminar oder 5.Dan Seminar. Nach der Kaffee-Pause wurden die Funktionen oder kommende Ausbildungsinhalte, der zeitliche Aufwand usw., von den jeweiligen B-Trainern erläutert. Abends haben wir im Restaurant Bullerjahn in der Innenstadt über verschiedenen Themen gesprochen.
Am 2. Tag wurde ANKF-TachiSharei (Zeremonie in Standform) vorgestellt und durch die B-Trainer vorgeführt. Anschließend haben die Teilnehmer diese Sharei-Form praktiziert. Nach der Mittagspause wurde das Thema vom Vortag fortgesetzt. Nach der ausführlichen Erklärung und Fragen & Antwort-Runde sind mir viele Sachen klar geworden. Herzlichen Dank.

Der Gegenwart besteht aus der Vision von der Vergangenheit. Der Zukunft besteht aus der Vision von Heute.

Teilnahmebericht 18. Frankfurt Open

Am Samstag, dem 26.08.2017, fand das 18. Frankfurt Open auf dem zukünftigen Dojo-Gelände des  Frankfurter Vereins statt. Es ist immer besonders auf dem unebenen Grund zu stehen, ungeschützt von der Sonne angestrahlt und vom Wind abgelenkt zu werden. Aus diesem Grund tragen die Teilnehmer Schuhe, Kopfbedeckung und/oder Sonnenbrille beim Schießen.

Nach 5 Durchgängen je 4 Pfeile hatten Michael und Dominik jeweils 15 Treffer. Beim 2. Pfeil setzte der ehemalige Frankfurter Dominik den 1. Platz vor Michael. Die weitere Gruppe (Volker, Klaus, Sven, Yoko, Shige und Jonas) mit 12 Treffer musste auf einem Mato schießen, um den 3. Platz zu entscheiden. Der Trainer setzte den Pfeil um die Mitte und hat den 3. Platz nach Waldniel geholt.

Anschließend haben wir einen gemütlichen Grillabend in der Sonne genossen.

Es ist sehr schön zu hören, dass das Dojo bald auf dem Gelände gestellt wird, aber auf der anderen Seite ist es sehr schade, nicht mehr diese Tradition „in dem vollen Freigelände“ schießen zu können. Ich freue mich persönlich auf das nächste Frankfurt Open im neuen Dojo.

 

2. Takeyumi Wochenende

Am Wochenende, dem 30./31. Juli kam ein Ehepaar (Yoko & Musa) aus Frankfurt wieder nach Waldniel, um 1. den Bogen von Musa abzuholen, der noch gerichtet werden musste und 2. einen neuen Bewohner für den Teich vorbeizubringen. Dieser hatte 20 Jahre lang im Badezimmer gelebt.

Nach dem 1. Tag wurde es bestätigt, dass die Neuformung des Bogens mit der Hitze erfolgreich war.

Am 2. Tag hat die Schildkröte in der vollen Natur die erste Nacht überlebt und war glücklich im Teich geschwommen.

Am Nachmittag hatten wir 7 Schützen vom Düsseldojo zu Gast. Yoko & Musa haben zusammen mit ihnen geschossen und sind glücklich mit neuem Bogen nach Hause gefahren.

Die neue Schildkröte ist vom Kame-Kichi auf „Asa-Arashi“ (Morgen Sturmwind) umbenannt worden. Das Asa-Arashi weht blitzartig und dynamisch von nichts durch den Baum, der aber unbeeindrückt würdevoll da steht. Sie wird nun Gott für Yamichi (Pfeilweg), der uns beobachtet und für gute Schüsse unterstützt.
-Der Trainer-

BuL „Rokka“ in Hamburg – Bericht-

Da das stilübergreifende Seminar in Frankfurt mit Connie sehr erfolgreich war und die Menge an Anmeldungen so groß, dass nicht alle teilnehmen konnten, haben ein weiteres Seminar in Hamburg am 22./23. April ausgerichtet. Aus unbekannten Gründen kamen wenige Anmeldungen von der Zielgruppe (Trainer und Dan-Träger) bis zum Meldeschluss und daher wurden auch einige Kyu-Träger zum Seminar aufgenommen. Der Temperatur an beiden Tagen waren außergewöhnlich Kalt für April, aber wir hatten optimale Bedingungen im Dojo (Räumlichkeit, Ambiente, technische Ausrüstung, Pausenverpflegung usw.).

Der 1. Tag begann mit Vorschießen durch beide Lehrer vor dem Makiwara und Komato-Mae in vereinfachter Form und anschließend haben die Teilnehmer Hitote geschossen. Das Hauptthema des 1. Tags war Kyu-Ri, Kyu-Hou und Kyu-Ki – passende Schließtechnik unter der Berücksichtigung der Materialarten und der Dynamik des Materiales.

Der 2. Tag begann ebenfalls mit Vorschießen durch beide Lehrer, jedoch in der formellen Form (Sharei), um den Schwerpunkt des heutigen Thema zu demonstrieren. Das Thema für den 2. Tag war Kyu-Rei und Renshin – Methode für kontinuierliche Verbesserung der körperlichen und geistigen Fähigkeit und Leistung.

Das nächste Seminar „Sharei – Fortsetzung vom 2. Tag“ findet im Oktober / November statt.

Raum und Zeit beeinflussen sich gegeneinander.

  • Die räumliche Dimension (Erweiterung oder Verkleinerung) mit der Nutzung der Zeit geändert werden (Connie).
  • Es ist auch möglich, durch die geistige Dimension und Emotion den Raum (Sonne und Regen) zu ändern (Shige).

 

 

Hochzeitstag + Wettkampfstraining IV

3 Tage vor der NRW Meisterschaft hat unsere Mannschaft zusammen eine Generalprobe in Ryu-Sui-Kan durchgeführt und gleichzeitig den Hochzeitstag von Irmgard und Michael gefeiert, herzlich Glückwunsch! Das Ergebnis war ein guter Schnitt und es hat noch Potential beim Wettkampf zu verbessern.

Es ist so weit auf der Bühne zu sein. Ihr habt euch in der Mannschaft ein eigenes Ritual geschaffen und den geschlossenen Raum für Euch entwickelt. Viel Erfolg und Freude & Spaß beim Wettkampf.

Pause im Ryu-Sui-Kan

An einem sonnigen Sonntag genießt man nicht nur das Schießen mit Hintergrund-Musik (Wasserfall und Vogelgesang), sondern auch die Pausen. Heute haben wir einen Kuchen mit getroffenem Pfeil auf dem quadratischen Mato genossen (so sieht es zumindest von der Betrachtung eines Kyudo-Schützen aus).

 

Training im Kyo Ren Kan Dojo (NL)

In der kleinen Stadt Nuenen (in der Nähe von Eindhoven) gibt es ein besonderes Dojo mit stimmungsvollem Flair: „Kyo Ren Kan“, das im privaten Grundstück vom Trainer André Schiebroek errichtet wurde. Das Dojo strahlt die positive Energie und Leidenschaft des Besitzers aus und bietet ein perfektes Ambiente um japanische Kampfkunst zu praktizieren (Kyudo, Iaido, Kenjyutsu).

Geburtstagszeremonie und Wettkampftraining II

Am Samstag dem 11.03.2017 fand das zweite Wettkampftraining an Christoph’s Geburtstag statt. Das Training hat mit der Eröffnungszeremonie von Christoph begonnen.

Michael brachte ein Haiku (Gedicht) für die Mannschaft mit, damit die Energie in der Gruppe und im gesamten Raum für das  Schießen genutzt werden kann. Heute haben wir die Schießreihenfolge der Gruppe für den Wettkampf festgelegt.

Wettkampftraining I für die NRW Meisterschaften

Am Sonntag den 05.03.2017 fand ein Wettkampftraining für die NRW Meisterschaften statt, die am 08.04.2017 in Düsseldorf stattfinden (Ausschreibung NRW Meisterschaften 2017). Von unserem Verein wird eine Mannschaft, bestehend  aus Christoph, Michael und Irmgard, an dem Mannschaftswettbewerb und dem Einzelwettbewerb antreten.

 

 

Sonniges Training in der Kälte

Es ist sehr kalt, aber die Luft ist klar und eine herrliche Sonne liegt auf dem Azuchi. Laut japanischem Jahreszeit-Zeichen ist es Frühlingsbeginn ab diesem Wochenende. In diesem Winter haben wir hier sehr lange Sonnenstunden.

暦の上では今週末からは春らしいが、正に春を感じさせるような日差しが安土に降り注いでいた。天気予報図を見るとなぜか道場の近隣には雲がかかならい日が多いのは気のせいだろうか・・・確かに今年の冬は日照時間が長い気がする。立春

Alles eingefroren

Nach mehrtägigen Minustemperaturen ist die Eisschicht auf dem Yamichi sehr dick geworden. In diesem Zustand kann der (kleine) Mensch mit den Bewohnern im Teich fast in Berührung kommen.

Die oberen 2-3 cm des Azuchi ist auch eingefroren. In diesem Zustand kann nur der durchschlagskräftigste Pfeile darin stecken bleiben oder brechen. Vor dem Training wurde das Azuchi (um die Matos herum) neu gerichtet. So kann man trotz der Kälte weitertrainieren.

Gerne möchten wir weitere Methoden erfahren.