Osternmontag
Karfreitag
Training
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Anleitung und Einführung eines neuen Handschuhs
Jahresversammlung NRWKyuV
Thomas-Mann-Str.36, 53111 BONN
Eintreffen ab 18:30 / Versammlung ab 19:00 Uhr
Tagesordnung der NWKyuV Mitgliederversammlung 2019
TOP 1Begrüßung durch den 1. Vorsitzenden
TOP 2Wahl des Versammlungsleiters und des Protokollführers
TOP 3Feststellung der Ordnungsgemäßheit der Einladung
TOP 4Feststellung der Stimmberechtigung und Beschlussfähigkeit TOP 5Genehmigung des Protokolls 2018
TOP 6Genehmigung der Tagesordnung2019
TOP 7Berichte des erweiterten Vorstandes und der Kassenprüfera.Bericht des ersten Vorsitzendenb.Bericht des Landestrainersc.Bericht der Kassenwartesd.Bericht der Kassenprüfer
TOP 8Entlastung des erweiterten Vorstandes
TOP 9Wahlen des erweiterten Vorstandes und ggf. derKassenprüfera.Wahl des ersten Vorsitzendenb.Wahl des stellvertretenden Vorsitzendenc.Wahl des Kassenwartesd.Wahl des Landestrainerse.Wahl der Kassenprüfer
TOP 10Berichte aus den Vereinen
TOP 11Anträge auf Satzungsänderung
TOP 12Sonstige Anträge
TOP 13Genehmigung des Haushaltsplans 2019
TOP 14Festsetzung der Beiträge für 2019
TOP 15Abstimmung zu Anträgen an die DKyuB MV 2019
TOP 16Jahresplanung 2020
TOP 17Sonstiges
Anfängertraining III
Cora und Luca
Anfängertraining IV
Ulrich
Anfängertraining III&IV
Cora und Ulrich
Anfängertraining II
Anfängertraining I
„hori to ito taikai“, „Kampf mit Nadel und Faden“, ein besonderer Wettkampf!
Am Samstag, dem 10.August 2019, nahmen wir vier niederrheinischen Kyudoka Heike, Angie, Sabine und Dagmar am „Kampf mit Nadel und Faden“ teil, Siegerprämie: ein selbstgenähter Gi! 11 Frauen und 5 Männer suchten sich bis 11:00 Uhr ihre Plätze im großzügigen Näh- und Zuschneideraum des Hauses der Jugend in Hamm.

Nach offizieller Begrüßung durch Marita begann der „Wettbewerb“. Geschätzte 75% der Teilnehmer hatten zu Beginn des Tages keine Ahnung vom Nähen und Zuschneiden. Zuerst mussten die individuellen Körpermaße bestimmt und von Netto- in Bruttomaße, also mit Nahtzugabe, umgerechnet werden. Den Stoff auf Maritas Art zu zerreißen statt zu schneiden war eine große Überwindung. Der sorgfältig vorgewaschene und gebügelte Stoff wurde so in immer mehr und immer kleinere Teile zerlegt. Um ihn dann wieder zusammenzunähen lehrte Marita uns Nähtechniken wie die nicht anspruchslose Kappnaht bei der jeder Arbeitsschritt sorgfältigst ausgeführt werden muss bevor der nächste folgen kann. Uns war klar, dass diese Kappnaht nur funktionieren würde wenn wir uns sehr konzentrieren und auf jeden Schritt des Nähablaufes achten könnten. An dieser Stelle mussten wir dringend unsere Energiespeicher mit den von allen Teilnehmern mitgebrachten Köstlichkeiten auffüllen. Alle Kyudokas arbeiteten im Verlauf des Tages hochkonzentriert am Zuschneidetisch, am Bügelbrett oder an der Nähmaschine.
Das unsere Gis nicht fertig wurden hat letztendlich keinen von uns wirklich gestört. Wir haben ganz viel gelernt, z.B. Stoff passgenau zu zerreißen. Und mit Geduld und heißem Dampf an den Fingern mehrere Stofflagen in eine neue Form zu zwingen, sie dann zügig mit Stecknadeln zu fixieren damit wir diese Form dann an der Maschine vernähen konnten. Geduld brauchten wir auch um einige Nähte wieder aufzutrennen. Dank der hilfsbereiten Gemeinschaft war der Tag eine Übung in Geduld, Ausdauer und Konzentration bei maximaler Selbstbeherrschung. Marita war wie ein Fels in der Brandung. Unsere ratlosen Fragen nahm sie auf und verwandelte sie in konkrete hilfreiche Arbeitsanweisungen oder direkt in praktische Hilfsnähte. Ihre anschaulichen Erklärungen am Zuschneidetisch und ihre Infos per Mail werden uns helfen in einem weiteren Treffen die Gis als Kleingruppe fertigzustellen.

Und zum Schluss kann ich sagen, dass ich meinen ersten auswärtigen Eintrag in den Kyudopass bekommen habe. (Beitrag von Dagmar Ninnemann)
Vereinstisch
Gemütlicher Vereinstisch nach dem Training.
Zugesagt: Heike, Shige, Dagmar, Joachim
Sommer-Gasshuku 2019
Ein intensives Wochenend-Gasshuku fand am 3./4.August statt. Das Hauptthema war die Übung mit dem Kimono. Interessanterweise waren die Teilnehmer genau 50% Männer und 50% Frauen, was nicht immer so gut ausgewogen ist. Diese sechs Schafe aus Hamburg haben im Jahr 2015 das Kyudo angefangen und sind zwischen 4. und 2. Dan.
Das Gasshuku begann mit der Morgen-Gymnastik im Dojo vor dem Frühstück. Danach arbeiteten wir gemeinsam im Garten, um unsere Körper aufzuwärmen und den Geist zu berühren. Die Kimono-Anfänger haben sehr fleißig trainiert, so dass sie am 2. Tag schon gut in der Gruppe harmonisch durchführen konnten. Abends haben wir im Smart-Casual Look geschossen. Einige Schützen haben ernsthaft die Anweisung „nur Dogi“ gefolgt 😉
Am 2. Tag hat das Training mit dem Yawatashi begonnen mit zwei Kaizoe, die zwar erfahrene Kimono-Träger sind, aber erstmal diese Rolle gespielt haben. Wir haben weiterhin das Sharei trainiert trotz des heißen und feuchten Wetters an dem Wochenende. Manchmal sah der Boden so aus, als ob drei Schnecken gerade durchmarschiert wären 🙂
Es gibt nie die schlechteste oder beste Zeit, mit dem Kimono zu üben. Es ist immer gut, wenn die Teilnehmer motiviert sind und leidenschaftlich üben.
KihonTai Workshop in Köln
20.01.2019 fand das 1. KihonTai Workshop in Köln statt, wo viele Schützen aus den Nachbarvereine gekommen sind. Der Termin für das Workshop ist nun fest. Die Veranstaltung findet in der Zeit von 10:00 bis 15:00 in der Halle Mainstraße 75, 50996 Köln-Rodenkirchen, statt.
Erfolgreiche Prüfung
Am Sonntag, dem 21.07.2019 fand die ANKF Dan-Prüfung in Frankfurt statt. Es war richtig warm und feucht in der Halle, da das Belüftungssystem seit ein paar Tagen den Geist aufgegeben hatte. Zur Mittagszeit erreichte die Temperatur um 30°C.
Trotz der schwierigen Umstände hat unserer Mitglieder Andrea den 4. Dan bestanden. Herzlich Glückwunsch!

(Foto vom Ostern-Gasshuku 2019 @Ryu-Sui-Kan Kyudojo)
Frankfurt Open
3. Tr-Ausbildungsseminar in Waldniel
Am Wochenende dem 29./30. Juni fand das 3. Trainer-Ausbildungsseminar WEST in Waldniel statt. Insgesamt arbeiteten 15 Trainer-Auszubildene und 2 Trainer-Supervisoren unter richtig heißen Temperaturen fleißig zusammen.
Am Samstag waren die Themen a) Dojo-Etikette, b) Schulspezifische Schießtechnik und c) Materialkunde Bogen. Alle Teilnehmer haben mit über die verschiedenen Themenbereiche im Team gearbeitet und an der Präsentations- und Vermittlungstechnik geübt. Abends wurde ein freies Training nach dem Abendessen angeboten. Es war sehr² locker und lustig.
Am Sonntag waren die Themen a) Pädagogik und Führungsstile, b) Kyudo-Geschichte und c) Anfängerunterricht mit der Zwille. Zum Thema Kyudo-Geschichte mussten die Teilnehmer einen 1-minütigen Vortrag über Kyudo-Geschichte vorbereiten. Es war eine extrem gute Übung aus sehr vielen Informationen nur die wichtigsten zusammenzustellen. Nach der Mittagspause haben die Teilnehmer die Anfänger mit der Zwille unterrichtet. Die Gruppe hat die Heki-Technik (der Bogen wird seitlich gehoben) an die Probanden unterrichtet, die sonst Shomen-Technik (der Bogen wird körpermittig gehoben) üben.
Es war richtig heiß (34°C im Dojo) aber ein sehr harmonisches und lehrreiches Seminar für die Auszubildenden und Ausbilder.
Erfahrungsbericht meines ersten Kyudo Wettkampfes in Hannover
Bei meiner ersten Teilnahme an einem Wettkampf sollte es gleich um die Deutsche Meisterschaft für Kyu Grade gehen. Ich war für die 12. Deutsche Einzelmeisterschaft für Kyu Grade angemeldet. Da ich mich vor dem Wettkampf im Urlaub befand, reiste ich aus Magdeburg an, und traf mich in Hannover mit den anderen Vereinsmitgliedern und unserem Sensai Shigeyasu Kameo in der Sporthalle IGS Kronsberg. Ausser einem Workshop in Köln, hatte ich noch nie in einer Sporthalle geübt oder geschossen. Seit fast genau zwei Jahre übe ich mich nun in Kyudo, „Die Kunst des Japanischen Bogenschiessens“. Die Kunst besteht darin, Körper und Geist harmonisch im Einklang zu bringen. Im Vereins Dojo Waldniel, sind die Räumlichkeiten auf das wesentlich beschränkt. Auch strahlt die natürliche Umgebung dort, mit Teich und Garten, Ruhe und Harmonie aus. In einer Sporthalle sind die Räumlichkeiten ungewohnt grösser und viele Dinge die das Auge ablenken können.Am ersten Tag schaute ich zu, wie unser Vereinsvorsitzender Shigeyasu Kameo in der Deutschen Meisterschaft im Einzel siegte und souverän den Titel Sempai Meister errang. Unser Vereinsmitglied Michael Lehmann erkämpfte sich erfolgreich den dritten Platz.Danach starteten die Einzelmeisterschaftenn, die bis zum frühen Abend andauerten. In den Pausen gab es dann die Gelegenheit zum Shoppen bei Chantik (Kyudo Zubehör), was natürlich mit Freude angenommen wurde.Nach dem Ende der Veranstaltung ging es ins Hotel. Gegen 19 Uhr trafen wir uns dann in der Hotelhalle und begaben uns zu einem gemeinsamen Abendessen in das Restaurant Kytari.
Am folgenden Sonntag ging es dann zeitig mit der Deutschen Mannschaftsmeisterschaft weiter. Gegen 12.15 Uhr sollte dann mein erster Wettkampf in der Einzelmeisterschaft für Kyu Grade beginnen. Rechtzeitig umgezogen und den Bogen aufgespannt, wartete ich nun wie es weiterging. Es hatten sich 25 Bogenschützen angemeldet. Diese wurden in fünf Gruppen aufgeteilt, die Startnummern wurden per Los von jedem einzelnen Schützen gezogen. Ich selbst zog die Startnummer 17, hatte also noch etwas Zeit und konnte den anderen Zuschauen.Die Anspannung stieg langsam an. Beim Tai Hai, auf den ungewohnten Hallenboden, war ich etwas unsicher, was das Raumgefühl betraf. Die anschießenden Bewegungsabläufe ( Hassetsu ) wurden von mir zum Teil nicht korrekt ausgeführt, so das ich nach der Stilpreiswertung leider schon in der ersten Runde ausschied. Meine Erkenntnisse aus diesen Wettkampf sind, das es noch viel der Übung bedarf, bis Körper, Geist und Bogen eine Einheit bilden.Die Siegerehrung erfolgte gegen 16 Uhr danach traten wir, um einige Erfahrungen reicher, die Heimfahrt an.
Joachim Meyer
Deutsche Meisterschaft 2019 in Hannover
Am Wochenende dem 22./23. Juni fand die deutsche Meisterschaft in Hannover statt. Aus Waldniel haben insgesamt zwei Teilnehmer und zwei Cheerleader am Taikai direkt und indirekt teilgenommen.
Wir sind zusammen gegen 7:30 Uhr in Richtung Hannover losgefahren. Am 1. Tag habe ich wie immer als 1. Kaizoe beim Yawatashi zusammen mit dem Ite Feliks und 2. Kaizoe Sven teilgenommen. Direkt danach startete die Sempai Einzelmeisterschaft (ab 5. Dan) mit 12 Teilnehmern. Bei der Vorrunde kamen zwei Schützen mit je 3 von 4 Treffern zum Stechen. Beim 1. Stechen habe ich (NRW Kyudo in Waldniel e.V.) mich vor Reinhard (NRW Kyudoverein Neandertal e.V.) durchgesetzt.
Zum 3. Platz haben 10 Schützen auf ein Mato geschossen (Enkin-Verfahren) und 6 Pfeile haben getroffen. Michael (NRW Kyudo in Waldniel e.V.) traf genau die Mitte und hat damit den 3. Platz erreicht.
Bei der Einzelmeisterschaft war ich als Wertungsrichter im Einsatz. Insgesamt 33 Teilnehmer haben erst 2x Durchgänge im Doppel-Shajo je 2 Pfeile geschossen. Mein gesamter Eindruck war, das die Schützen etwas besser im TaiHai aber schwächer im Hanare waren im Vergleich zu den vergangenen Jahren. 15 Schützen kamen weiter zum Stechen (>50% Tefferquote). Beim ersten Stechen reduzierten sie sich auf 4 Schützen. Beim zweiten Stechen entschied der Gewinner Simon aus Berlin. Steffie aus Hamburg erreichte den 2. Platz und Larissa aus Berlin erreichte den 3. Platz nach dem Stechen.
bends gingen wir zum Essen beim griechischen Restaurant Kytaro. Anschließend ging der Abend noch etwas an der Hotel-Bar weiter .
Am 2. Tag habe ich als Omae das Hitotsumato-Sharei zusammen mit Feliks und Sven geschossen. Es ist immer ein guter Anlass vor den jüngeren Schützen zu demonstrieren und in der Situation die Beste Leistung zu liefern. Daher schätze ich immer diese Möglichkeit sehr. Bei der Mannschaftmeisterschaft saß ich auf dem Zuschauerplatz. Leider ist es in der Halle so, dass die Gäste und Zuschauer die Schützen nur von hinten sehen können. Niedersachsen gewann mit 32/48 Treffer. Hamburg erreichte den 2. Platz mit 29/48 Treffer. Zum 3. Platz schaffte Baden-Württemberg vor Hessen je 27/48 Treffer nach dem Stechen. Ein Schütze aus Niedersachsen traf 15 von 16 Schüssen und einer aus Baden-Württemberg 14 von 16.
Bei der Kyu-Einzelmeisterschaft trat Joachim vom Kyudo in Waldniel e.V. erstmals in seiner Kyudo-Geschichte. Persönlich war ich als Wertungsrichter im Einsatz. Insgesamt 25 Teilnehmer haben in der Qualifikationsrunde je 2 Pfeile geschossen. Die besten 16 Schützen von der Wertung kamen zur Finalrunde. Leider war Joachim nicht dabei (20. Platz), aber für sein Kyudo-Alter war die Erfahrung die Hauptsache. Bei der Finalrunde haben 16 Schützen KO-Runden geschossen.
Hoffentlich können wir bei der nächsten Meisterschaft etwas mehr Teilnehmer aus unseren Verein schicken, um Erfahrung zu sammeln und gemeinsam an einem anderen Ort mit anderen Schützen zusammen zu schießen.
















































































